Reisebusse an Schule in Bredeney kontrolliert: Erhebliche Mängel verhindern die Abfahrt

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Auch die Ankündigung der Kontrolle hat nichts geändert, die anrollenden Busse waren größtenteils mangelhaft: Am Morgen des 29. Juni untersagten Beamte des Verkehrsdienstes aufgrund gravierender Mängel dem 78-jährigen Fahrer eines Reisebusses in Bredeney die Abfahrt. Lehrer- und Elternschaft hatten die Polizei im Vorfeld darum gebeten, die drei Reisebusse zu überprüfen.

Obwohl das Unternehmen vorab über die erbetene Kontrolle durch Polizeibeamte informiert worden war, stießen die Spezialisten vom Verkehrsdienst auf gravierende Mängel: Am ersten Fahrzeug war die Revesiereinrichtung defekt. Dieser Mechanismus ist dafür verantwortlich, dass sich die Türen bei Widerstand automatisch öffnen, um das Einklemmen einen Fahrgastes zu verhindern. Zudem stellten die Polizisten einen extrem starken Ölverlust fest. Das Schmiermittel tropfte zunächst auf den heißen Motor, dann auf die Fahrbahn. Wäre es zu einem Brand am Fahrzeug gekommen, hätte der Fahrer die Flammen eventuell nicht eigenständig bekämpfen können. Die Funktionsfähigkeit der vorgeschriebenen Feuerlöscher war fragwürdig. Der Schülertransport in diesem Reisemittel wurde daher untersagt.
Am zweiten Bus war die Seitenverkleidung am hinteren Radkasten nicht ordnungsgemäß befestigt. Während der Fahrt hätte sich dieses Bauteil lösen können. Ohne Beanstandungen verlief die Überprüfung des dritten Gefährts.

Nachdem der Unternehmer für den ersten Bus einen Ersatz geschickt und die Mängel am zweiten in der Werkstatt behoben hatte, konnte der Ausflug zwar mit Verspätung, dafür aber mit sicheren Verkehrsmitteln starten.
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