Seltene "Mitreisende"

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Auf einer Baustelle wurden nicht nur mehrere Feuersteinknollen, sondern auch einige steinzeitliche Geräte aus Feuerstein gefunden. Foto: Stadt Essen
Steinzeitliche Geräte nahe der Ruhr entdeckt

Auf einer Baustelle in Werden wurden kürzlich nicht nur mehrere Feuersteinknollen, sondern auch einige steinzeitliche Geräte aus Feuerstein gefunden. Die Fundstücke, die den Menschen in der Jungsteinzeit zum Schaben und zum Schneiden dienten, gehören aber nicht, wie anfangs vermutet, zum Fundort.
Durch den Stadtarchäologen Dr. Hopp konnte nachgewiesen werden, dass die Erde, in der sich die Fundstücke befanden, vor über 50 Jahren zusammen mit Schotter angeschüttet wurde. Woher die Fundstücke ursprünglich stammen könnten, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Die Stadtarchäologie geht davon aus, dass die steinzeitliche Fundstelle vollständig zerstört und die Überreste mitsamt der Erde abgeladen wurde.
"Solche Funde sind sehr selten und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für Archäologen wichtig, denn in der Regel zeigen steinzeitliche Geräte an, dass an dem Fundort Menschen lebten. In den Innenstädten kann das aber auch anders sein," so Dr Hopp.
Bereits 1954 fand sich im Straßenschotter in Dellwig ein steinzeitliches Beil und vor etwa 25 Jahren gelang in der Hildesheimer Straße ein spektakulärer Fund. Damals wurde ein Steinbeil in einem Pflanzkübel gefunden.
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