Als die FC Kray-Elf im Krayer Rathaus für Meisterschaft und Aufstieg geehrt wurde, waren auch viele Vertreter aus der Politik vor Ort und beklatschten die „jungen Wilden“. Das ist auch richtig so, nur sollten FC-Präsident Günther Oberholz und Co. ganz genau hinsehen: Wer meint es wirklich ernst und wer ist einer dieser typischen Schulterklopfer, die im Erfolgsfall gerne auf der Matte und natürlich auf jedem Ehrungsfoto nebendran stehen. Grüne und CDU z.B. haben auf Bezirksvertretungsebene eine Finanzspritze in Höhe von 6.500 Euro an den FC Kray verhindert. Der benötigt das Geld aber dringend für den vom Fußballverband geforderten Tribünenbau. Nur der Umsicht des Bezirksbürgermeisters Arnold Kraemer ist es zu verdanken (er ließ nicht abstimmen), dass der Club in der Sommerpause vielleicht doch noch an Geld kommt - dann per Dringlichkeitsantrag.
Schwarz-Grün hatte die Unterstützung übrigens abgelehnt, weil nicht abzusehen sei, wie sich das mit dem FC und der Liga 4 entwickeln würde... Auf der Hand liegt, dass die Krayer bei einigen Heimspielen wohl zum Uhlenkrug, Hallo oder zur Hafenstraße ausweichen müssen. Dennoch muss die KrayArena an der Buderusstraße an das Niveau des Regionalliga-Teams angeglichen werden.
Für die vielen Fans und die wirklich wahren Freunde des FC Kray.
Schwarz und Grün haben bislang gar nichts abgelehnt sondern Beratungsbedarf angemeldet! Und Beratung ist jetzt auch dringend nötig, denn eins ist klar: die Kray-Arena ist nicht regionalligatauglich (nur Stichworte aus einem(!) Paragrafen der Durchführungsbestimmungen zum Regionalligastatut: leistungsfähige Verkehrswege für den Individualverkehr, angemessene - bei Bedarf beleuchtete - Stellplätze für Pkw und Busse(!), genügend Sonderstellplätze für Behinderte und, und und...). Ja hallo, war schon mal jemand in der Buderusstraße? Es wird jetzt kurfristig eíne Reihe Gespräche, auch zwischen Verein und Bezirksvertretung geben und dann wird es auch die nötige Unterstützung von Stadt und Bezirksvertretung geben (und da wird es mit etwas vermutlich nicht getan sein)
Alle genannten Stichpunkte sind schon lange bekannt. Inzwischen hat der FC einen Dringlichkeitsantrag auf Unterstützung gestellt.
Was hat sich also bis jetzt an der Buderusstraße geändert, das man nicht vor ein paar Tagen hätte "beraten" können?
Was sich geändert hat? Am Tag der BV hat der Steeler Kurier noch "Aufstiegswunder" getitelt! Und "Wunder" sind eben nicht lange bekannt. Die Regionalliga stellt eben noch mal deutlich höhere Ansprüche als die Oberliga!
Die hier angesprochene Verkehrswege- und Parkproblematik ist länger bekannt, als der FC in Liga 5 und 6 gespielt hat, daran ändert sich auch nichts, wenn der Aufstieg in Liga 4 in der Tat überraschend kam.
Wenn jetzt ein Dringlichkeitsantrag vorliegt - wie hat sich der "Beratungsbedarf" geändert? Können Grüne nur beraten und vor allem entscheiden, wenn's dringlich wird und vorher nicht?
Geht doch:
Gestern gab's ein Dringlichkeits-Gespräch und jetzt unterstützt die Bezirksvertretung - auch mit den Stimmen von Grünen und CDU - den FC finanziell.
Beim Gespräch war bestimmt der Beratungsbedarf entscheidend. Mehr dazu am Samstag im KURIER!
Was TSG Hoffenheim kann, das kann FC Kray schon lange. Der FC macht den Durschmarsch in die 1. Bundesliga. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen des Vereins und der Stadt gut vorbereitet sind. Denn für die 1. (Männer-)Bundesliga ist das neue Städtische Stadion an der Hafenstraße, in dem die Bundesliga-Damenmannschaft des SG Schönebeck spielt, viel zu klein. Deshalb mein Vorschlag: Schrott Richter abreißen und dort die neue KrayArena mit 60 000 Plätzen (die Champions League lässt ja auch nicht lange auf sich warten) bauen! Der Stadionbau kann am besten finanziert werden, in dem die Stadt Essen den Stadtteil Schonnebeck an Gelsenkirchen verkauft.
Hunderte tolle Sommerfotos, fröhliche Leser, die unsere Aktion „Gesicht des Sommers“ ganz großartig mit Leben gefüllt haben - da hatte es die STADTSPIEGEL-Jury richtig schwer. Nach langen Beratungen präsentieren wir heute die Top Ten.
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Wieder mal kein Heimspiel in der „KrayArena“, aber damit kann der FCK bestimmt leben...
Denn am Samstag treten die „jungen Wilden“ mit Heimrecht gegen Rot-Weiss Essen an. Vor großer Kulisse im „Stadion Essen“ an der Hafenstraße.
Mehr zum Derby gibt‘s morgen und am Samstag bei uns im KURIER. / Foto: Gohl
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Paukenschlag beim FC Kray: Das Trainer-Duo „Wißel und Krüger“ wird am Saisonende die Arbeit an der Buderusstraße einstellen.
Wie FC Kray-Präsident Günther Oberholz per Pressemitteilung erklärte, soll noch diese Woche die Nachfolge geklärt werden.
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