Bürgerspaziergang mit der SPD zur „Neuen Synagoge“ Essen

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25 interessierte Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an einem Bürgerspaziergang in der „Neuen Synagoge“ Essen, zu dem die SPD-Huttrop/Südostviertel eingeladen hatte. „Wir sind stolz auf die „Neue Synagoge“ in unserem Stadtteil“, sagte Karin Grott, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende “und zugleich bedrückt darüber, dass eine besondere polizeiliche Sicherung des Gebäudes aufgrund grassierender antisemitischer Gewalttaten in Deutschland weiterhin notwendig ist“.

Gemeindemitglied Hans-Hermann Byron stellte den Teilnehmern des Bürgerspaziergangs das Ende der 1950-er Jahre errichtete Gebäude vor, informierte unter der Kuppel der Synagoge über Lehre und Praxis des jüdischen Glaubens sowie zum religiösen und sozialen Leben der etwa 950 Mitglieder zählenden Essener Gemeinde.

Byron wies auch auf Zeichen der Hoffnung hin: für das kommende Jahr planen die Essener Gemeinden der drei mosaischen Weltreligionen die Errichtung einer Arche auf dem Burgplatz, womit an die gemeinsame Verantwortung aller Menschen für den Globus appelliert werden soll.

Die Teilnehmer verließen das jüdische "Haus des Lehrens" mit viel Nachdenklichkeit, aber auch mit der Einladung Byrons, zu Festivitäten der Gemeinde gerne wiederkommen zu dürfen.
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