8. Ruhrtalmarathon Witten

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Zweiter Läufer von rechts ist Peter Jamsek (TC Kray). (Foto: Heinz Schier)

TC Kray-Läufer Peter Jamsek berichtet vom Halbmarathon

Geplant war ein Test-Lauf für den Frankfurt Marathon im Oktober. Gesucht und in naher Umgebung gefunden. Mit 20 Minuten Anfahrweg, war der Wittener Halbmarathon dafür an diesem Wochenende erste Wahl. Mein Ziel war es, einfach mein geplantes Marathontempo für Frankfurt, 05:18 min. den Kilometer durchzulaufen. Die Location in Witten war sehr außergewöhnlich. Auf dem Betriebsgelände der Friedrich Lohmann GMBH - Guß, Walz- und Hammerwerke, war der Start- und Zielbereich aufgebaut. Die Läufer konnten sich in der Kaue der Firma umziehen und in den mit ungefähr 30 Duschen ausgestatteten Nassräumen nach dem Lauf warmduschen. Mit 177 anderen Läufern machte ich mich um 09:15 Uhr auf, die 21097 Meter lange Strecke zu bewältigen. Eine wunderbare Strecke entlang der Ruhr und dem Kemnader Stausee, ließ die ersten 13 Kilometer wie im Fluge vergehen. Mein Durchschnittstempo von 05:10 min/km war etwas schneller als geplant, aber es lief prima. Bei 14 Kilometer wartete dann der Anstieg zum Schloß Steinhaus auf uns - ab hier ging fast ausschließlich über Waldwege und hügeliges Gelände weiter. Ich erinnerte mich an die Ansage des Moderators am Start, man solle sich Körner für die Anstiege in letzten Drittel sparen. Diese Aussage hatte ich irgendwie verdrängt. Die Wege wurden matschiger und die Anstiege knackiger. Im Waldgebiet um den Murtenbach wurde ein Schleife gelaufen und dann ging es hoch - vorbei an der Burgruine Hardenstein -  in Richtung Witten-Herbede. Alles was ich an Plus-Sekunden auf den ersten 13 Kilometern eingesammelt hatte, ging nun durch nötige Gehpassagen wieder verloren. Die Anstiege waren zwar nicht lang aber recht steil, sodass die Läufer um mich herum alle gehen mussten. Die Betreuer oben am Hardenstein machten uns Mut und sagten, ab jetzt geht es nur noch bergab. Leider war das nicht die ganze Wahrheit, bei Kilometer 19 in Herbede, ging es nochmals bergan bis zur Verpflegungsstation bei Kilometer 20. Von hier ging es steil bergab bis ins Ziel, man konnte es hier noch einmal richtig krachen lassen, den letzten Kilometer lief ich so in nur 4 Minuten.
Mit einer Endzeit von 1:52:49Std.hatte ich mein Trainingsziel erreicht. Das machte in der Endabrechnung Gesamtplatz 54. Zu meinem Erstaunen wurde ich  3. in meiner Altersklasse M55. Der Wittener Halbmarathon führt durch eine schöne Ruhrgebietslandschaft, er ist aufgrund seines Profils recht anspruchsvoll und nicht Bestzeiten tauglich. Er ist sehr gut organisiert und auch von der Verpflegung her sehr empfehlenswert.  Angeboten werden zudem ein Marathon, ein 10 Kilometerlauf und ein 1 Kilometer-Kinderlauf. Preise gibt es für die ersten drei Gesamtsieger und für die ersten Drei jeder Altersklasse. Einziger Kritikpunkt ist, dass es zwei Stunden nach Zieleinlauf immer noch keine Siegerehrung gab und ich ohne Urkunde und Preis den Heimweg antreten musste.

Weitere Berichte und alle Ergebnisse unter:
http://www.triwit.de/
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