Neues Programm: Drei Fragen an Ludger K

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Ludger K: Ich bin das, wovor mich unsere Eltern immer gewarnt haben.
„RTL ist alles Schuld“ heißt sein zurückliegendes Programm. Ludger K entlarvte die Medien, die scheinbar unser Leben diktieren. Jetzt wird es ganz „Konservativ“. Die Premiere dieses neuen Soloprogramms, von dem noch nicht viel bekannt ist, ist im GOP-Theater am 16. April zu sehen.


1.Der neue Programmtitel „Konservativ“ klingt nicht auf Anhieb sehr erheiternd. Aber wer Ludger K kennt, weiß, dass mehr dahinter steckt. Aber was genau?
Meine Generation wurde von 68ern erzogen: freie Liebe, Mao, Atheismus. Doch das Rebellieren liegt dem Menschen im Blut - wenn ich mich heute als konservativ bekenne, so ist das im Grunde nichts anderes, als die Aussage „Ich bin das, wovor mich unsere Eltern immer gewarnt haben.“ Revolution ist eben immer auch abhängig vom Ausgangspunkt.

2.Nach RTL: Wer ist jetzt an allem schuld?
Schuld sind Träumer, Phantasten, selbsternannte Intellektuelle. Ich schließe mich Helmut Schmidt an: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen! Da lobe ich mir die Konservativen der Vergangenheit, deren Prognosen sich als richtig herausgestellt haben. Mit einigen von ihnen werde ich mich im Programm beschäftigen.

3.Wo fängt bei Ihnen Humor an und wo liegen die Grenzen, bzw. haben Sie welche?
Humor fängt neuerdings schon beim Papst an. Seine erste Amsthandlung: Witze reißen! Kabarett ist also auch im Vatikan angekommen - aber dadurch noch lange nicht grenzenlos. Bei Umweltschutz und Hunden kennt der Deutsche keinen Spaß. Eine ideale Steilvorlage für mich, um hier mal Grenzbereiche auszutesten.

Premiere: Dienstag, 16. April, 20 Uhr, GOP, Rottstraße 30, Karten unter 0201 / 2479393
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