Alt werden, aber mit Kultur

Anzeige

Der demografische Wandel ist keine Herausforderung, sondern eine Veränderung“, erklärt der Schauspielintendant Christian Tombeil und legt damit das Konzept des Erlebnis-Marktplatzes mit sozialen Einrichtungen und Initiativen aus Essen dar.

Dieser findet am kommenden Sonntag, 18. Oktober, im Grillo Theater in Zusammenarbeit mit Schauspiel Essen und der Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen mbH (GSE) statt. An Info-Tischen, Gesprächsrunden und bei Aufführungen können sich Besucher von 14 bis 18 Uhr über die Gegenwart und Zukunft des Alterns in Essen informieren.

Bekannte Theaterkünstler vor Ort


Nach der Begrüßung durch Schauspielintendant Christian Tombeil, Sozialdezernet Peter Renzel und GSE-Geschäftsführer Heribert Piel im Café Central präsentieren unterschiedliche soziale und karitative Institutionen ein vielfältiges Angebot: Neben Aufführungen des Seniorentheaters Essen e.V. gibt es für Besucher unter anderem die „Alten Helden“ vom Schauspiel Essen zu sehen. Außerdem präsentiert die AWO ein internationales Seniorenchorprojekt, die Ruhpott-Revue e. V. tritt mit der Vorstellung „Lohntütenballs“ auf. Für Informationen sorgen Pflegeberater vor Ort, an die man sich mit Fragen rund um das Thema Altern wenden kann.

Kultur ist für jeden da


Für Christian Tombeil geht es jedoch nicht nur um einen spaßigen Tag: „Einen Erlebnis-Marktplatz gab es schon einmal. Dieses Mal ist es jedoch erweitert. Dadurch lässt sich eine Vernetzung der Stadt - durchzogen von diversen Themen - vollziehen.“ Auch schwierigere Themen, die das Altern betreffen, wie zum Beispiel Demenz, sollen Anklang finden, jedoch einen leichteren Zugang dazu bieten und nicht verunsichern. „Dieses Projekt und die, die noch kommen werden, sind ein Gewinn für die Stadt. Es wird das Bild prägen“, meint Heribert Piel. „Der Zugang zur Kultur ist unglaublich wichtig, nicht nur für Senioren, sondern auch für psychisch und körperlich kranke Menschen, die durch Auftritte eine wertvolle Erfahrung machen.“ Ungemein wichtig ist es außerdem den demografischen Wandel, also die Alterung der Gesellschaft, ins Bewusstsein zu rücken. „Unsere Arbeiten müssen aus den Keimen heraus wachsen, die man zur Verfügung hat,“ erklärt Tombeil.

Bis auf die Vorstellung der „Alten Helden“ ist die Veranstaltung am kommenden Sonntag im Grillo Theater am Opernplatz kostenlos.

Archivfoto: Gohl
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.