Eine Menschenkette soll auf Lipödem aufmerksam machen

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Info-Aktion der Lipödemhilfe Deutschland e.V. Im 4. Stadium der Krankheit sind Betroffene oft auf einen Rollstuhl angewiesen. Abnehmen hilft nicht gegen die krankhaften Fettansammlungen an den Extremitäten, die äußerst schmerzhaft sind.

Von der Krankheit Lipödem betroffene Frauen haben kürzlich mit einer Menschenkette rund um den Kennedyplatz auf die Erkrankung aufmerksam gemacht.

Sie wollen damit die Öffentlichkeit über die Krankheit informieren und Vorurteile abbauen. Hierzu wurde auch ein großer Informationsstand aufgebaut, da die Krankheit immer noch wenig bekannt aber tückisch ist. Schätzungen zufolge sind rund 4 Millionen Frauen in Deutschland von der chronischen Krankheit betroffen und bis überhaupt die richtige Diagnose gestellt wird, haben die Frauen oft einen langen Leidensweg hinter sich.

Bei der hormonell bedingten Krankheit - daher sind fast ausschließlich Frauen betroffen - handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, die fälschlicherweise oft als Adipositas gedeutet wird, weswegen Betroffenen zu mehr Sport und Diät geraten wird. Doch durch die Krankheit haben die Frauen starke Schmerzen. Daher kämpfen die Lipödem-Patientinnen um Anerkennung und um eine wirksame Behandlung.

Fotos: Debus-Gohl
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