Experten-Talk "Essen.Inklusive.Arbeit" im Hotel Franz

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Moderator Peter Großmann führt durch den Experten-Talk im Hotel Franz. (Foto: schüngelschwarz)
Essen: Hotel Franz |

Sie seien nicht belastbar, ständig krank oder könnten an sie gestellte Aufgaben nicht bewältigen ... Mit diesen Vorurteilen werden behinderte Menschen oftmals konfrontiert, wenn sie einen Job suchen. Das Projekt Essen.Inklusive.Arbeit des JobCenters in Kooperation mit dem Franz Sales Haus und der Agentur für Arbeit Essen setzt sich seit 2015 dafür ein, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Eine Info-Veranstaltung am Montag, 27. November, 15.30 Uhr, im Hotel Franz, Steeler Straße 261, bietet potentiellen Arbeitgebern die Möglichkeit zum Austausch mit Experten.

Die Veranstaltung ist zugleich Abschlussevent einer PR-Kampagne, mit der Essen.Inklusive.Arbeit seit Mitte Oktober die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert. Arbeitgeber, die sich zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung eingehend informieren möchten, können hier mit Unternehmern sprechen, die bereits Menschen mit Behinderung beschäftigen und mit ihrer Entscheidung sehr zufrieden sind.
Neben der Vorstellung von Projekterfolgen und Förderungsmöglichkeiten sollen auch Projektteilnehmer zu Wort kommen, die kürzlich vermittelt worden sind. Dazu berichten die Experten, wie Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen beim Einstellungsprozess unterstützt werden können.

Im Rahmen eines Get-Togethers im Anschluss an die Veranstaltung hoffen die Veranstalter auf einen regen Austausch.
Im November startet zudem eine Kommunikationskampagne, die die Aufklärung von potentiellen Arbeitgebern forcieren soll.

Get-Together im Anschluss

Interessierte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Personalerinnen und Personaler, können sich unter www.esseninklusivearbeit.ruhr über ein Kontaktformular zur Veranstaltung anmelden.

Durch den Experten-Talk führen wird der ARD-Morgenmoderator Peter Großmann: "Ich finde das Projekt enorm wichtig. Für viel zu viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber findet das Thema Inklusion noch gar nicht wirklich statt." Auch die Kampagne gefällt dem Dortmunder:

Anmeldung über die Homepage

"Ich finde es großartig, dass eine städtische Institution Mut zeigt, die ausgetretene Pfade verlässt und vor allem die Menschen zu Wort kommen lässt, um die es eigentlich geht: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung."
Die einzelnen Spots sind ebenfalls hier zu sehen.
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