Naturfreunde-Wanderer Borbeck gehen zum 1.000 Mal gemeinsam auf Tour

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Woche für Woche treffen sich die Mitglieder der Naturfreunde Wandergruppe und starten von Borbeck aus ihre Touren. Zu den Ausgangspunkten ihrer Wanderungen fahren die Teilnehmer stets mit dem ÖPNV. "Das ist umweltfreundlich und fördert die Kommunikation", erklärt Jürgen Donner.Foto: privat
Essen: Borbeck Bahnhof |

Der Termin steht. Jeden Dienstag Vormittag gehen sie gemeinsam auf Tour. Der Treffpunkt ist Woche für Woche die Bushaltestelle Bahnhof Borbeck. Von dort macht sich die Wandergruppe der Naturfreunde auf zu ihren Touren durch die Region. In der Regel befinden sich Dienstag für Dienstag zwei verschieden lange Touren im Angebot. Eine längere und eine, die sich für weniger lauferprobte Teilnehmer anbietet.

Das Angebot der Naturfreunde gibt es bereits seit 19 Jahren. Am 13. Mai 1997 schnürte die Gruppe erstmalig die Wanderschuhe. Mit 16 Teilnehmern ging es damals rund um Borbeck. Jürgen Donner ist ein Mann der ersten Stunde. Als Initiator und Wanderführer ist er bis heute bei den Naturfreunden aktiv und Woche für Woche auf Schusters Rappen unterwegs.
Er erinnert sich noch gut an die Anfänge des Wanderangebots. "Wir haben uns schnell über die Grenzen Borbecks hinaus orientiert. Schon bald folgten Wanderungen in die Haardt und die Hohe Mark. Auch die Elfringhauser Schweiz oder der Broicher Wald waren beliebte Ziele." Ebenso hoch im Kurs standen Touren in den Essener Süden, das Neandertal oder in der Region Haltern.
Das Interesse an dem Angebot der Wandergruppe war von Beginn an groß. "Ganz schnell hatten wir regelmäßige Teilnehmerzahlen von bis zu 60 Personen pro Woche." Nicht nur die Gruppengröße, sondern vor allem die unterschiedliche Belastungsfähigkeit der Wanderer führten dazu, dass im Jahr 2000 das Angebot erweitert wurde.
"Ab April haben wir neben der gewohnten dreistündigen Tour immer auch eine kürzere Wanderung von etwa zwei Stunden Dauer angeboten", berichtet Donner. Möglich wurde das, weil mit Horst Giepen nun auch ein zweiter Wanderführer zur Verfügung stand.

Gläschen Sekt zur Begrüßung


Jetzt konnten die Naturfreunde-Wanderer ein ganz besonderes Jubiläum feiern. Sie trafen sich zu ihrer 1000. Wanderung. Von der Margaretenhöhe aus ging es zum Ruhrtalhaus, dem Vereinsheim der Essener Naturfreunde. Dort wurden die Wanderer mit einem Gläschen Sekt begrüßt. Als Jubiläumsmenü stand an diesem Tag Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl auf der Speisekarte. Alle vier Wochen, so ist es Tradition bei den Naturfreunden, wird im Vereinsheim gemeinsam gegessen. "An diesen Tagen ist das Ruhrtalhaus Ziel beider Wanderungen, so dass die Einheit der Gruppe gewährleistet ist", erzählt Jürgen Donner und verrät, dass es sich bei dem Jubiläum ja korrekterweise nicht um die 1.000 gemeinsame Tour, sondern vielmehr den 1.000 Naturfreunde-Wandertag handelt. "Wanderungen haben wir seit Einführung der beiden Tourangebote natürlich mehr unternommen." 1.800, so schätzt der Mann der ersten Stunde, werden es wohl inzwischen sein.
Auf eines sind Jürgen Donner und die anderen Wanderführer der Naturfreunde besonders stolz: "In all den Jahren ist nicht eine einzige Wanderung ausgefallen. Wir sind bei jedem Wetter los gezogen." Ein Grund dafür ist nicht nur die große Nachfrage. "Wir hatten auch immer genügend Wanderführer zur Verfügung."
Wer dienstags wohin wandert, dass können die Gruppenmitglieder Woche für Woche spontan entscheiden. "Das macht unser gemeinsamer Treffpunkt möglich", erklärt Jürgen Donner. "Jeder kann morgens wählen, welcher Gruppe er sich anschließen möchte."
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