Alte Hausmeisterwohnung in Neu Holland und Alte Schule im Äbtissinsteig

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Hiltrud Schmutzler-Jäger, grüne Ratsfrau aus Steele und Vorsitzende der grünen Stadtratsfraktion
Essen: Steele |

Schmutzler-Jäger: Städtische Liegenschaften hervorragend für eine temporäre Nutzung zur sozialen Betreuung von Flüchtlingen geeignet

In der kommenden Ratssitzung am 25.11.2015 beantragt die Ratsfraktion der Grünen, dass entweder die alte Hausmeisterwohnung in Neu Holland oder aber besser noch die "Alte Schule" im Äbtissinsteig in Steele für eine temporäre Nutzung für die soziale Betreuung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt wird. Dazu erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion:
„Beide derzeit im Bezirk der Flüchlings-Notunterkunft Pläßweidenweg liegenden, leer stehenden städtischen Liegenschaften sind hervorragend für eine temporäre Nutzung zur sozialen Betreuung von einzelnen Flüchtlingsgruppen geeignet.
Sie sind zudem auch noch in einem guten baulichen Standard und müssten auch den neuen auf Bundesebene geltenden abgesenkten baulichen Anforderungen von Flüchtlingseinrichtungen genügen.
Die alte Hausmeisterwohnung war noch bis vor kurzem bewohnt und durch das Steeler Archiv genutzt. Hier würde sich eine ideale Synergie mit der benachbarten Marienschule ergeben, die als neuer Standort für die Beschulung von Flüchtlingen vorgesehen ist.
Am Äbtissinsteig könnten in den Klassenräumen der alten Schule hervorragend Angebote für Kleingruppen, wie Sprachförderung, Spielangebote für Kinder und Eltern, Kleinkinderbetreuung, Nähkurse etc., gemacht werden. Solche Angebote sind gerade jetzt zur Winterzeit dringend notwendig, damit mehr als 330 Flüchtlinge sich nicht monatelang nur in den Zelten der Notunterkunft am Pläßweidenweg aufhalten müssen.
Auch eine Kleiderkammer, die dringend vom `Runden Tisch Flüchtlingshilfe Pläßweidenweg´ benötigt wird, wäre im Äbtissinsteig ebenerdig zu realisieren."
Grüne hoffen, dass die Verwaltung die ehrenamtlich Engagierten am Pläßweidenweg endlich ernst nehmen und unterstützen und dieses Mal nicht wieder nur erklären, warum eine Nutzung nicht möglich ist, sondern diese ermöglichen.“
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