Städtische Baby-Besucherinnen beraten Eltern nun auch beim zweiten Kind

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Nachwuchs ist in Essen willkommen. Deshalb werden seit einigen Jahren alle Erstgeborenen und ihre Eltern von städtischen Baby-Besucherinnen auf Wunsch zuhause besucht und beraten. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz wird das Beratungsangebot jetzt – trotz des klammen Essener Haushalts – auf die Zweitgeborenen ausgeweitet.
Hierzu wurden nun 16 weitere Baby-Besucherinnen auf Honorarbasis eingestellt, die jetzt die Vorbereitungskurse abgeschlossen haben. Gemeinsam mit ihren bereits bewährten Kolleginnen wurden sie vergangenen Freitag (8.4.) von Jugendamtsleiterin Annette Berg und Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Soziales, begrüßt. "Wir sind stolz, dass wir Essener Eltern durch Ihre Besuche frühzeitig Informationen und Unterstützung anbieten können", sagte Peter Renzel in seiner Begrüßungsansprache. "Mit Ihren persönlichen Vorerfahrungen und Ihren erworbenen Kenntnissen sind Sie nun bestens auf Ihre Aufgabe vorbereitet", zeigte sich Annette Berg von der Vielfalt und Kompetenz des bunten Trüppchens beeindruckt. Denn so unterschiedlich wie die Babybesucherinnen als Personen daherkommen, so unterschiedlich sind auch ihre persönlichen und beruflichen Vorerfahrungen: Krankenschwestern, Hebammen, Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen, aber auch Frauen aus gewerblichen Berufen sind darunter. Einige haben schon ihre eigenen Kinder großgezogen oder sind bereits Großeltern. Eines haben sie jedoch gemeinsam: sie wissen, wie Elternschaft funktioniert, sie sind aufgeschlossen für andere Menschen und sie kennen sich aus in den Stadtteilen, in denen sie die Familien besuchen.

Viele Infos für den Alltag mit dem Baby


In einem persönlichen Beratungsgespräch lernen die Eltern alle Angebote kennen, die den Alltag erleichtern und bekommen nützliche Tipps für den Umgang mit ihrem Säugling. Die Baby-Besucherinnen kennen alle Angebote und Ansprechpartner zur Kinderbetreuung, Spielgruppen, Müttercafés, Elternbildung und –beratung und Unterstützungsangebote bei der Versorgung des Kindes und stellen – falls gewünscht – den ersten Kontakt her. Außerdem haben sie ein kleines Geschenk fürs Baby und die stolzen Eltern im Gepäck: eine praktische Kinderwagentasche oder bei den Zweitgeborenen einen Turnbeutel. Beide sind prall gefüllt mit nützlichen Informationen rund um das Thema Baby und Elternschaft.

Partner für Familien sein


Die vertrauensvolle, individuelle Beratung und ein partnerschaftlicher Umgang mit den Eltern stehen bei den Besuchen obenan, denn die Stadt Essen ist ein wichtiger Partner von Eltern und Familien. Deshalb sind die Baby-Besuche ein Angebot, das Essener Eltern freiwillig in Anspruch nehmen können.

So werden die Baby-Besuche in Essen durchgeführt

Alle Essener Eltern mit einem erst- oder zweitgeborenen Kind erhalten circa 14 Tage nach der Anmeldung des Kindes beim Einwohnermeldeamt ein schriftliches Besuchsangebot mit einem Terminvorschlag. Auch jene Eltern, die nach Essen zugezogen sind, können den Besuch in Anspruch nehmen. Dazu müssen sie sich allerdings beim Essener Familienpunkt, I. Hagen 26, Telefon: 88-51777, melden. Sollten Eltern den Baby-Besuch nicht wünschen, teilen sie dies den Baby-Besucherinnen telefonisch oder per E-Mail mit. Auf ihr Begrüßungsgeschenk müssen sie dabei nicht verzichten – es steht im Familienpunkt zum Abholen bereit. Grundsätzlich gilt, dass den Eltern durch die Besuche keine Kosten entstehen, auch werden keine Verträge abgeschlossen oder andere kostenpflichtige Leistungen erbracht.
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