Information zur Malerei von Valentin Rusin

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Essen: VR.Atelier | Valentin Rusin durchlief während seines Kunststudiums in der Ukraine von 1972 bis 1976 und von 1979 bis 1984 eine künstlerische Sozialisation und profitierte davon.

Diese Zeit ließ das hohe technische Niveau entstehen, welches die Grundlage seiner heutigen Arbeit und ein charakteristisches Merkmal seines künstlerischen Ausdrucks darstellt.

Der Künstler versteht es Stile aufzugreifen, sie zu entwickeln und zu verfeinern sowie sie auch zu verfremden. Auf diese Weise entwickelt sich eine sehr eigenständige Bildsprache von einem schöpferischen und virtuosen Spiel mit den unterschiedlichsten Stilen.
Es offenbart schon ein erster Blick, welchen Einflüßen Valentin Rusin besonders offen begegnet.

Seine Bilder enthalten unverwechselbare Elemente der metaphysischen Malerei wie man sie auch bei Giorgio de Chirico findet. Auch spielt er mit dem weichen, fließenden Surrealismus Salvador Dali's und dem kontrastreichen Rene' Magrittes.

In den Bildern von Valentin Rusin finden sich abstrahierte Formen des Kubismus.
Seine Landschaftsmalerei trägt expressionistische Züge und es verbindet ihn mit der italienischen Renaissance-Malerei das intensive Licht-/Schatten-Spiel sowie die reduzierte, präzise Darstellung von Gegenständen und sein Streben nach technischer Perferktion.

All diese Stile sind Valentin Rusin ein unerschöpflicher Quell für seine Arbeit.
Durch ihre virtuose Variation kreiert er seinen eigenen, unverwechselbaren Stil und schafft durch das Spiel mit Stilen neue Bedeutung und eine eigenständige Bildsprache.

Diese offensichtlichen Bezüge zur klassischen Moderne verhindern keinesfalls, dass Valentin Rusin Kunstwerke von ganz eigener, individueller Art hervor bringt.
Seine Bilder bestechen durch Klarheit und Einfachheit. Ihr Aufbau und die Form- und Farbgebung sind auf das Wesentliche reduziert. Intensive Farbigkeit, prägnante Licht- / Schatten-Gegensätze sowie klare Konturen lassen spannungsvolle Komtraste und vielschichtige Flächen entstehen.
Diese Vielschichtigkeit ist der Aspekt, den der Künstler als Mittelpunkt seiner Arbeit ansieht.

Begegnet man einem Bild Valentin Rusins zum ersten Mal, stößt man zunächst auf die scheinbar ruhevolle Schlichtheit seines Werks.
Eine vermeintliche Unkompliziertheit, in der sich die unmittelbare "Schönheit" eines Werks zeigt. Doch wichtig ist, dass die Arbeiten des Künstlers dem Betrachter nicht die Möglichkeit geben, sich auf dem ersten Eindruck auszuruhen. Schon nach intensiverem Hinsehen spürt man, dass hinter dieser vordergründigen Ebene etwas Tieferes, Beunruhigendes vorborgen ist.
Vertieft man sich weiter in sein Werk, trifft man auf seine eigene innere Welt, seine Ängste und Sehnsüchte.
Hinter dieser individuellen Erfahrung steht wiederum eine übergreifende, kulturelle Dimension.

Der Künstler beschreibt diesen Prozess folgendermaßen:

Erste Ebene:
Man hat die Möglichkeit, das Stilleben bzw. die Landschaft einfach wahrzunehmen.

Zweite Ebene:
Assoziationen sowie Erinnerungen aus dem Leben des Betrachters werden freigesetzt.

Dritte Ebene:
Hier kommen die kulturellen Symbole verschiedenster Epochen zum Ausdruck.

Es ist ein Spiel mit Symbolen und Stilen und schließlich auch eine Reaktion auf kulturelle Zusammenhänge sowie eine Auseinandersetzung mit der Weltvorstellung einer Epoche.

Wenn sich Valentin Rusin mit den Stilen einer Epoche oder dem Werk eines Künstlers befaßt, dass interessiert ihn in erster Linie nicht die technische Umsetzung, wichtig für ihn ist der künstlerische Blick auf die Welt.

In seiner Arbeit greift er auch auf Symbole zurück, die aber nicht so sehr in der psychoanalytischen Tradition stehen. Sie entstammen eher einem klassischen, fast zeitlosen Bildrepertoire.
Obwohl Valentin Rusin kulturell eindeutig konnotierte und starke Symbole in seine Bilder einfließen lässt, spürt man nichts von einem erdrückenden "Bedeutsamkeitszwang". Zentralisiert wird das Verhältnis von Form, Farbe, Kontrast.

In Valentin Rusins Bildern nehmen Personen, Objekte und Landschaften ungewöhnliche, häufig auch widerspruchsvolle, spannende Beziehungen zueinander ein. Seine Gemälde wirken vollständig. Ihre Elemente bilden kein Miteinander, sondern ein Gegeneinander. Es herrscht eine austarierte Balance, die Stabilität schafft und keine Nähe zulässt. Die Bildelemente bleiben vereinzelt und die Grenze ihr entscheidendes Merkmal. Das Motiv der Vereinzelung sowie eventuell auch der Einsamkeit, stellt eine Konstante der Werke des Künstlers dar. Es ist keine kalte, düstere Einsamkeit, eher eine leuchtende, häufig mediterrane Welt, die sich dem Betrachter eröffnet.
Hinter der vordergründigen Schlichtheit seiner Werke steht schließlich eine Sehnsucht die bedroht scheint, aber nicht vergeblich ist.

Wenn Interessierte gerne mehr von den Werken Valentin Rusin sehen möchten,
kann man dieses gerne in seinem Essener Atelier tun.

Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung:
Heide Nadarzy
Telefon 0208 6358034 od. 0160 97328737
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