Essener Band Festland spielt im Maschinenhaus

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Die Band Festland hat ihr drittes Album veröffentlicht. Foto: Bo Otter
"Unser drittes Album ist ein echtes Essener Ding", berichtet Musiker Yo Schaefer von der Band Festland, "im Kunsthaus Rellinghausen und im Maschinenhaus aufgenommen, dann allerdings in Berlin gemischt und gemastert."
Nach sechs Jahren Pause ist Festland immer noch aktiv und ändert das Klanggewand von elektronisch mehr hin zum Akustischen: mit Kontrabass und Violine. Einige unplugged Konzerte lieferten die Idee dazu. Das Releasekonzert findet am 24. September im Maschinenhaus an der Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 im Essener Norden statt.
Als charakteristisch für "Doch die Winde weh'n" bezeichnet Yo einen zerbrechlichen und zarten Sound. "Darüber schwebt der Gesang von Thomas und mir mit den Texten von Fabian. Der 2012 verstorbene Maler Fabian Weinecke, der schon auf den beiden Vorgänger-Alben für die Lyrics und Covergestaltung verantwortlich war, hat auch für das neue Album Texte hinterlassen.
Tieftraurige Themen sind darunter, Auseinandersetzungen mit dem Tod - aber auch hoffnungsvollere Interpretationen möglich, wie zum Beispiel in "1.000 Meilen unter dem Meer".
Der Veranstalter beschreibt den Festland-Sound als "akustische Popmusik, die mit ihrer eigenartigen Mehrdeutigkeit, die aus scheinbarer Naivität und unangestrengten Einfachheit hervorblüht, der deutschen Poplandschaft eine unvergleichliche Farbe hinzufügt. Sie vereinen Kraftwerk und die besten Momente des Diskurspop, geben eine Prise Franz Schubert hinzu und runden mit einer Erinnerung an die frühe Neue Deutsche Welle ab – und bleiben doch immer: Festland." Man darf gespannt sein.
Karten gibt es an der Abendkasse, Einlass ist ab 20 Uhr.
Petra de Lanck
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