Unsere Leser haben entschieden: Das sind Essens "Helden im Alltag"

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Gruppenbild mit „Helden/-innen“: Mit Urkunden und weihnachtlichen Sträußen ausgestattet wurden (vorne v.l.) Wolfgang Reifenberg und Sonja Eckertz (1. Preis), Tobias Eström (2. Preis), Jessica Fischer (3. Preis). Mit ihnen freuen sich (hinten v.l.) Dr. Arndt Neuhaus (Vorstandsvorsitzender RWE Deutschland AG), Bürgermeister Franz-Josef Britz, Beigeordneter Peter Renzel und Stadtspiegel-Objektleiter Jürgen Gorges.

Ehrung für Ehrenamtler: Bei einer Feier in den Räumen der RWE Deutschland AG wurden die Essener „Helden im Alltag“ ausgezeichnet. In einer Aktion mit dem Stadtspiegel Essen hatten Leser/-innen Vorschläge gemacht und später über die von einer Jury nominierten Kandidaten abgestimmt. Jetzt durften sich die Gewinner über die Ehrung freuen - und über Geldbeträge für ihr weiteres Engagement.

Als immer wieder schönen, vorweihnachtlichen Termin bezeichnet Dr. Arndt Neuhaus die Auszeichnung der „Helden im Alltag“. Der Vorstandsvorsitzende der RWE Deutschland AG nahm sie persönlich vor. Zum sechsten Mal ist die Aktion gemeinsam mit dem Stadtspiegel Essen durchgeführt worden.

Unsere Leser-/innen haben zunächst Vorschläge gemacht und Personen benannt, die ihrer Meinung nach den Titel „Helden im Alltag“ verdient haben. Nach der Vorauswahl durch eine Jury konnten wiederum unsere Leserschaft abstimmen (und dabei einen von drei GOP Varieté-Gutscheinen à 160 Euro gewinnen).

Nun steht fest: Auf Platz 1 wurden Sonja Eckertz und Wolfgang Reifenberg gewählt. In der Hockey-Abteilung des ETB Schwarz-Weiß Essen lehren sie Schüler der Comenius-Schule, einer Förderschule für geistig Behinderte, das Hockeyspielen. Beim ETB gibt es nun eine integrative Mannschaft.

Tobias Eström freut sich über Platz 2, mit dem seine Aktivität für die Nachwuchsfußballer der TGD Essen-West 1910, wo er Jugendleiter und Trainer ist, gewürdigt wird.

Ebenfalls im sportlichen Bereich ist Jessica Fischer (Platz 3) ehrenamtlich tätig. Sie gibt im TuS Altenessen 1919 Kindern Schwimmunterricht und leitet auch eine Turngruppe für die Kleinen.

RWE Deutschland AG spendet Geld fürs Ehrenamt


Den frischgekürten „Helden im Alltag“ gratulierte auch Bürgermeister Franz-Josef Britz, der allen Nominierten die Anerkennung der Stadt, sowohl aus Politik wie Verwaltung, aussprach und auf die aktuelle Bedeutung des Ehrenamtes in der Bewältigung der Flüchtlingskrise hinwies.
Stadtspiegel-Objektleiter Jürgen Gorges berichtete, wie spannend und überraschend die jährliche Vorschlagsliste immer sei, obwohl die Redaktionen ja im Laufe eines Jahres über viele Ehrenamtler berichteten: „Wir freuen uns sehr darüber, dass bei dieser Aktion gerade Menschen, die sich oft bescheiden im Hintergrund halten, die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen.“

"Kitt in zunehmend zerrissener Gesellschaft


Janina Krüger als Geschäftsführerin der Ehrenamt Agentur wies auf die hohe Bedeutung hin, die dem Ehrenamt als „Kitt in einer zunehmend zerrissenen Gesellschaft“ zukomme.

Das Schlusswort bei der Feierstunde hatte Wolfgang Reifenberg aus dem Duo, das mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden ist. Er dankte der Leitung der Comenius-Schule in Burgaltendorf, den Lehrern und den Vertretern des ETB Schwarz-Weiß Essen, ohne deren Hilfe die integrative Hockeymannschaft nicht möglich wäre.
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