Engagement einer Grugapark-Besucherin lässt Lungwitz-Brunnen im Grugapark wieder plätschern

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Der Etagenbrunnen des Künstlers Herbert Lungwitz im Botanischen Garten plätschert und perlt wieder von Schale zu Schale. Foto: Silke Merz
Der Etagenbrunnen des Künstlers Herbert Lungwitz im Botanischen Garten plätschert und perlt wieder von Schale zu Schale. Dass der Brunnen Parkbesucherinnen und Parkbesuchern jetzt wieder Freude macht, ist einer Essenerin zu verdanken, die als freiwillige Helferin regelmäßig im Grugapark in der Nähe des Brunnens arbeitet. Im Rahmen des Projekts "Kunstpatenschaften" erkannte sie für sich eine Möglichkeit zum kulturellen Engagement an ihrem "Arbeitsplatz". Sie entschloss sich trotz beachtlicher Kosten spontan, das Kunstwerk durch finanzielle Unterstützung der Restaurierung zu neuem Leben zu erwecken. Genannt werden möchte die Förderin nicht. Der Grugapark freut sich sehr über die Initiative der Kunstpatin, ohne deren großzügige Spende die umfangreiche und komplizierte Restaurierung des Lungwitz-Brunnens nicht möglich gewesen wäre.
Die Arbeiten am Lungwitz-Brunnen führte ein Duisburger Restaurierungsatelier durch. Während dieser Zeit wurde der Brunnen abgebaut, gereinigt, die Korrosionsspuren auf den Schalen und den Rohren entfernt, sowie neue Rohre – jetzt aus Edelstahl – eingebaut. Parallel dazu fand am Standort die Sanierung der Leitungssysteme im Erdreich statt.
Aus allen fünf unterschiedlich großen Schalen fließt nun das Wasser, von weitem hörbar, aus kleinen Öffnungen in ein großes Auffangbecken, aus dem es mittig abgeleitet wird und über große Kieselsteine in einen Bach fließt, der seinen Weg durch den Staudengarten nimmt.
Aus dem Brunnen ist dadurch nun auch wieder eine akustische Plastik geworden – ganz so, wie der Künstler es ursprünglich im Sinn hatte.

Hintergrund


Seit Bestehen des Projektes "Kunstpatenschaften" kamen beinahe alle Skulpturen der Sammlung schon einmal in den Genuss einer Patenschaft. Ab einer Summe von 150 Euro können engagierte Besucherinnen und Besucher und Firmen einem Kunstwerk zu neuem Glanz verhelfen. Es besteht dabei die Möglichkeit, zwischen einer Pflege-, Restaurierungs- oder einer Reinigungspatenschaft zu wählen. Die Große Badende erlebte bisher die meisten Kunstpatenschaften, sowohl von Firmen als auch von Grugapark-Gästen.

Wetterbedingt sind vor allem im Frühjahr auf einigen Steinskulpturen Moose und Flechten zu finden, die eine intensive Pflege der Skulpturen erforderlich machen.

Ansprechpartnerin für Kunstpatenschaften ist Dr. Julia Rüther, Telefonnummer 88-83 115.
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