Pro-/Contra-Kommentar zur neuen "Blitz-Anlage" an der Buderuskurve

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Um den 13. November herum wird die Blitz-Anlage "scharf" gestellt.
Essen: Frillendorfer Wasserturm | KOMMENTARE:

PRO:

Die Stadt Essen und das Land Nordrhein Westfalen vollziehen ab dem Ende nächster Woche weiterhin in der ,Buderuskurve‘ des Ruhrschnellweges den pädagogischen Griff in die Börse der Autofahrer.

Vier Laser-Blitzer kontrollieren, dass auch alle brav von 100 km/h auf 80 km/h herunterbremsen. Wer hier auf die Tube gedrückt hat, der wird also auch in Zukunft zur Kasse gebeten. Alle, die es erwischt hat, werden wieder von „Wegelagerei“ und „Abzocke“ sprechen. Doch - mal Hand aufs Herz - jedem von uns Autofahrern sollte bewusst sein, dass derartige Messanlagen nicht aus Jux und Dollerei an irgendeine Stelle gestellt werden. Man installiert sie an neuralgischen Punkten, an denen die „selbsternannten Sportfahrer“ den Fuß nicht vom Gas bekommen und somit sich und andere gefährden. Würden alle vernünftig fahren und sich an die Regeln halten, dann wären solche Geräte überflüssig.
Hier fischt man die Unbelehrbaren heraus - wie auch schon beim Blitz-Marathon geschehen, der jedes Mal groß und breit von den Medien angekündigt wird.

Dirk Bütefür


CONTRA:

Kann man gegen eine Geschwindigkeitsüberwachung und die Bestrafung von Rasern sein? Kaum, doch die Umsetzung der Maßnahmen in der Buderuskurve macht stutzig.
Eine gefühlte Ewigkeit wurde die A40 in Richtung Gelsenkirchen großzügig umgebaut. Und da war es nicht möglich, die super gefährliche Buderuskurve wenigstens in dieser Richtung zu entschärfen? In Gegenrichtung ist der Unfallschwerpunkt eindeutiger, weil die Zufahrt zur A52 nach wie vor eine Katastrophe ist.
Beide früheren Frillendorfer A40-Abfahrten wurden gegen den Protest der Geschäftswelt in den anliegenden Stadtteilen und Gewerbegebieten geschlossen. Eine Zwischenlösung war hier nicht möglich.
Vier Laser-Blitzer für 260.000 Euro zu installieren, die einfach mal in
b e i d e Richtungen „schießen“, das klappt dagegen zügig. Allein 2013 spülten die alten Blitzer 614.000 Euro in die Stadtkasse.
Dann hat Essen die aktuelle Investition für die vier Super-Blitzer ja schnell wieder raus. Aber ums Geld geht es ja nicht...

Detlef Leweux
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