Probfahrt mit der neuen Straßenbahn 105

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Gruppenfoto der Fahrgäste aus drei Bussen, die in die neue Straßenbahn 105 umsteigen
Essen: Goldschmidtstraße 3 |

Eine erfolgreiche Probefahrt mit der neuen Niederflurbahn NF2 von Bombardier erlebten jene Oberhausener Bürger, die mit drei Bussen am 20. Februar vorfuhren.

Die GRÜNEN und die Stadtwerke Oberhausen AG (STOAG) in Kooperation mit der Essener Verkehrs-AG (EVAG) arrangierten diese Fahrt, um das Projekt „Verlängerung der Straßenbahnlinie 105“ vorzuführen. Dazu erklärt Joachim Drell, Geschäftsführer der Essener GRÜNEN:

„Diese topmoderne Niederflurstraßenbahn ist in Essen bereits jetzt auf Schiene unterwegs. Die EVAG hat 30 Züge bestellt, zehn davon sind derzeit in Essen schon in Betrieb. Sollte der Lückenschluss der 105 zwischen Essen und Oberhausen Wirklichkeit werden, wird sie auch in Oberhausen zum Straßenbild gehören. Die Fahrt war eine überzeugende Demonstration für den Fahrkomfort der neuen Bahn. Die Bremsen der fast 30 Meter langen Bahn funktionieren bestens, da fehlte nur dem Fahrer noch ein wenig das Feingefühl.

Mit drei Bussen reisten interessierte Bürger von Oberhausen zum EVAG-Betriebshof Goldschmidtstraße in der Essener City. Dort stiegen sie direkt in die Straßenbahn um. Dies war zugleich eine Vorführung für die überlegene Transportkapazität der Bahn. Die Fahrgäste aus drei Bussen passen in eine Bahn. In Zahlen heißt das: Die Bahn hat 90 Sitzplätze und 180 Stehplätze, also Platz für 270 Personen. Ein Bus mit 30 Sitzplätzen bietet Platz für bis zu 90 Fahrgäste. Dies ist ein eindeutiges Plus für die Straßenbahn neben anderen: keine Abgase, kein Feinstaub durch Reifenabrieb, leiser als Motorenlärm.

Die Oberhausener waren ebenso wie die GRÜNEN überzeugt, dass die Verlängerung der Linie 105 von Essen nach Oberhausen ein sinnvolles Vorhaben für die Region wäre.“
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Ursula Augenstein aus Oberhausen | 22.02.2015 | 14:34  
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