Bus Coaches machen den Schulweg angenehmer

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Die neuen AES-Bus Coaches mit ihren erfahrenen Vorgängern. (Foto: AES)

Bus fahren, nichts leichter als das, oder? Nicht für jeden, besonders wenn man auf dem Weg zur Schule und zwischen 10 und 14 Jahre alt ist. Da kommt ein Bus-Trainer oder Bus Coach gerade recht, um für Klarheit zu sorgen.

In Zusammenarbeit mit der Essener Verkehrsgesellschaft EVAG wurden jetzt Schüler der Rellinghauser Albert Einstein Schule AES solche Bus-Coaches ausgebildet. Projektleiter Hartmut Jenner und Lehrer Stefan Knappmann überreichten Urkunden und Ausweise.
Die dreitägige Ausbildung vermittelte einiges über die rechtlichen Grundlagen, menschliches Verhalten und die Grundregeln des Zusammenlebens. Mit viel Spaß wurden auch schwierige Situationen in Rollenspielen trainiert. Die Szenen reichten vom verlorenen Schokoticket bis zum Beistand bei Drängeleien. Sie, die Coaches, sollen Ansprechpartner sein und in Bus und Bahn.

AES-Kooperation mit der EVAG


„Generell helfe ich gerne“, sagt Laura, frischgebackener Bus Coach über ihre Motivationslage. Sie sieht Bedarf in ihrer Buslinie. Laurens ergänzt: „Wir wollen die Fahrt für alle Beteiligten angenehmer machen.“ Er ist auch Streitschlichter an der AES und weiß, wovon er redet. Chantal hat gelernt, dass sie in erster Linie Überzeugungsarbeit leisten sollen. „Bei Handgreiflichkeiten wenden wir uns an den Busfahrer oder drücken den Notknopf.“

Hartmut Jenner von der EVAG hat die jungen Bus-Trainer ausgebildet, er kennt die Probleme. Nicht immer klappt der Umgang miteinander reibungslos. Sein Wahlspruch: „Es geht auch anders...“ Busfahren will definitiv gelernt sein und da soll der Bus-Coach vermitteln. Die übrigen Fahrgäste wissen es zu schätzen.
Die Verkehrsgesellschaft sieht in den jungen Leuten auch Ansprechpartner für den Verkehrsbetrieb und die Schule. Sie hätten eine hohe Verantwortung. So etwas wie Polizeigewalt können sie zwar nicht ausüben, aber sie haben die Autorität des Amtes. Deeskalierung ist ihr Programm, dabei können sie sich immer ausweisen.

Die Coaches sind gehalten, grundsätzlich im Doppelpack aufzutreten, denn vier Augen sehen immer mehr. Mit speziellen Meldezetteln geben sie eventuelle Vorgänge an die Schulleitung und die EVAG weiter, wenn es denn sein muss. Besser wäre, es müsste nicht sein.
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