Bündniss "Essen stellt sich quer" - kein Grund zur Distanzierung von Max Adelmann.

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"Essen stellt sich quer" immer mittendrin im Protest - hier gegen den Parteitag der rechtslastigen AfD in der essener Grugahalle im vorigen Jahr. Ob Jusos, SPD, Grüne oder die Linke - "ESSQ" mit ihrem Sprecher Max Adelmann verbindet viele Gruppen, die etwas gegen rechtsextreme Entwicklungen in unserer Stadt tun wollen.
Essen: Essen-Mitte | Das Bündnis "Essen stellt sich quer", leistet gemeinsam mit seinem Sprecherr Max Adelmann seit vielen Jahren kontinuierliche Arbeit gegen rechtsextreme Gruppierungen und deren Aktionen in dieser Stadt. Der polemische Angriff der "BAL"-Ratsgruppe, einer Gruppierung der Ratsfrau van Heesch-Orgass, die unter Mitnahme des Ratsmandats bei den Grünen ausgetreten ist und des Herrn Trauten, des früheren Spitzenkandidaten der AfD in Essen, wird in einer Presserklärung zurückgewiesen..
Max Adelmann hatte sich vor einigen Tagen sehr pointiert gegen "racial profiling" gewandt, wie es z.T. wohl gegen bestimmte Migrantengruppen z.B. aus Nordafrika bei einzelnen Razzien betrieben wurde. Tatsächlich bleibt es ja immer problematisch, wenn die Polizei oder andere Staatsorgane, nicht mehr vor allem das einzelne - möglicherweise straffällig gewordene Individuum unter Verdacht nimmt, sondern ganze Nationalitäten.

Die Stellungnahme von "Essen stellt sich quer":

Das Bündnis "Essen stellt sich quer sieht keinen Grund sich, wie von einem rechtsgerichteten Ratspolitiker gefordert, von seinem Sprecher Max Adelmann zu distanzieren. Herr Trauten von der Fraktionsgruppe „Bürgerlich-Alternative Liste“ im Stadtrat nutzte eine überspitzte und provokante Formulierung im privaten Facebook-Profil von Max Adelmann, um sie als Aussage des "Antifa-Sprechers" hochzuspielen.
Die Äußerungen des Herrn Trauten lassen darauf schließen, dass ihm der breite Widerstand gegen Neonazis und Ausländerfeindlichkeit offenbar ein Dorn im Auge ist. Er ist bereits durch unsägliche Nazi-Vergleiche aufgefallen und hat deshalb sogar die AfD verlassen bevor er ausgeschlossen werden konnte. An die lokale Presse richten wir die entschiedene Kritik, dass die Kampfbegriffsrhetorik der Rechten unreflektiert übernommen wurde.
Essen stellt sich quer ist über die aktuelle Stigmatisierung der Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten sehr besorgt - wie viele andere Bürgerinnen und Bürger auch.
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