Statt Schunkeln und Kamelle: Vernissage und Gespräch im JULIUS|17 am 25.02.

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Ab 25.02.2017 zeigen Holzbildhauer PEM Perschke und Maler Sebastian Walter-Lilienfein ihre Werke in der Produzentengalerie JULIUS|17 im Essener Südviertel.
 
JULIUS|17, die Produzentengalerie im Südviertel, stellt als "Galerie auf Zeit" befreundete Künstler in ihren Räumen vor. 2 Gehminuten vom Essener Hauptbahnhof.
Essen: JULIUS17 |

Zur ersten Ausstellung im Jahr 2017 stellt die Produzentengalerie JULIUS|17 am 25.02. ab 20 Uhr zwei Kollegen aus dem Ruhrländischen Künstlerbund RKB vor: Sebastian Walter Lilienfein (Malerei) und Przemyslaw PEM Perschke (Holzbildhauerei). Im Vorfeld der Vernissage wird ab 19 Uhr Hans Georg Torkel über das Thema "Künstler(innen) und Erfinder(innen) als Kulturschaffende und Problemlöser in der Gesellschaft" referieren und für Gespräche zur Verfügung stehen.


Fantastischer Realismus und Grundgefühle des Menschen

Die Ölbilder von Sebastian Walter Lilienfein (*1959) stehen im Sujet und in der meisterlichen Ausführung für die hohe Kunst des Fantastischen Realismus: Sie zeigen sich in einer inhaltlichen Tiefe und technischen Finesse, die man nur bei ganz großen Malern findet. Aus der Nähe betrachtet zeigen Strich und Farbauftrag eine feine ornamentale und plastische Struktur. Im Zurücktreten erschließen sich uns realistische Details im Aufbau aus farbigen Flächen, Punkten und Strichen, die sich bei größerem Abstand in Auge zur gewünschten Farbe ergänzen. Wenn wir uns weit genug vom Bild entfernen, nehmen wir die raffinierte Komposition wahr, die Lilienfein in seinen stilllebenhaften Materialarrangements „nach der Natur“ gemalt hat. Sebastian Walter-Lilienfein studierte Freie Malerei an der HBK Kassel bei Prof. Kurt Haug und Prof. Manfred Bluth (Diplom 1986). Er lebt und arbeitet seit 1987 in Essen-Kettwig.

Die Holzskulpturen von Przemyslaw (Pem) Perschke (*1976) setzen sich mit existenziellen Themen und Grundgefühlen des Lebens auseinander: Zwischenmenschliche Beziehungen, Selbstreflexion, Sinnhaftigkeit im Bewusstsein der Vergänglichkeit. Sie bilden den Menschen in seinen Grundgefühlen von Schmerz, Trauer, Angst, über die Wut bis zu Liebe: „Ein Rendezvous mit dem Tod nimmt mir etwas die Angst vor dem Sterben, lässt mich heute und hier intensiver erleben und zentriert mich auf meinen Lebenssinn.“ PEM verarbeitet vom Förster überlassene Holzreste und nutzt das verwitterte Holz als Grundstoff für einen Dialog über Vergänglichkeit und Gegenwart. Perschke ist auch im organischen Holzbau und Design tätig, u.a. in der nach Gaudi-Prinzipien gebauten Villa „Wellenburg“ des Sammlers und Mäzens Dr. Hermann-Josef Simonis in Zell an der Mosel.

Gespräch mit H.-G. Torkel um 19 Uhr

Im Vorfeld der Vernissage wird ab 19 Uhr Hans Georg Torkel, der Repräsentant der KIT- Initiative, des Erfinderbundes und des Delphischen Rats, über das Thema "Künstler(innen) und Erfinder(innen) als Kulturschaffende und Problemlöser in der Gesellschaft" referieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Erfinder Hans-Georg Torkel stellt die Wertschätzung der Kulturschaffenden in Kooperation mit Jörg Meuser und Holger Krüssmann am 25.02.2017 um 19.00 Uhr in der Galerie auf Zeit vor. Die Initiative der Kulturschaffenden ist eine Fortsetzung der europäischen Kulturhauptstadt 2010. Grundlage ist das europäische TWINS Projekt der europäischen Kulturhauptstadt 2010: "Erfindungen und Innovationen als Impulsgeber für das Ruhrgebiet, Deutschland und Europa"

JULIUS|17 – „GALERIE AUF ZEIT“ zeigt die Werke von Lilienfein und Perschke bis Ende März in unseren Räumen im Schatten des RWE-/Innogy-Turms (2 Fußminuten vom Essener Hauptbahnhof).
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