Neue Straßenbahn: Dringlichkeit für den Bau der Bahnhofstangente bestätigt

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Eine U-Bahn, die im Minutentakt durch die Tunnel rauscht, das ist für Essen natürlich Science Fiction. Real sind aber Verspätungen, die dafür sorgen, dass auch mal 3 Bahnen hintereinander folgen, während die halbe Stunde davor nichts passierte.
Essen: Hauptbahnhof | Angesichts der Überlastung des U-Bahnsystems am Hauptbahnhof durch die Besucher*innen der Spielemesse und die zeitweilige Blockade des Nadelöhrs Hauptbahnhof durch einen liegen gebliebenen Zug erklärt der verkehrspolitische Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, Ernst Potthoff:
„Die Ereignisse rund um die Spielemesse haben noch einmal deutlich gemacht, wie dringend unser Öffentlicher Nahverkehr im Bereich des Hauptbahnhofs den Bypass durch eine oberirdische Straßenbahn braucht. Wir GRÜNE machen uns seit Jahren dafür stark und hoffen, dass auch die GroKo den Ernst der Lage erkannt hat. Zwar ist die Bahnhofstangente das wichtigste Projekt im Nahverkehrsplan der Stadt, aber dadurch allein ist noch nicht die zügige Durchführung garantiert - Papier kann auch geduldig sein. An erster Stelle steht das Projekt schon länger. Jetzt sind Taten zur Umsetzung der Beschlüsse gefragt! Derzeit würde die Bahnhofstangente eine wichtige neue Verbindung von Steele über das Südostviertel durch die Innenstadt ermöglichen. Außerdem sollte die Bahn verlängert werden, um das geplante Wohn- und Gewerbegebiet nördlich der Pferdebahn zu erschließen. Der Mittelstreifen des Bertold-Beitz-Boulevards steht für die Verlegung der Schienen zur Verfügung.“
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