Michael Radermacher zeigt „Porträts von Flüchtlingen“ im Kloster Schuir

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Michael Radermacher (l.) fotografierte die ersten Flüchtlinge, die 2017 ins Kloster Schuir einzogen. Caritas-Direktor Björn Enno Hermans, dessen Organisation die Betreuung der Asylsuchenden übernommen hat, hofft, dass viele Gäste sich beim Besuch der Ausstellung auch ein Bild vom Kloster und der Arbeit dort machen werden.

Eine Ausstellung im Kloster Schuir zeigt Fotografien des Werdener Künstlers Michael Radermacher.

Er fotografierte einige der Bewohner, die als erste im Übergangswohnheim Kloster Schuir eingezogen waren.

Die Stadt Essen hat vom Eigentümer, der die Immobilie der Barmherzigen Schwestern von der hl. Elisabeth erworben und umgebaut hat, Räume für Asylsuchende angemietet. In Borbeck haben die Schwestern eine neue Heimat gefunden. Radermacher hat vor einigen Jahren auch die Schwestern fotografiert, als sie noch in Schuir lebten.

Inzwischen sind eine Reihe der Abgebildeten bereits wieder ausgezogen - in eine Wohnung oder zurück in ihr Heimatland. Etwas über 100 Menschen leben derzeit in der Einrichtung, Der Werdener hat von Juli bis Oktober 2017 46 von ihnen fotografiert.

Die quadratischen Schwarz-weiß-Bilder zeigen Familien und Einzelpersonen aus Mazedonien, Syrien, dem Irak, Nigeria und anderen Ländern.
Dem Fotografen war es wichtig, die Flüchtlinge so abzubilden, wie er sie im Kloster Schuir bei seinen häufigen Besuchen erlebt hat: als Menschen, die sich wohlfühlen an dem Ort, wo sie angekommen sind.

Michael Radermachers Arbeiten werden in den Räumen des Klosters am Schuirweg 107 gezeigt. 
Besichtigt werden kann die Schau an den Sonntagen 18. und 25. März, 8. und 15. April, jeweils von 14 bis 15 Uhr. Die Caritas-Mitarbeiter, von denen die Flüchtlinge betreut werden, freuen sich, wenn sie möglichst vielen Besuchern auch den Gebäudekomplex an sich zeigen können.
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