Essener Raumplaner Robert Schmidt in Buch gewürdigt

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RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, der Ehemann der Autorin und Autorin Ursula Petz vor dem Wandportraits Robert Schmidts bei der Übergabe des ersten Exemplars an seinen Enkel Professor Klaus Imhoff und seine Frau (von links). (Foto: Dirk A. Friedrich)

Dem Leben und Wirken des RVR-Gründungsdirektors Robert Schmidt (1869 bis 1934) widmet sich ein Buch, das die Raumplanerin Professor Ursula von Petz jetzt vorgelegt hat. Die ehemalige Raumplanerin der TU Dortmund würdigt damit die Pionierarbeit des ersten Regionalplaners der heutigen Metropole Ruhr.

Schmidts 1912 veröffentlichte "Denkschrift betreffend Grundsätze zur Ausstellung eines General-Siedlungsplanes für den Regierungsbezirk Düsseldorf" war maßgebend für die Stadtplanung der heutigen Metropole Ruhr. Schon früh hatte sich Schmidt für die räumliche Ordnung der Region eingesetzt und Grünräume für die arbeitende Bevölkerung gesichert. Bei seiner langjährigen Tätigkeit in der Kommunalverwaltung der Stadt Essen wurde er mit Entwicklungen im Ausland, vor allem in den USA und England, vertraut. Schmidt wurde auch außerhalb Deutschlands aufgrund seiner richtungsweisenden Arbeit im Ruhrgebiet hoch geschätzt.

Mit der Gründung des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk (dem jetzigen Regionalverband Ruhr/RVR) hat er seine Vision einer gemeinschaftlich für die gesamte Region wirkende Planungsinstitution in die Tat umgesetzt.
Ursula Petz, die unter anderem in München, Rom und London tätig war. überreichte ihr Buch zusammen mit der RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel am Donnerstag, 31. März, Professor Klaus Imhoff, dem Enkel Robert Schmidts.
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