Gruga: der Park in Essen-Rüttenscheid leuchtet wieder

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Essen: Gruga-Park |

„Am tollsten finde ich dieses Gelb mit Weiß dazu“, schwärmt Wolfgang Flammersfeld und schaut verträumt auf seine Licht­installation in der Dah­lienarena, die langsam die Farben wechselt. Noch bis 15. März illuminiert er täglich die Gruga und ist dabei selbst sein verzücktester Besucher.

Für „Lichtkünstler“ fängt das Leben quasi erst bei Dämmerung an - zumindest, was die Beleuchtung angeht. Zuvor hat man natürlich bereits hunderte Meter Kabel verlegt, Steckdosen ausfindig gemacht, LEDs angeschlossen und Mitarbeiter auf Trab gebracht.
Wenn es dunkelt wird, kommt das Feintuning: „Wer hat den Spot hier ausgerichtet?! Der soll nicht die Besucher blenden, sondern Schilf am Teich beleuchten...“

Riesen-Kronleuchter
im Sequoia-Wald


Was am Preview-Abend des sechsten Parkleuchtens in der Gruga noch nicht funktioniert, versetzt den Lichtkünstler nur kurzfristig in Panik. Die Skulptur „Chaos“ will nicht leuchten. Zum Schluss geht aber alles gut. „Wackel mal am Kabel...“
Fünf bis sechs LKW-Fuhren Material hat Wolfgang Flammersfeld aus Unna in den Grugapark gekarrt. Die meisten der Installationen und Lichtobjekte sind neu. Nach fünf Jahren kennen Flammersfeld und sein Team von World of lights den Park genau und wissen, was wo wirkt. Bunte Wege, bei denen die Besucher selbst Teil der Lichtshow werden, gibt es auch 2015 wieder. Ebenso das Hydroschild am Margarethensee. Auch die Baumhaselallee zum Lindenrund wird wieder opulent in Szene gesetzt. „Diesmal quietschbunt“, freut sich der Meister.
Neu sind die farbigen Tulpen aus Plexiglas, über 150 kleine weiße Solar Lampions, ein Schloss aus Lichtschläuchen in der Nähe des Haupteingangs der Gruga und an der Mustergartenanlage die Illumination des Romanischen Hauses.
Wie kommt Flammersfeld auf seine Ideen? „Eigentlich hasse ich ja Baumärkte“, gibt er unumwunden zu, doch aus Berufsgründen muss er hin und wieder dort hinein und kommt zum Beispiel mit gelben Plastikschläuchen wieder heraus. So entstand das „Chaos“ auf der Kranichwiese.
Im Sequoia-Wald über dem Alpinum hat er riesige Kronleuchter gebogen und Elfen aufgehängt. Die passende Musik dazu hat er gleich mitkomponiert und spielt diese über Lautsprecher ein. „Die Besucher sollen entschleunigen können, wenn sie hier spazieren gehen.“ Täglich ab Einbruch der Dunkelheit - Einlass ist ab 16 Uhr.
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