Hoher Besuch beim ASB Ruhr - Franz Müntefering informiert sich über das Projekt "Der Wünschewagen"

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V. l. n. r.: Ines Jungmann, Amelie Hecker, Nazan Aynur, Franz Müntefering, Ralf Nebel, Annika Schulze Aquack, Ralph Steiner.
 
Zusammen mit einem Teil des Wünschewagen-Teams und Rettungsdienstleiter Ralf Nebel (rechts) wirft Franz Müntefering (mittig) einen Blick in das Innenleben des Wünschewagens.
Essen: ASB Ruhr |

Das Projekt "Der Wünschewagen" gibt es offiziell seit Ende September 2013. Mittlerweile kann das Wünschewagen-Team auf mehr als hundert Wunschfahrten zurückblicken und auch der Pool an ehrenamtlichen Helfern wächst stetig. Nun durfte es sich über hohen Besuch freuen.



Donnerstag, der 19. Mai 2016. Trotz seines vollgepackten Terminkalenders lässt es sich Franz Müntefering, SPD-Politiker sowie seit drei Jahren ehrenamtlicher Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes, nicht nehmen in der Essener Hauptgeschäftsstelle des ASB Regionalverbandes Ruhr e. V. vorbeizuschauen. Grund für seinen Besuch: der in Arnsberg lebende Politiker wollte sich ausführlich über das Projekt "Der Wünschewagen" informieren.

Ein Politiker, der großes Interesse zeigt


"Das Projekt 'Der Wünschewagen' ist ein tiefgreifendes Zeichen dafür, dass man sich mit dem Sterben auseinandersetzen muss, was einem Großteil der Gesellschaft immer noch sehr schwerfällt. Sterben ist ein Stück Leben, danach kommt erst der Tod", findet Franz Müntefering. Nach einer umfassenden Präsentation, in der Projektleiterin Nazan Aynur Franz Müntefering mit vielen Informationen rund um das Thema Wunschfahrten im Wünschewagen versorgte, zeigte sich der SPD-Politiker an der Arbeit des Wünschewagen-Teams sehr interessiert. Im regen Austausch stellte er viele Fragen.

Die nach den häufigsten Wunschzielen und dem Einsatz der ehrenamtlichen Helfer waren nur zwei davon. "Die Wünsche sind sehr verschieden. Oft wollen die Fahrgäste, die wir übrigens ganz bewusst nicht Patienten nennen, ans Meer, aber auch Fußballspiele sind sehr beliebt. Wir stellen uns komplett auf die Wünsche des jeweiligen Fahrgastes ein, denn es geht uns nicht darum Leben zu retten, sondern sie zu verschönern", so Nazan Aynur. Annika Schulze Aquack, Geschäftsführerin beim ASB Regionalverband Ruhr e. V., fügt noch hinzu: "Wir fahren ganz unterschiedliche Personen: Kinder, Erwachsene und Senioren. Je nach Fahrgast werden dann die passenden Ehrenamtler eingesetzt."

Erst NRW, jetzt ganz Deutschland


Da es sich bei "Der Wünschewagen" um ein Projekt des ASB Ruhrs handelt wurden bis dato ausschließlich Wunschanfragen aus Nordrhein-Westfalen angenommen - doch das wird sich in Zukunft ändern. " 'Der Wünschewagen' ist von einem NRW-Projekt zu einem Deutschland-Projekt geworden. Umso mehr freut es uns, dass wir nun jemanden an der Seite haben, der sich mit dem Konzept hinter dem Wünschewagen identifizieren kann", so Nazan Aynur. Franz Müntefering zeigte sich ebenso erfreut: "Von der Idee her bin ich ganz bei der Sache und auch stolz darauf, dass dieses Projekt innerhalb des Arbeiter-Samariter-Bundes entstanden ist."

Nach der Besichtigung des Wünschewagens, in dessen Rahmen Rettungsdienstleiter Ralf Nebel sowie Ralph Steiner, stellvertretender Vorsitzender des ASB Regionalverbandes Ruhr e. V., einige Dinge zur Ausstattung des Wagens erläuterten, blieb noch Zeit für ein gemeinsames Foto bevor sich Franz Müntefering herzlich von allen Anwesenden verabschiedete.

Autorin: Maria Madaffari
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