Autorin mit Herz

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Auf ihr Erstlingswerk ist Gabriele Ennemann sehr stolz. Foto: Markus Decker

Wenn Gabriele Ennemann von ihrem Buch erzählt, dann leuchten ihre Augen. Dann ist sie in der von ihr erschaffenen Welt und berichtet voller Liebe von ihrem Debütroman.

Wer „Thalam- Die Hüter der Erde“ in Händen hält, der ist schon vom Buchcover selbst beeindruckt. Ein Junge mit stahlblauen Augen, umhüllt von einem Mantel, blickt den Betrachter fast auffordernd an: „Lies mich...“
In dem Fantasyroman begibt sich der Leser auf eine Reise mit dem 15-jährigen Protagonisten Gideon, der nie ein Held sein wollte, bis seine gefährliche Reise in die Unten-Welt beginnt...
Schon ganz früh in ihrem Leben entdeckte Ennemann ihre Liebe für das Geschichtenschreiben. „Diese Leidenschaft hat sich bei mir bereits mit sieben Jahren entwickelt.“ Als der Vater ihr die alte Schreibmaschine zur Verfügung stellte, war es um die Essenerin geschehen.
Die ersten Geschichten waren so schnell geschrieben, weitere folgten. „Als ich dann mit 13 Jahren meinen ersten Roman fertig hatte und ihn ohne Wissen meiner Eltern an einen Verlag geschickt habe, der ihn sogar nehmen wollte, war ich meinem Traum ganz nahe.“
Doch Ennemann sollte laut ihrer Mutter zuerst ihre Schule beenden. Lange Zeit lag ihre Schreiblust damit auf Eis.
„Dennoch war ich in all den Jahren immer unruhig, habe immer nach etwas gesucht, um meine Gefühle auszudrücken, sei es jetzt Musik, die ich komponiert habe, oder ähnliches.“ Durch einen Zufall - ein Bekannter meinte‚ du bist so kreativ, du musst schreiben‘- und nach dem Besuch der Frankfurter Buchmesse war der Knoten geplatzt.
„Direkt danach habe ich mich hingesetzt und mit Thalam angefangen.“ Das Buch war bis zu diesem Zeitpunkt schon fast komplett durchdacht in ihrem Kopf. „Zuerst war mein Schreibstil noch etwas holprig, ich hatte einfach nicht das nötige Sprachvolumen.“ Mit der Zeit und einer guten Lektorin an ihrer Seite (die heutzutage auch schwer zu finden sind) gelang Ennemann immer mehr, sich in ihrer Rolle als Autorin zurecht zu finden. „Als dann meine Lektorin auch noch einen Verlag für mich gefunden hatte, der das Buch ins Programm aufnahm, war meine Freude riesig.“ Denn Ennemanns Traum ist es, eines Tages nur noch zu schreiben. Unzählige Plots und Geschichten sowie Ideen hat sie schon entwickelt und notiert. Trotzdem geht Ennemann in ihrem Beruf mit psychisch kranken Senioren auf.
Mit ihrem Fantasyroman Epos spricht die Autorin Kinder ab zehn Jahren an. „Ich habe bewusst ein märchenhaftes, mysthisches Buch geschrieben, in dem der Weg das Ziel ist“, so die Autorin. Mit Absicht verzichtet sie auf allzu blutige Szenen und ausschweifende Kämpfe, wie es im Fantasy-Genre üblich ist. Auch zu lange Beschreibungen hat sie außen vor gelassen. „Das Buch sollte kindgerecht sein, da gehört ein blutiges Gemetzel oder das seitenlange Beschreiben eines Schwertes nicht hin. Die Kinder sollen ja keine Angst beim Lesen bekommen.“ Die vier Protagonisten aus Thalam hat sie mit besonders viel Liebe entwickelt. „Wenn die Figuren lebendig sind, ist auch das Buch lebendig. Und irgendwie sind genau diese vier Charaktere ein Teil von Ennemann. „Irgendwie bin das zusammen genommen genau ich“, schmunzelt sie.
Wenn die Autorin gerade nicht schreibt, ist sie gerne in der Natur unterwegs oder liest selber Unmengen von Büchern. Bis die nächste Idee den Weg auf ihr Blatt Papier findet...
Weitere Informationen zur Autorin und zu ihrem Erstlingswerk gibt es unter: www. thalam.de und www.gabriele-ennemann.de
Dort können Interessenten auch in das erste Kapitel des Buches hineinlesen.
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