Steeler Treff der Grünen mit Schwerpunkt - Flüchtlingsunterbringung und Wohnlandausweisung

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Aufgabe politisch verantwortungsvoller Stadtplanungsentscheidungen muß es im laufenden jahr sein, die Ansprüche für wachsenden, wie bezahlbaren Wohnraumbedarf nicht gegen gegen Naturschutz bzw. Landwirtschaft auszuspielen. Stadtplanung ist hier nicht so alternativlos, wie es unser neues Stadtoberhaupt Thomas Kufen in dieser Streitfrage verkaufen will.
Essen: Steele/Ruhr | Auch in diesem Jahr soll unser Steeler Treff jeweils am 1. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr im Grend stattfinden. Da die Bezirksvertretung VII erst wieder im Februar tagt, beginnen die Grünen mit einem inhaltlichen Schwerpunktthema. Ein kleines "Dreikönigstreffen" am traditionsreichen Tagungsort. Unsere Stichworte sind dann „Flüchtlingsunterbringung und Wohnlandausweisung".
Grüne sind davon überzeugt, dass wir in Essen, aber auch in den verschiedenen Ortsteilen unseres Stadtbezirks Flächen für neue Wohnmöglichkeiten für Flüchtlinge und andere Gruppen zur Verfügung stellen können, ohne dabei Natur- und Landschaftsschutz zu missachten. Es ist schlechthin eine bewusste Täuschung, wenn die Planungsverwaltung behauptet, mit Schlichtwohnungsbau für knappe 5 – 10 Jahre Wohnprobleme lösen zu wollen, um dann dort etwa wieder Ackerbau betreiben zu können.

Gefährliche Planungsschnellschüsse verhindern

Was wir jetzt beschließen, wird den verbliebenen Landschaftsfreiraum auf viele Jahrzehnte festfügen und einschränken und darf deshalb nicht im Schnellschluß von einer großen rot-schwarzen Stadtratskoalition durchgepeitscht werden. Bereits bei der Demonstration von Landwirten und anderen Betroffenen gegen die Flächenvorschläge der Planungsverwaltung im Dezember letzten Jahres hatten grüne Ratsmitglieder aus dem Stadtbezirk wie Ernst Potthoff, die grüne Fraktionsvorsitzende Hiltrud Schmutzler-Jäger oder Christine Müller-Hechfellner versprochen, beim Erhalt von Landschaftsschutz und verbliebenen Ackerbauflächen weiterhin aktiv zu bleiben.
Das heißt natürlich auch, wir Grüne werden uns detailliert darum kümmern, welche anderen kleineren Flächen zwischen Kray, Steele oder Freisenbruch sich für neue Wohnbauprojekte besser eignen. Im Austausch mit den BürgerInnen wollen wir ebenfalls ausloten, welche Chancen zur Umnutzung von leerstehenden Gebäuden in unseren Stadtbezirk denn noch geprüft werden müssen. Entsprechende Vorlagen und Anträge aus der Sonder-Ratssitzung zur Flüchtlingsproblematik vom 16.12., die die Grundlage unserer Debatte bilden, sind auch im Internet unter https://ris.essen.de/tops/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MiyH... zu finden.
Wir immer sind zum Steeler Treff nicht nur Parteimitglieder, sondern auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen! Und natürlich wünschen die Grünen im Stadtbezirk VII allen MitbürgerInnen ein gesundes, erfolgreiches, einfach ein gutes Neues Jahr 2016!
Steeler Treff der Grünen; 6.01.2016; 20:00 Uhr; Kulturzentrum Grend; Westfalenstraße 311, 45276 Essen
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