Bergauf und bergab in Bad Salzuflen und "steinige" 6 Stunden an einem Wochenende

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  Svenja und Dennis John (TC Kray) berichten von 2 Läufen an einem Wochenende

1. Tag: Baukastenmarathon Bad Salzuflen

Am Samstag ging es zunächst nach Bad Salzuflen zum Baukasten-Marathon. Dort fiel um 12:15 Uhr der Startschuss. Nach dem Start ging es einen Kilometer fast nur bergan. Am Ende kam man an der 8 Kilometer langen Laufrunde an, welche 2 bis 5 mal gelaufen werden durfte. Für Dennis und Svenja waren die 5 Runden das Ziel. Nach dem Einführungskilometer ging es für Dennis mit zwei Lauffreunden auf die Runden. Sie spulten in einem flotten Tempo, was irgendwo zwischen 5:30-6:00 min/km lag, die ersten drei Runden ab. In der vierten Runde mussten die beiden dem Tempo und den Hügeln , eine 8km-Runde hatte immerhin 200 Höhenmeter (!) , allerdings Tribut zollen und abreißen lassen. Dennis flog die Berge weiterhin hoch und konnte auch die letzten beiden Runden konstant durchlaufen. Anschließend ging es noch den Kilometer, welchen es zu Beginn bergauf ging, wieder bergab und so flog Dennis runter ins Ziel und finishte nach 4:06 h den Marathon mit ca. 1.100 Höhenmeter (der Einführungs-/Schluss-Kilometer hat auch jeweils ca. 40 Höhenmeter). Auch Svenja hatte sich die 5 Runden zum Ziel gesetzt und auch für Sie ging es auf dem ersten Kilometer bergauf zur Laufrunde. Hier machte sie sich zwischen den ganzen anderen Läufern aber eher alleine auf den Weg und fand auch recht schnell ihr Wohlfühltempo. Auch Svenja konnte die Runden relativ konstant abspulen. Im Vergleich zum letzten Jahr, wo Dennis und Svenja den Lauf nach 3 Runden und 26 Kilometern beendeten, lief es einfach rund. Die großen Steigungen wurden konstant gegangen, um nicht zu viel Kraft zu vergeuden und anschließend wurde wieder angetrabt. Auch die unmerklichen flachen, aber langen Steigungen gingen heute ganz gut. So flog auch Svenja nach der fünften Runde den letzten Kilometer ins Ziel und finishte in super zufriedenen 4:53 h.

2.Tag: 6 Stundenlauf von Stein (NL)

Am Sonntag machten sich die beiden dann auf den Weg in die entgegengesetzte Richtung nach Stein in den Niederlanden zum 6-Stunden-Lauf. Hier war das Ziel auf der 2,6 Kilometer-Runde die Marathon-Distanz zu laufen. Am Start angekommen, machten sie große Augen, was die anderen Teilnehmer an Verpflegung auffuhren. Hatten Sie etwas verpasst? War Eigenverpflegung angesagt und wo war der Verpflegungsstand? Da aber keine Zeit mehr war, dies näher zu erörtern, konzentrierte man sich auf den Lauf. Im Zweifel war noch etwas zu trinken und zu essen im Auto, was ganz in der Nähe stand. Um kurz nach 11.00 Uhr machten sich Dennis und Svenja heute zusammen auf den Weg. Neben ihnen waren noch circa 170 andere Läufer auf der Strecke. Für den Marathon mussten 17 Runden bewältigt werden , so kommt man dann auf 44,2 Kilometer. Nach dem Lauf am Vortag waren die Beine etwas müde, aber es lief im wahrsten Sinne des Wortes. Die beiden drehten Runde um Runde und fanden auch zu Beginn, des Rätsels Lösung für die Verpflegung: in einem Zelt, welches nach jeder Runde durchlaufen werden musste, befand sich ein gut bestückter Verpflegungspunkt mit Cola, Wasser, Iso, Rosinen, Keksen, Kuchen, Schokolade und Obst. Also keine Panik, es gab Vollversorgung. Jeder trifft halt seine eigenen Vorkehrungen für einen 6-Stunden-Lauf. Svenja und Dennis kamen mit dem VP wunderbar klar. Dies war der Angelpunkt für die nächsten Stunden. Da noch etwas Nachholbedarf vom Vortag herrschte, würde sich immer gut verpflegt, dafür ein wenig gegangen und dann wieder angetrabt, bis man die Runde wieder beendet hatte. Dieses bewährte sich ganz gut und so gingen die Runden ganz gut vorbei. Nach gut 5 1/4 Stunden waren die 17 Runden absolviert. Damit waren beide sehr zufrieden. Eigentlich sollte hier Schluss sein. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, legten beide noch eine zusätzlich gemütliche 18. Runde zurück. Danach waren noch 20 Minuten Zeit. Da beide Ihr soll schon mehr als erfüllt hatten, gönnte Svenja sich eine kurze Auszeit und Dennis gab noch mal Vollgas, um noch eine weitere Runde zu "sprinten". Eigentlich sollte dann wirklich Schluss sein, da beide nicht auf die Restmetervermessung warten wollten. Der Ehrgeiz war aber geweckt, da Dennis rechnerisch nur noch ca. 600 Meter bis zu den 50 Kilometern fehlten und noch ca. 7 Minuten Zeit waren. Also stieg Svenja auch noch mal ein und beide begaben sich noch auf die restlichen Meter. Um die letzte Kurve gebogen, merkten sie, dass auf der Straße einer der Restmeter-Vermesser stand (es gab mehrere Vermesser von 0-1, 1-2 und 2-Ende) gaben beide noch mal Gas, um an diesem noch vorbei zu laufen und möglichst schnell vermessen zu werden. Es war perfektes Timing , 28 Meter hinter dem Vermesser ertönte das Schlusssignal und beide waren glücklich, Marathon 98 und 99 (Dennis) bzw. 83 und 84 (Svenja) gefinisht zu haben. Nachdem auch die letzten Meter notiert waren, machten sich beiden zufrieden auf den Weg zum Auto und nach Hause.
Nummer 100 kann nun kommen!

Ergebnisse Baukastenmarathon :
http://www.lc92.de/
Veranstalterhomepage Stein :
http://www.ultraloopstein.nl/
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3 Kommentare
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Barbara Sult aus Essen-Steele | 03.03.2015 | 21:04  
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Ralf Schuster aus Essen-Steele | 03.03.2015 | 23:50  
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Iris Stubler aus Essen-Steele | 06.03.2015 | 12:10  
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