Steeler Ruhrpromenade: Mein Freund, der Baum... wird umgehauen?

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Angesichts der Debatte um eventuelle Baumfällungen zur Verbreiterung des Fußweges im Bereich der neu anzulegenden Ruhrpromenade erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion aus Steele:
„Wir werden nicht zulassen, dass mehrere gesunde Bäume an der Ruhrpromenade einem verbreiterten Fußweg am Ruhrufer zum Opfer fallen. Gerade der Erhalt der Baumreihe an der Ruhr bis zum Steeler Schwimmverein wird dem zukünftigen Ruhrpromenadenweg eine entsprechende Ausstrahlung geben. Daher müssen Wege gefunden werden, wie die Verbreiterung des Weges ohne Baumfällungen möglich ist. Auch nach Gesprächen mit Grün und Gruga, gibt es die Zusicherung, dass hier sehr behutsam und baumschonend vorgegangen werden soll. Die aktuellen Markierungen an den Bäumen des Ruhruferweges sagen laut Grün und Gruga nichts über eine eventuelle Beseitigung von Bäumen aus. Wir warten nun die Vorlage des Gutachtens zu den Bäumen in der Steeler Ruhraue und den angekündigten Ortstermin ab.“
Auf STEELER KURIER-Anfrage hatte bereits Bezirksbürgermeister Arnold Kraemer erklärt, dass eine Baummarkierung nicht unbedingt für eine Fällung stehen müsse. Allerdings werde bei der Fußwegverbreiterung mit einer Unterschotterung gearbeitet, die durchaus Baumwurzeln beschädigen könnte. Eigentlich sollte das Ergebnis, welche Bäume nun tatsächlich weichen müssen, schon längst vorliegen. Offensichtlich lässt sich Grün und Gruga nun etwas mehr Zeit, um zu prüfen.
Die Reaktionen unserer
KURIER-Leser, oftmals wurde ein Kahlschlag vermutet, haben also gewirkt.
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Sybille Weber aus Essen-Steele | 10.03.2013 | 17:20  
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