Rücktritt: Verteidigungsminister zu Guttenberg zieht die Konsequenz aus der Plagiatsaffäre. Foto: Alexander-Hauk/Pixelio (Foto: Alexander-Hauk/Pixelio)
Rücktritt: Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg hat am Dienstagvormittag die Konsequenzen aus der Plagiatsaffäre gezogen und das Amt abgegeben. Vor Pressevertretern im Bundesverteidigungsministerium sprach zu Guttenberg vom "schmerzlichsten Schritt meines Lebens" und sagte, dass er "die Grenze seiner Kräfte erreicht" habe. Es sei ihm nicht mehr möglich, den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht zu werden. Er ziehe jetzt die Konsequenz, die "ich auch von anderen verlangt habe und verlangt hätte".
Hintergrund: Seit zwei Wochen steht zu Guttenberg in der Kritik, weil er große Teile seiner Doktorarbeit ohne korrekte Quellenangaben abgeschrieben haben soll. Die Uni Bayreuth hatte den Titel bereits zurückgezogen. In den letzten Tagen forderten über 30.000 Wissenschaftler, darunter auch der Nachfolger seines Doktorvaters, weitere Konsequenzen.
Noch am Montag hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel hinter ihren Minister gestellt. Der reichte am Dienstag bei Merkel das Rücktrittsgesuch ein und informierte auch das Präsidialamt vorab. Warum er "erst jetzt" zurückgetreten ist, begründete zu Guttenberg mit dem "allzu menschlichen Grund, dass niemand das aufgeben will, an dem er mit ganzem Herzblut hängt". Auch die Achtung vor den drei in Afghanistan gefallenen Soldaten gehöre dazu, die zunächst eine würdige Bestattung verdient gehabt hätten. Außerdem habe er ein "bestelltes Haus" hinterlassen wollen.
Guttenberg räumte ein, dass er selbst Anteil an der "dramatischen Verschiebung" der medialen Betrachtung weg von den toten Soldaten hin zu seiner Person und seiner Dissertation habe. Jetzt gehe es darum, weiteren politischen Schaden zu vermeiden.
Der Rücktritt war aufgrund des Umfangs der Verfehlungen zwangsläufig und nur eine Frage der Zeit. Offen bleibt noch die Frage an seinen Doktorvater Prof. Häberle, warum ihm die "unvorstellbaren Mängel" in der Dissertation erst jetzt auffallen.
Der Rücktritt war überfällig, leider lenkt die Plagiatsaffäre vom Versagen des Herrn Guttenberg in vielen anderen Bereichen ab:
1. Steuergeschenke an die Waffenindustrie
2. eine Bundeswehrreform, die diesen Namen nicht verdient
3. fragwürdige Personalentscheidungen (Kunduz und Gorch Fock)
4. markige Worte ("Keine Steuergeschenke für Opel"), der dann keine entsprechenden Taten folgten
Ein geschönter Lebenslauf zusätzlich zur Plagiatsaffäre – diesen Mann im Amt eines hochrangigen Ministers ertragen zu müssen, war eine Zumutung.
Der Rücktritt war längst überfällig, nun gab es keine andere Wahl mehr. Der Druck auf ihn ist zu gross geworden. Betrüger gehören nicht in die Politik, er hat einen Eid geschworen. Aber er ist wahrlich nicht der einzige Politiker, der es mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt. Beispiele hierfür gibt es genug. Die Zahl der Nichtwähler wird sicherlich weiter steigen, der Politik ist wieder einmal ein grosser Schaden entstanden.
Bei allem Schmerz, den Doktor Seltsam jetzt empfindet, muss es für ihn doch zumindest interessant gewesen sein, seine Dissertation endlich auch einmal zu lesen. Denn nach der großen Überraschung ob all der geklauten Zitate mag man fast annehmen, dass der Gutte deren Inhalt bisher gar nicht kannte ... Böse Zungen sprechen ja auch von Ghostwritern...
...schon traurig. klar, er hat fehler gemacht, aber er war ein guter verteidigungsminister.
aber so wie er in den letzten tagen angegangen wurde, war es wirklich die vernünftigste entscheidung.
sollen es die anderen erstmal besser machen. vor allen die, die am lautesten gemault haben, allen vorneweg mister "nobody" sigmar gabriel.
große klappe und absolut nix dahinter...das einzige was er als verteidigungsminister in die waagschale zu werfen hätte, wäre sein gewicht...da kommt niemand vorbei...auch ein vorteil...
Ich frage mich auch, wie man zu dem Schluss kommt, dass Guttenberg ein guter Verteidigungsminister war. Was ich mich auch frage ist, wie bekommt der geschätzte Carsten Kämmerer einen Sigmar Gabriel ( Opposition ) dahin, Verteidigungsminister zu werden?
Erst habe ich gedacht , zeigt er wenigstens etwas Größe, aber leider versucht er jetzt - Anderen die Schuld zuzuschieben. Er ist nicht fähig seinen wirklich großen Fehler einzugestehen. Gut, dass er geht, Verlogenheit hat noch nie etwas gebracht.
Schlimm finde ich seine Begründung: Er hätte zu der Zeit Stress gehabt! Ja mei, was sollen denn dann andere sagen?
Herr Ober, ich hätte gern einen Abschluss - mit Auszeichnung bitte! Oder kann ich das im Paket schon im Internet bestellen?
Ich finde die Art und Weise, in der so mancher seinen Kommentar abgibt, ziemlich niveaulos.
Ich verweise auf meinen Beitrag von gestern zum Thema http://www.lokalkompass.de/essen-ruhr/politik/2000... und ja: ich finde es bedauerlich, dass er sich dem öffentlichen Druck beugen musste. An dieser Meinung hat sich nichts geändert.
Ich stelle auch hier nochmal die Frage: Warum eigentlich wurde in der Vita des Herrn zu Guttenberg gewühlt? Warum wurde der Doktortitel überhaupt hinterfragt? Wer hat das veranlasst und aus welchem Grunde? Es muss hierfür einen konkreten Anlass geben – es gibt immer einen!
Zur Zielscheibe wird man durch Erfolg!
Es gab schon viel zu viele solcher Hetzkampagnen, als dass ich irgendeine Lust verspüre, eine solche zu unterstützen. Jeder, der gegen einen anderen hetzt (egal in welcher Liga!), soll es erst einmal besser machen!
Unterm Strich fand ich die Ideen des Herrn Guttenberg erst einmal sehr positiv - und dabei interessiert mich kein Doktortitel!
"Der von Euch ohne Schuld ist, werfe den 1. Stein!" - schon mal gehört?
Die Person des "Barons" wird im Rheinland ein herrliches Karnevalsthema geben. Für jeden gibt es Ersatz. Irgendwann wird er wieder auftauchen, sei es als Ministerpräsident von Bayern, etc....
Komisch, das er solange mit seinem Rücktritt gehadert hat.
Ach ja, noch etwas. Bei solchen Vorfällen sollten sich immer alle fragen: "Wer ist derjenige oder wer sind diejenigen, die davon etwas haben".
Nur mal so am Rande: Wir haben dieses Jahr ein entscheidendes Wahljahr.
Nun hat Angie ihren bis vor kurzem populärsten Minister verloren , aber sie hat auch einen Mitbewerber weniger - um die nächste Kanzlerkandidatur. Nicht vergessen, die Frau hat bei Kohl gelernt: Konkurrenten muss man rechtzeitig klein machen. Hat geklappt, wenn es auch eleganter gegangen wäre.
Jedenfalls ist Guttenberg - abgesehen von seinem Diss.-Betrug - ein Minister, der ein miserabel bestelltes Feld hinterlässt. Trost für seinen Nachfolger: Schlechter kann er es nicht machen als diese (Zitat Volker Pispers) "adelige Pomadenmischung".
@l.Faye
Er war ein Minister mit zu hoher Messlatte,da kam er selbst nicht drüber.
Achja, und die Medien,die hat er selbst gerufen,als es gut für ihn war.
Es geht nicht um den ersten Stein,es geht um die Verantwortung für sein
Handeln. Ohne Fehler ist sicherlich keiner,somit dürfte es ,nach Ihrer
Theorie, keine Kritik geben.
@ detlef und elmar...weil es meine meinung ist - ganz einfach - und die werde ich hier auch ganz offen kund tun, auch wenn es nicht die meinung der meisten von euch ist. aber das ist mir egal, bin freier bürger mit einer freien meinung. und ich stehe nicht alleine da, denn über 70% der befragten bundesbürger wollten von guttenberg weiter im amt sehen...
@detlef: hoffentlich bekommt man sigmar gabriel n i e da hin verteidigungsminister zu werden. mir hat scharping absolut gereicht. der war ja auch ein prima verteidigungsminister. ihm war der job ja so an die nieren gegangen, dass er sich bei seiner gräfin erst mal entspannen musste, während seine soldaten ums überleben kämpften...
@ilia...sehe es genauso wie du. es geht heute nicht mehr darum, ob einer sein amt gut macht. es geht nur noch darum möglichst viel schmutzige wäsche zu waschen, um von eigenen schwächen abzulenken. und diese schwächen hat die opposition zu genüge...
@ Heinz Seitz: Die Medien ruft jeder, wenn es gut für ihn ist...
Und natürlich geht es um den ersten Stein und keineswegs um die Verantwortung: Was wäre denn gewesen, wenn er öffentlich bekannt hätte: "Leute, ich hab geschummelt!" Als ob es da besser gelaufen wäre!
Es ging hier von Anfang an darum, einen Menschen aus dem Weg zu haben. Wie gut für die Gegner, dass sie einen Vorwand gefunden haben.
Wie viele derer, die jetzt in dieses grenzenlose Gehacke einstimmen, hätten kniefällig feuchte Hände bekommen, wenn "Herr Minister" von 3 Wochen mal herüber gewunken hätte...
Leider kommt dieser Schritt viel zu spät und nur durch öffentlich Druck.
Er selbst hat wohl immer noch nicht erkannt wie bedeutsam sein Patzer ist, sonst würde er vielleicht noch sein Mandat im Bundestag zur Verfügung stellen.
@Carsten Kämmerer: richtig. Wer im Dreck wühlt, tut das nicht, um etwas positives zu erreichen, sondern immer nur, um Schaden anzurichten.
Aber offenbar: der Jubel ist dem sicher, der seinen eigenen Dreck geschickt genug unter den Teppich kehrt. Gern würd ich denjenigen durchleuchten, der diese Hetzkampagne angestoßen hat. Wer weiß, was da zum Vorschein käme...
Finanziell wird Er keine Probleme bekommen, und deshalb ist es in der Liga wo die spielen einfach Mode sich auf Kosten anderer durch das Leben zu hangeln.
Irgendwie muss ich an Margot Käßmann denken:
Nach ihrer Promille-Fahrt trat die Bischöfin zurück, noch bevor überhaupt öffentlicher Druck sie dazu nötigen konnte. Ihr sagte man übrigens auch nach, dass sie ihr Amt stets gut ausgefüllt hat.
Klasse hat man bzw. frau - oder eben nicht...
Liebe Frau Faye, bei allem Respekt: Ich bin sicher, dass Herr zu Guttenberg nach seinem Rücktritt weiter sehr gut leben wird. Angesichts des blutigen Terrors, den derzeit die Demokratiebewegung in arabischen Staaten erleiden muss, verbietet sich meines Erachtens der Vergleich mit der Todesstrafe an dieser Stelle.
Aha: sozialer Tod. Ist schon was deutlich anderes als die Todesstrafe, oder? (Damit erübrigt sich wohl auch ein Kommentar zu Ihrem letzten Satz.) Ich würde im Fall des Herrn von Guttenbergs übrigens eher von einer - eher kurzfristigen und finanziell gut abgesicherten - sozialen Eiszeit ausgehen.
Ich muss da gerade an die Parallelen zur damaligen "Clinton-Lüge" denken: "I'm going to say this again: I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky."
Clinton blieb im Amt...
Ich bin der Meinung, dass der Rücktritt nicht angemessen ist. Herr zu Guttenberg hatte seine Sanktionen für seine TATSÄCHLICHE Verfehlung, zu der er offen einsteht, bereits bekommen.
Aber weiten Teilen des Volkes und erst Recht der Opposition scheint das nicht genug gewesen zu sein.
Das Credo der Glaubwürdigkeit wurde als Leitargument für die Rücktrittsforderungen in den Ring geworfen. (Irgendwelche Ähnlichkeiten zur Clinton-Lewinski-Affäre sind zufällig und nicht gewollt).
Die Erklärungen des Amtsmannes dazu wurden von den Gegnern auf höchst spekulative (!!!) Weise in Frage gestellt - und zwar nur auf spekulative Weise!!! Weder die Hochschule selbst noch die Strafverfolgungsbehörden haben ihm einen Vorsatz nachgewiesen.
Mithin es ist bis heute unbewiesen, dass Herr zu Guttenberg die Täuschungen absichtlich vorgenommen habe (wie die Gegner behaupten).
Ich habe es in dieser Republik so gelernt - soviel zu meinem Rechts- und Demokratieverständnis, dass wir hier immer noch dem Unschuldsgebot unterliegen.
Auf Grund von Unglaubwürdigkeit als vermeintlichem Straftatbestand, der Sanktionen rechtfertigten würde, ist in dieser Republik noch kein Mensch verurteilt worden.
Solange dem Minister also nicht schlüssig und eindeutig absichtliche (!) bzw. vorsätzliche Täuschung nachgewiesen wurde, ist er im Sinne der "Anklage" unschuldig und mithin eine weitergehende Sanktion nicht gerechtfertigt. Deshalb ist auch der Rücktritt unangemessen.
Das hat auch nichts mit seinem Kleidungsstil und/oder seiner hübschen und noch dazu engagierten Ehefrau zu tun. Der Glaubwürdigkeits-Index des Herrn Ex-Minister wurde dadurch bei mir angehoben, als er sich glaubhaft und öffentlich für seine Verfehlungen entschuldigt hatte.
Aber das scheint offenbar vielen Menschen nicht mehr auszureichen. Wer glaubt, frei von Fehlern und Verfehlungen zu sein, werfe den ersten Stein!
Endlich!! Die Zukunft des Herrn zu Gt. wird nicht Hoffnungslos sein.
Entweder Kollumnist bei der BILD oder Ersatz für Gottschalk bei
Wetten Dass es keiner merkt.
Satire: wahrscheinlich steckt ein Geheimdienst dahinter. zGb spurt nicht richtig.
Die Amis planen Einmarsch in Libyen und unser Exminister wollte nicht.
Reihenfolge wäre: erst ein Dement "wir planen keinen Einmarsch" ,dann die
Entsendung von Kriegsschiffen und dann die Verbündeten aktivieren.
Satire Ende
@Ursula:
Angeblich ist ein Bremer Professor im wissenschaftlichen Alltag auf die Arbeit gestoßen, da sich seine Studenten mit einem ähnlichen Themenkomplex befassten und zu Gutt. Schrift dabei nutzen wollten. Hört sich zumindest auf den ersten Blick nicht ganz nach der großen Verschwörungstheorie an, oder?
Den Hochmut hatte Verteidigungsminister a.D. zu Guttenberg bereits eingeräumt, jetzt musste (zwangsläufig) der Fall kommen. So gesehen hat „der Baron“ die „Reihenfolge“ eingehalten. Aber jetzt auch noch die Achtung vor den in Afghanistan getöteten Soldaten und deren Bestattung als Grund für seinen (zu) späten Rücktritt anzuführen, halte ich für erneut unehrlich. Wahrscheinlich hatte zu Guttenberg gehofft, den Skandal um seine in Teilen abgeschriebene Dissertation doch noch aussitzen zu können. Ging aber nicht und das zurecht. Denn politischer Schaden ist längst entstanden, Werte wie Ehrlichkeit und Redlichkeit in der Politik sind einmal mehr in Frage gestellt. Keine leichte Aufgabe für den
Zitat: "Aber jetzt auch noch die Achtung vor den in Afghanistan getöteten Soldaten und deren Bestattung als Grund für seinen (zu) späten Rücktritt anzuführen, halte ich für erneut unehrlich."
Na klar, die Menschheit besteht offenbar nur noch aus Täuschern, Lügnern und Betrügern... Ein merkwürdiges aber offenbar einfaches Gesellschaftsbild. Man muss nur noch mit den Fingern drauf zeigen, die Menschen einfach aburteilen und alles Handeln anzweifeln. Das geht ja soooo einfach!
Frau Merkel hätte lieber noch bis zur Wahl in BaWü gewartet. Jetzt hat die CDU ein Problem. Herr Seehofer ist bestimmt sehr traurig über den Rücktritt.
Alles kommt irgendwann mal raus.
Ich fand es bereits sehr schlimm, wie er mit dem Kapitän der Gorch Fock umgegangen ist.
Zunächst sprach er von Fehlern, dann gravierenden Fehlern...
Es ist aber sein gutes Recht, "das Ding nicht beim Namen zu nennen".
Trotzdem waren seine Ausführungen einfach sehr unglaubwürdig!
Der Schaden im Hinblick auf die "wissenschaftliche Fraktion" ist meiner Meinung nach immens.
Herr von Guttenberg galt als "die Lichtgestalt der Zukunftspolitik",
war vielleicht ein sicherer Kanzlerkandidat aus den Reihen der CSU.
Er war ein guter Verteidigungsminister, der durch menschliche Fehler
zunächst gescheitert ist.
Die Zeit heilt fast alle Wunden.
Ich bin mir sicher, dass er in ein paar Jahren wieder ein politisches
"Hochamt" übernehmen wird.
Unsere Bundeskanzlerin hat sich durch ihre Äußerungen im Hinblick
auf ihre evident geringe Wertschätzung der Wichtigkeit von akademischen Graden, meiner Meinung nach nicht adäquat verhalten.
Man bedenke den Verlauf der Geschichte. Als die Rede von einem Plagiat war, stritt zu Guttenberg den Vowurf "entschieden" ab. Danach räumte er Fehler ein und wollte dem Volk Mitleid abgewinnen, indem er das Leiden der Familie während der Promotion vorschob. Zog auch leider nicht, denn die brutale Netzgemeinde sammelte weiter Beweise und liess sich nicht erweichen. Die letzte Konsquenz kann nur ein Rücktritt sein. Selbst dass stellt seine Reputation nicht wieder her, denn Guttenplag-Wiki besteht auf die detaillierte Aufklärung. Etwas fad klang auch der Verteidigungsversuch, dass die Medien sich doch mehr den Toten und Verletzten in Afghanistan widmen sollten, statt der Person Guttenberg. Alles in allem eine konsequente Entscheidung, die sich nur leider sehr zögerlich vollzog.
So ist es im Leben: Hochmut kommt vor dem Fall und irgendwann der Bumerang zurück. Eigentlich auch gut so...
Das ist ein weiters merkwürdiges Phänomen in unserer Gesellschaft: Sobald jemand - insbesondere wenn er in der Öffentlichkeit steht - eine Verfehlung begeht, kommen ganz viele vermeintliche Besserwisser, Pseudo-Fachleute pp. auf den Plan und erzählen der Nation, wie einfach es doch sei, Fehler zu vermeiden. Außerdem glauben diese dann alles besser zu wissen: Wenn Herr zu Guttenberg in seiner Erklärung gesagt hätte: "Nachdem ich mir meine Arbeit noch einmal kritisch durchgelesen habe, bin ich danach vor die Türe gegangen und habe in den blauen Himmel geschaut". Ich wette, dass auch dann wieder diese Pseudo-Fachleute erklärt hätten, dass Herr zu Guttenberg auch hier wieder die Unwahrheit gesagt habe, weil es die ganze Zeit bewölkt gewesen sei.... also RÜCKTRITT wegen Unglaubwürdigkeit...
@Helmuth Plecker: Ganz ehrlich, ich kenne Dutzende Studenten, die ihre Magisterarbeit/Dissertation durch Studi-Jobs finanzieren mussten und auch schwer ím Stress waren (vielleicht auch im Familienstress). Hätte eine/r von denen offensichtlich in ihrer Abschlussarbeit getäuscht, wäre so manche Zukunft schon zu Ende gewesen.
@beatrix, ja, ich denke, wir sind uns einig. Ich zumindest weiß, was es bedeutet, einen Abschluss unter erschwerten (Arbeits-)Bedingungen zu machen. Und ich finde, das macht Herrn z.G. noch hochmütiger.
@mike redel: Ich finde, es macht einen großen Unterschied, ob ich über ein theoretisches Thema philosophiere oder ob meine Forschung furchtbare individuelle Konsequenzen in der Praxis haben kann
Diesen Kommentar habe ich heute bereits an anderer Stelle veröffentlich (also ein Eigenzitat), möchte ihn aber an dieser Stelle nochmal wiederholen, einfach weil es passt.
Ich will nicht alles, was in den letzten Tagen zu zu Herrn Guttenberg gesagt wurde noch einmal wiederholen...da kann man ganz unterschiedlicher Meinung sein.
............ein Betriebsratmitglied in Münster wurde entlassen, weil derjenige für 1,60 € privat telefoniert hat, dies wurde von einem Gericht bestätigt.
............eine Angestellte wurde entlassen, weil sie aus dem Mülleimer eine Frikadelle verspeist hat
...........ein Verteidigungsminister----ups, das gehört aber hier nicht hin.
Zum Thema Glaubwürdigkeit (dieses Credo ist ja der Hauptkritikpunkt in der zu-Guttenberg-Affäre gewesen): Bitte nennen Sie mir doch nur ein amtierendes Bundestags- oder Kabinettsmitglied, das uneingeschränkt glaubwürdig ist und begründen Sie diese Benennung bitte. Da bin ich jetzt wirklich gespannt
@Carsten+Ilia
Ich möchte hier nicht als Politikexperte auftreten ( bin ich auch nicht ), aber schonmal darüber nachgedacht, dass es die verdammte Pflicht der Opposition ist solche Fälle aufzudecken?
Ich verstehe dieFrage "WER""WANN" und "WARUM" die Doktorarbeit unter die Lupe genommen hat nicht.
Fakt ist, ER ALLEIN hat einen Fehler gemacht und für diesen Fehler muss er nun die Konsequenzen ziehen und tragen. Egal, ob es ein Versehen war, oder Absicht.
Es gibt Regeln und die sollten eingehalten werden.
Mein Sohn hat zum WE eine Facharbeit fertiggestellt. Wehe, er würde darin nur eine einzige Fussnnote vergessen...
Zitat von Brigitta Wöstefeld: "Fakt ist, ER ALLEIN hat einen Fehler gemacht und für diesen Fehler muss er nun die Konsequenzen ziehen und tragen. Egal, ob es ein Versehen war, oder Absicht. "
Sehe ich genauso. Und das hat er. Doch wer bestimmt den Umfang der Konsequenzen? Herr zu Guttenberg hat die Konsequenzen ziehen müssen, in dem ihm der Titel wegen der Fehler, die ER ALLEIN gemacht hatte, entzogen wurde...
Bestimmt etwa jetzt die Opposition das "Strafmaß" für eine Verfehlung??? Wo kommen wir denn da hin?!?!
@britta: Ja, ich allerdings auch, das ist nicht ganz so einfach, wenn man "nebenbei" noch einen Job machen muss. Ich habe alle Quellen zitiert und kann meine Arbeit bedenkenlos publizieren. Da ist kein Wort abgeschrieben. Gut, war keine Promotion aber auch aufwendig genug.
@brigitte: Sehen Sie, auch Ihr Sohn käme nicht einmal auf die Idee! Wer ganze Abschnitte oder sogar Seiten abpinnt kann das doch nicht "versehentlich" machen!
Guten Morgen, habe mich gerade erst in die Diskussion einegschaltet.
@Illia: Statt sich um die Verhältnismäßigkeit der Reaktionen auf die Schummelei von Guttenberg zu kümmern, sollten wir nicht außer Acht lassen, dass er nun mal etwas Falsches gemacht hat.
Ein Minister übernimmt automatisch eine Vorbildfunktion, und hat sicherzustellen, dass diese nicht angetastet wird.
Er wurde ja nicht ins Amt gezwungen. Ebenso hat ihn niemand dazu gedrängt, außer seine persönlichen Ansprüche, Doktor zu werden. Und da gibt es klare Regeln.
Das Gerede und das "Bedauern" einen "guten Mann im Amt" verloren zu haben, finde ich vollkommen daneben. Wenn Herr Guttenberg bei seiner frewilligen Doktorarbeit schon dermaßen Hilfe benötigte, kann er doch nicht so gut gewesen sein.
Und wir alle wissen, dass so ein Doktortitel nun mal Türen öffnet, auch damit hat Herr Guttenberg wissentlich und bewusst gearbeitet.
Dieses Gejammere, das Volk verliert einen tollen Mann, geht mir zu weit.
Da kommt wieder diese Sehnsucht der Deutschen nach einer Lichtgestalt, die sich souverän im Glamour und Boulevard bewegt, hoch.
Herr zu Guttenberg wurde des Betruges überführt und ist deshalb als Politiker nicht tragbar. Er ist zurückgetreten, fertig.
Aber,
1. Die Häme, die Liebe zur negativen Kritik und die Lust zum Zerreißen die in vielen Kommentaren mitschwingt macht mir viel mehr Sorgen als die Zukunft des Herrn zu Guttenberg.
2. War er ein schlechter Verteidigungsminister ? Wie viel Erfahrung in diesem Amt habt ihr denn um das zu beurteilen? Was ist denn ein guter Verteidigungsminister? Einer der alles richtig macht?
3. Was würde denn passieren wenn man alle unsere Politiker so genau unter die Lupe nehmen würde wie HzG? Hätten wir dann noch ein regierungsfähiges Parlament?
Was mich bei der ganzen Geschichte irritiert, ist, das viele Bürger sich scheinbar eine politische Lichtgestalt, herbeisehnen, herbeiwünschen, einen "starken Mann", etc.
Es ist gut, wenn ein Strahlemann seine Grenzen erkennt.
Peinlich ist aber, dass eine alteingesessene Universität mit hochehrbaren Professoren eine "abgekupferte" Doktorarbeit noch mit Summa cum laude belohnt hat. Damit wird noch so mach ein Stein ins Rollen kommen. Schade nur um die, die wirklich und redlich an ihrer Dissertation gearbeitet haben, noch arbeiten und arbeiten werden. Denn der Schatten Guttenbergs liegt nun über allem.
HzG hat sogar den Steuerzahler für seine Doktorarbeit, sprich den wissenschaftlichen Dienst der Bundesregierung genutzt, zahlen lassen.
Für mich ist er ein Lügner und Betrüger und da stehe ich wohl nicht allein.
Schon in der Vergangenheit hat er hochgestapelt, siehe Panorama vor einigen Jahren.
Gift für eine solche Diskussion ist, wenn die Beteiligten offenbar zahlreiche Zusammenhänge entweder vermischen, vertauschen oder keine Ahnung davon haben. Ich schließe mich da nicht vollends aus, so dass ich mich auch nur zu dem äußere, worüber ich informiert bin.
Der Herr zu Guttenberg hat nicht den Steuerzahler für seine Doktorarbeit in Anspruch genommen. Wer sich seine Ausführungen hierzu, die nachvollziehbar und für einschlägige Instanzen auch nachprüfbar sind, verfolgt hat, wird es besser wissen, dass er den wissenschaftlichen Dienst der BR für seine politischen Belange in Anspruch genommen hatte. Die ihm dann vorgelegten Ergebnisse hat er danach auch (!) für seine Arbeit verwendet.
Das kann man nun sehen, wie man will, Herr Geib. Unmittelbar hat er den Steuerzahler nicht in Anspruch genommen, mittelbar schon. Aber wenn es darum geht, die mittelbare Inanspruchnahme zu beurteilen, so finde ich daran nichts verwerfliches und schon gar keinen Anlass, Herrn zu Guttenberg als "Lügner und Betrüger" zu verunglimpfen.
Wenn ICH mich auf der Internetseite des Bundes umsehe, dort einige Zitate für was auch immer nutze (natürlich mit Fussnoten), dann nehme ich den Steuerzahler mittelbar auch in Anspruch. Bin ich deswegen ein Betrüger oder Lügner?
Da Herr Buhl-zu Guttenberg gleich 400 Exemplare seiner angegriffenen Dissertation hat drucken lassen (üblich sollen circa 50 Ex. sein), wollte, so habe ich gehört, ein Professor das Buch rezensieren, was durchaus üblich ist und hat sich 1 Ex. vom Verlag zusenden lassen. Beim Lesen und weiteren Recherchen sollen ihm dann einige Textstellen bekannt gewesen sein. Der Verlag hat zwischenzeitlich die Restexemplare eingestampft und eine Neuauflage abgelehnt. Fazit: Wenn jemand etwas Gutes tun will, muss nicht unbedingt etwas Gutes dabei heraus kommen.
Jetzt mal ehrlich, der Vergleich hinkt deswegen, weil ich mal voraussetze, dass Sie nicht eine so umfassende Arbeit, wie sie Herr Guttenberg schrieb, so umfassend kopieren wollen.
Dies hat Herr Guttenberg aber offensichtlich, wie Experten dies bestätigten, aber getan.
Und nur in diesem causalen Zusammenhang ist es dann verwerflich.
Herr Guttenberg wird nur deshalb Lügner und Betrüger genannt, weil er zunächst das Abschreiben dementierte, und stattdessen meinte, dass er vergaß Fußnoten zu setzen. Dann aussagte (ist via Fernsehen belegt), dass er nicht wissentlich die Fußnoten vergaß. Und erst später zugab (als per medialem druck nachgewiesen wurde, dass die Arbeit so umfassend kopiert wurde), abgeschrieben zu haben.
Was denn nun?
In so einem Umfang etwas (Fußnoten) zu "vergessen", ist nach Meinung der Öffentlichkeit, und da hat sie recht, wissentlich geschehen. Also mit Absicht.
Wie nennt man so einen Menschen nun?
Wissen Sie, Herr Geib, wie umfassend ausschließlich die Textteile waren, die vom wissenschaftlichen Dienst stammen. Ich denke, darum geht es doch gar nicht. Ob ich nun eine kleine Projektpräsentation für ein Tick-Tack-Tuck-Objekt mache oder eine Doktorarbeit schreibe. Für beide gelten die gleichen Urhebergesetze und -vorschriften. Aber hier geht es im Augenblick nicht um die Frage, in welchem Umfang Herr zu Guttenberg in Gänze kopiert hat, sondern um die Verunglimpfung, dass er ein Lügner und Betrüger sei, weil er Inhalte des wissenschaftlichen Dienstes des Bundes in seiner Arbeit verwendet habe. Dagegen sträube ich mich!
Er dementierte auch nicht das Abschreiben, wie Sie falsch wiedergeben, Herr Geib, sondern er dementierte den Vorwurf des Plagiates im Sinne einer vorsätzlichen Verfehlung. Er hat Fehler eingeräumt, und dessen Ursache begründet, nämlich wie man es aus der Schule kennt: Flüchtigkeitsfehler!!! Das kann man nun glauben oder nicht. Aber ihm zu unterstellen, er sei ein Lügner und Betrüger ist sehr grenzwertig und grenzt mithin auch an einen Straftatbestand. Bis heute ist es keinem gelungen, ihm Vorsatz nachzuweisen. Alles das beruht sich nur auf reine Spekulationen. Und auf Spekulationen lassen sich derartige Verunglimpfungen nicht abstellen. Im Zweifel gilt es in dieser Republik immer noch FÜR den Angeklagten. Offenbar funktionieren die politischen Mechanismen hier anders.
Unabhängig von der Person Guttenberg hat hier eine Hetzkampagne und ein Kesseltreiben ohnegleichen stattgefunden.Die wahren Lügner sitzen immer noch in Berlin und freuen sich , daß sie mal wieder jemanden meucheln konnten. Diese verlogene und durchtriebene Koalition und Opposition, im Besonderen die Grünen, nimmt doch keiner mehr wirklich ernst. Es ist Zeit für Veränderung. Die nächsten Wahlen werden es zeigen. Falls der deutsche Michel mal wieder nicht alles wieder vergessen hat. Mal sehen...
Wenn ich mich als examinierter Krankenpfleger bewerbe und mit tollen Noten den Job bekomme, ohne ein Examen zu haben, weil ich eine Fälschung vorgelegt hatte, dann werde ich gefeuert und erhalte eine Strafanzeige. Ich mache mir jetzt nur Sorgen, dass die oftmals zitierte Politikverdrossenheit nicht in Protestwahlen mündet....den zeigen wir´s jetzt mal und wählen NPD....das wäre katastrophal! Ob zu Guttenberg seinen Job gut gemacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis...das müssen Profis beurteilen.
@Jürgen Köhne. Was werden die nächsten Wahlen zeigen??
Du kannst die Vergangenheit aller Männer/Frauen die irgendwo an der Spitze sind, sei es in der Politik oder in der Wirtschaft, untersuchen, und Du wirst féststellen dass sie sich alle auf dem Weg dorthin Dreck am Stecken geholt haben. Und Politiker sind machtgierige Egoisten denen fast jedes Mittel recht ist.
Wir können immer nur das kleinste aller Übel wählen?
So sehe ich das auch, Herr Köhne... genauso wie Sie!!!! Wenngleich ich den "übrig Gebliebenen" in Berlin nicht der Lüge bezichtige, sondern der Unehrlichkeit!
Ich sagte ja bereits: Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein... wenn man den Verhaltensmustern der Guttenberg-Gegnern Glauben schenken würde, dann würden jetzt die Steine nur so fliegen. Die Realität wird allerdings bestimmt ganz anders sein.
Außerdem hat mir bislang keiner - wirklich keiner - ein Bundestags- oder Kabinettsmitglied genannt, das glaubwürdig ist und dazu eine Begründung geliefert, obschon ich danach bereits an vielen Stellen gefragt hatte. Es ist ja auch leichter und einfacher, sich einfach nur an einer Hetzkampagne zu beteiligen.
Brot und Spiele für´s Volk.... scheint auch hier im Fall zu Guttenberg wieder funktioniert zu haben!
Sind Menschen nicht grundsätzlich so veranlagt, dass sie sich Vorteile im Leben sichern wollen....mit etwas Vitamin B, einer kleinen Intrige, Vetternwirtschaft...in der Familie, der Nachbarschaft, im Betrieb....bis hin zur "Oberliga" ? Ich habe Zweifel an einer grundehrlichen Menschheit zu glauben. Auch ich habe meine kleinen Vorteile, die sich mir im Leben geboten hatten genutzt - wie alle. Wer sich jetzt davon ausnimmt, macht sich nicht glaubwürdig sondern lächerlich.
Zitat H. Plecker. Außerdem hat mir bislang keiner - wirklich keiner - ein Bundestags- oder Kabinettsmitglied genannt, das glaubwürdig ist und dazu eine Begründung geliefert. Es ist ja auch leichter und einfacher, sich einfach nur an einer Hetzkampagne zu beteiligen.
So sehe ich das auch.
@Czepluch. Die Politiker kennen doch das Spiel. Wahlkampf ist immer, nicht nur vor der Wahl. Bei Politikern werden die Vorteile die sich sich 'unredlich' verschafft haben eben ausgenutzt. Das ist Politik.
So, da wurde doch schon was über den neuen Verteidigungsminister gefunden. Und DER darf jetzt das Amt bekleiden und vorher sogar Innenminister sein????
https://www.youtube.com/watch?v=Rwz_iZika-4&feature=player_embedded
@Monika Meurs "noch Fragen": Ja, nämlich: Warum so undifferenziert? Was ist zum Beispiel mit den vielen ehrenamtlichen Politikern auf Stadt- oder Kreisebene, die neben ihrer Berufstätigkeit dafür sorgen, dass die kommunalen Angelegenheiten geregelt werden? Warum jetzt gleich alle Politiker über einen Kamm scheren, ohne auch nur einen einzigen Beweis für Fehlverhalten in der Hand zu haben? Habe noch nie erlebt, dass Gutes dabei herauskommt, wenn Vermutungen Wissen ersetzen.
Das ist übrigens kein Plädoyer für Herrn zu Guttenberg. Sein Verhalten ist wirklich unwürdig.
bei allen sachlichen Agumenten Für und Wider hat er für mich als Person - verspielt. Fertig.
Schade für ihn - aber ER hat seinen Rücktrit bestimmt nicht ohne Grund angetreten^^
Geehrter Herr Plecker, ich darf mal eine Passage eines Ihrer Beiträge zitieren:
Zitat:
"Na klar, die Menschheit besteht offenbar nur noch aus Täuschern, Lügnern und Betrügern... Ein merkwürdiges aber offenbar einfaches Gesellschaftsbild. Man muss nur noch mit den Fingern drauf zeigen, die Menschen einfach aburteilen und alles Handeln anzweifeln. Das geht ja soooo einfach!"
Ich darf dazu mal an den Verhaltenskodex hier im Kompass verweisen:
Zitat:
"4. Keine Urheberrechtsverletzungen
lokalkompass.de ist eine Plattform für authentische Beiträge, die von Ihnen stammen. Die Urheberrechte Dritter dürfen dabei nicht verletzt werden. Sie dürfen daher keine Texte, Bilder oder Beiträge einstellen, die einfach kopiert sind oder an denen Sie keine Urheberrechte haben. Mit der Einstellung von Inhalten/Fotos im Webportal erklären Sie, dass Sie der Inhaber sämtlicher Rechte an diesen sind."
Wir haben uns zusammengefunden und diesen Verhaltenskodex akzeptiert, damit auch seinen Punkt 4.
Es geht nicht darum, irgendwelche Säue durch irgendwelche Dörfer zu treiben oder an Verschwörungstheorien zu stricken, sondern lediglich darum, von einem gewählten Volksvertreter das zu fordern, was jedem durchschnittlichen Internetnutzer abverlangt wird.
Urheberrechtsverletzungen sind kein Bagatelldelikt und können nicht mit vorausgegangenem honorigen Verhalten entschuldigt werden.
Auch wenn Herr zu Guttenberg gute Politik gemacht hat, was ich nebenbei bemerkt in Zweifel ziehe, berechtigt das nicht dazu, geistiges Eigentum ungesetzlich zu verwerten und damit die Leistung von Doktoranden und Promovierten, deren investierte Zeit und Strebsamkeit, zu mißachten.
Man kann hier im Lokalkompass ja schlecht einem Nutzer Urheberrechtsverletzungen zugestehen, weil er ansonsten vielleicht ein vorbildlicher Vater ist oder ein Experte in seinem Beruf.
Im Umkehrschluß könnte man sich hier sonst ja registrieren und seine positiven Eigenschaften hervorheben, um damit die Erlaubnis zu bekommen, das Urheberrecht zu mißachten.
Ich find es einfach nur peinlich - da er am ersten Tag der Vermutung alles als "absurd" hingestellt hatte - und nun seine "Doppel- und Dreifach-Verplichtung" als Grund benannte. Und obendrein noch die Schuld an andere abgab. PEINLICH!
naja, der Fisch ist auch gegessen - manch anderer sagt: Die Gurke ist geschält. Seine Verdienste in Ehren!
Mal sehen, wie sein Nachfolger agiert^^
Auch einer mit/ohne weiße Weste!
Ich frage mich, warum hier noch auf jemanden herumgetrampelt wird, der schon am Boden liegt. Ist es eine besondere Befriedigung, mit Ironie auch noch seine Frau her zu nehmen? Sippenhaft in Deutschland?
Wenn alle Minster im Bundestag durchleuchtet würden, und alle die gelogen, betrogen, hintergangen, übel geredet haben, ihren Hut nehmen müssten, dann hätten wir keine Regierung mehr und könnten auch keine Neue bilden.
Wer heute in die Politik geht, der kann genausogut freiwillig in eine Haifischbecken springen
Ich glaube nicht, dass die Opposition KT zu Fall gebracht hat, auch nicht die Medien. Es war zuletzt der geballte Protest der Wissenschaftler. Aber, aber auch die ersten kritischen Stimmen von prominenten CDU-Politikern seit Anfang der Woche. WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz hat das auf den Punkt gebracht:
"Tatsächlich hat Guttenberg, der von manchen ja noch für konservativ gehalten wird, gegen beinahe alles verstoßen, was Konservativen an Moral- und Stilempfinden am Herzen liegt."
Zitat aus einem Ihrer letzten Beiträge:
"Auch wenn Herr zu Guttenberg gute Politik gemacht hat, (...), berechtigt das nicht dazu, geistiges Eigentum ungesetzlich zu verwerten und damit die Leistung von Doktoranden und Promovierten, deren investierte Zeit und Strebsamkeit, zu mißachten."
Da stehe ich ganz bei Ihnen. Ich habe auch an keiner Stelle behauptet oder vermuten lassen, dass für Herrn zu Guttenberg andere Maßstäbe gelten sollten. So ist es auch nur richtig, dass er die volle Breitseite der Sanktionen bekommen hat, nämlich die Aberkennung des Titels. Das ist die Sanktion für seine Verfehlung - Punkt!
Alles, was darüber hinaus vom "blutrünstigen" Teil des Volkes sowie von der politischen Opposion erwartet wurde, ist meiner Meinung nach falsch!
Weder das Volk noch die Opposition bestimmt den Umfang der Sanktionen und erst recht nicht, solange dem "Beschuldigten" Absicht bzw. Vorsatz NACHGEWIESEN wurde!!! Alles was nach der rechtmäßigen Sanktion der Aberkennung des Titels folgte, beruht sich auf Spekulation und einer unseriösen Kampagne.
Weder das Volk noch die Opposition bestimmt den Umfang der Sanktionen und erst recht nicht, solange dem "Beschuldigten" Absicht bzw. Vorsatz NICHT NACHGEWIESEN wurde!!! Alles was nach der rechtmäßigen Sanktion der Aberkennung des Titels folgte, beruht sich auf Spekulation und einer unseriösen Kampagne.
... und eben weil ihm Absicht bzw. Vorsatz nicht nachgewiesen wurde, führte man das Attribut der Glaubwürdigkeit ins Feld und versuchte, den Herr zG über hierüber zu Fall zu bringen. Hier geht es nämlich nicht mehr um faktische Hintergründe, sondern um frei interpretierbare Hintergründe, gegen die es sich nur sehr schwer zu wehren geht.
Und genau deshalb hatte ich die Bitte hier eingestellt - auf die übrigens immer noch keiner reagiert hat:
---> "Bitte nennen Sie mir doch nur ein amtierendes Bundestags- oder Kabinettsmitglied, das uneingeschränkt glaubwürdig ist und begründen Sie diese Benennung bitte."
Meiner Ansicht nach ist das Thema Guttenberg mit seinem Rücktritt abgeschlossen, das Thema Prof. Häberle und die Uni Bayreuth aber noch nicht.
Ich finde das Wühlen in dreckiger Unterwäsche zwar abscheulich, aber vielleicht trägt e ja zu einem 'Reinigungsprozess' bei unseren zukünftigen Politikern bei. Dann hätte es wenigstens einen Sinn. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Herr Plecker, darum geht es doch jetzt nicht wirklich.
Wir können nicht damit beginnen, nur weil Sie Herrn Guttenberg so sehen wollen, eine ´Kollektivschuld" einräumen.
Die Glaubwürdigkeit von Herrn Guttenberg war zu dem Zeitpunkt dahin, als ihm nachgewiesen wurde, dass das Maß des Abkupferns über alle Gebühr erreicht wurde.
Und das ist numal geschehen, oder ist das zu leugnen?
Und wenn jemand, so wie es einige Experten nachwiesen, derart plagiiert, kann niemand mehr davon ausgehen, dass der Vorsatz nicht gegeben sei.
Ich denke, dass muss nunmal jeder einsehen, auch wenn es schwer fällt.
Zu ihrer Verwendung: Ein Plagiat (von lat. plagium, „Menschenraub“) ist die Vorlage fremden geistigen Eigentums bzw. eines fremden Werkes als eigenes Werk oder als Teil eines eigenen Werkes. Dies kann sich auf eine wortwörtliche Übernahme, eine Bearbeitung, oder auch die Darstellung von Ideen oder Argumenten beziehen.
Ich übersetze das als abschreiben.
Der Vorsatz ist meines Erachtens wie oben beschrieben gegeben.
Das Thema zu Guttenberg, sehr geehrter Helmut (Namensvetter) Scholz, ist sicherlich erledigt. Allerdings hat sich die Glaubwürdigkeit der Politik als Institution in dieser Republik nun erst Recht unglaubwürdig gemacht.
Ein fairer Prozess ist ein Gebot in unserer Gerichtsbarkeit. Und was hat die Opposition und was haben weiter Teile der Bevölkerung getan? Sie haben nach einer Erhöhung des bereits durch die Uni ausgesprochen Strafmaßes gerufen, ohne dafür einen tatsächlich nachgewiesenen Tatvorwurf zu haben. Diese Akteure haben sich in diesem Land insoweit unglaubwürdig gemacht, als das sie keinen fairen Prozess gegen Herrn zu Guttenberg geführt haben und zwar nicht in der Frage der Schuld, sondern in der Frage des Strafmaßes.
Herr Geib, genau das ist es, was ich meine. Hier machen Sie es sich zu einfach.
Zitat aus Ihrem Beitrag: "Und wenn jemand, so wie es einige Experten nachwiesen, derart plagiiert, kann niemand mehr davon ausgehen, dass der Vorsatz nicht gegeben sei."
Wovon man ausgehen kann, darauf kommt es nicht an. Wenn auch die Indizienlage erdrückend zu sein scheint, so ist ein Vorsatz faktisch immer noch nicht nachgewiesen. Und solange der Nachweis faktisch nicht erbracht wurde, sondern Forderungen nach weiteren Sanktionen nur darauf abgestellt werden, wovon man möglicherweise ausgehen könnte, gilt für mich der Leitsatz: Im Zweifel für den Angeklagten.
... das Schlimme und für mich somit das Unseriöse ist, dass durch die Verfehlung, die der Herr zu Guttenberg tatsächlich gemacht hat, er nun von vielen "Gegnern" unter Generalverdacht gestellt wird. So wird ihm beinahe jedes Wort, dass der Herr zu Guttenberg eingebracht hat, nicht geglaubt. Frei nach dem Motto: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...."
Wenn die deutschen Gerichte nach diesem Leitsatz arbeiten würden... dann gute Nacht BRD...
Der Mann wurde von Anfang an Vorverurteilt. Man brauchte garnicht érst auf das Ergebnis einer Untersuchung warten. 'Richter spielen' ist offensichtlich das liebste Spiel de Deutschen.
@Helmut Scholz: Es ist ja richtig, dass der Herr zu Guttenberg "verurteilt" wurde und zwar mit der Aberkennung seines Titels. Da stehe ich auch zu, denn er hat bei der Ausarbeitung gegen geltendes Recht verstoßen. Und da vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind, ist es richtig, dass es so gekommen ist.
Aber es ist eben falsch, hieraus einen Generalverdacht herzuleiten und noch dazu die Erhöhung des "Strafmaß" (also seinen Rücktritt) zu verlangen. Und genau das scheint eines der Lieblingsspiele Einiger zu sein: Brot und Spiele für´s Volk.
"Baut ihm eine Arena, werft ihm den Löwen zu Fraß vor oder hängt ihn", ruft die Meute, denn er hat gegen das Urheberrecht verstoßen und ist ein unglaubwürdiger Zeitgenosse....
@Helmut Plecker.
Da stimme ich Ihnen ja zu, außer in einem Punkt. Politiker unterliegen nun mal zusätzlichen, ungeschriebenen Gesetzen. Er ist nach so einer Affaire als Politiker nicht mehr tragbar. Ob nun eine Rücktritssforderung eine Erhöhung des Strafmaßes bedeutet kann ich nicht beurteilen. Dafür haben wir Leute in karlsruhe.
Sehen Sie, Helmut, da gehen die Meinungen auseinander: Sie sind der Meinung, dass der Herr zu Guttenberg nach solch einer Affäire nicht mehr tragbar sei und ich sehe das nicht so. Warum?
Zunächst einmal die Zwischenfrage: Wer entscheidet hier eigentlich, wer als Politiker tragbar ist und wer nicht?
Für mich ist die Tragbarkeit eines jeden Politikers immer wieder auf´s Neue zu überprüfen. Dabei gilt für mich nicht, dass jeder Politiker, der eine vermeintliche Affäire hinter sich hat, zugleich nicht tragbar sein muss. In meiner Entscheidungsfindung spielen bei der Frage weitere Kriterien eine Rolle: Der Politikstil, die Bürgernähe, natürlich auch Sympathie und letztlich auch das Ansehen in der Bevölkerung im Allgemeinen. Ob der Politiker nun Gel in den Haaren hat, Markenanzüge trägt oder eine hübsche Gattin hat, sind für mich Nebensächlichkeiten, die mich nicht beeinflussen.
In diesem Fall bleibe ich dabei, dass der Herr zu Guttenberg für mich - und für viele andere Menschen in diesem Lande auch - weiterhin glaubwürdig ist. Er hat sich zu seinen Fehlern bekannt und hat nachvollziehbar und schlüssig die Ursachen für seine Verfehlung erläutert. Ich kann das nachvollziehen und ich finde mich sogar darin wieder, denn ich selbst weiss, wie schnell Fehler passieren, wenn man an vielen Projekten gleichzeitig und sehr engagiert arbeitet.
"Politiker unterliegen nun mal zusätzlichen, ungeschriebenen Gesetzen."
... und warum ist der Herr Westerwelle dann noch als Minister im Amt, obschon er das Volk doch ebenso scheinbar belogen hatte mit seiner Parole: "Mehr Netto vom Brutto!!!"
Zu 11:40 Uhr.
Da haben Sie das für mich Wichtigste vergessen: VERTRAUEN!! Das Volk muss in einen Politiker Vertrauen haben und das ist auch schon ohne eine solche Affaire schwer genug.
Da haben Sie Recht: ich habe es schlicht weg VERGESSEN!!! Bin ich deswegen nun unglaubwürdig??? Muss ich deshalb jetzt von meinen Ämtern in den Vereinen, in denen ich tätig bin, zurücktreten??? Nein, ganz sicher nicht. Warum? Weil Vergesslichkeit menschlich ist!!!!! Und erst das macht glaubwürdig!!!
Aber sie haben Recht: Vertrauen, das gehört in den Meinungsbildungs-Prozess sehr wohl hinein. Ich habe das Vertrauen in Herrn zu Guttenberg nicht verloren - nicht durch seine Verfehlung bei seiner Doktorarbeit und auch nicht durch sein Krisenmanagement. Und das sehen eben viele andere Menschen ebenso wie ich.
11:48 Uhr
Ich hoffe die Untersuchung wird zeigen ob es nur Fehler auf Grund von etwas Vergesslichkeit waren oder ob so viel einfach abeschrieben/kopiert wurde dass man es auch beim besten Willen nicht mehr als Fehler bezeichnen kann.
Ich finde nur die Vorverurteilung falsch. Abwarten.
Genau, warten wir die Ergebnisse der Strafverfolgungsbehörden ab und bilden und dann eine Meinung. Das ist glaubwürdiger, als seine Meinung auf publizistischen Einlassungen einiger Opposionpolitikern wie Trittin, Gabriel und Co.
Zu 12:04 Uhr
Aber Herr Plecker, Trittin, Gabriel und Co. spielen doch nur das ganz normale Oppositionsspiel. Das machen doch alle Parteien. Politik ist nun mal ein schmutziges Geschäft.
Was ist denn der Unterschied zwischen Mord und Totschlag? Es ist nur der Vorsatz!! Und der muss nachgewiesen werden und hat eine unterschiedliche Bestrafung zur Folge.
@Helmut Scholz: Wenn wir es so hinnehmen, dass Politik ein schmutziges Geschäft ist, dann hat das Thema Glaubwürdigkeit darin nichts zu suchen...
@Franz Geib: Doch, der Vorsatz ist da, weil dem führerscheinlosen Fahrer sehrwohl bekannt ist, dass er keinen Führerschein hat, es sei denn, er leidet medizinisch nachweislich an Gedächtnis-Störungen.
Dieser vergleich hingt allerdings insoweit. Bleiben wir bei diesem Beispiel, Herr Geib: Würde es so sein, dass man zum Führen eines Auto für jedes Land/jeden Staat einen eigenen Führerschein machen muss, dann kann man dem Fahrer sicherlich auch zugestehen, dass er den Überblick verloren habe und deshalb übersehen hat, dass er für das Land, in dem er erwischt wurde, keine Fahrerlaubnis habe. Und in diesem Fall ist der Fahrer zwar zu sanktionieren (denn er hat faktisch ja eine Ordnungswidrigkeit begangen), aber seine Glaubwürdigkeit würde ich dann nicht pauschal in Frage stellen.
Genau, Herr Scholz! Der Nachweis des Vorsatzes ist die Zunge an der Waage!!!!
Und der fehlt bei Herrn zu Guttenberg gänzlich!!! Und dennoch wird schon vorher ein vollstreckbares Urteil gefordert: Trittin in der Fragestunde: Frau Merkel, entlassen Sie diesen Minister!!!
12:18 Uhr
Thema Glaubwürdigkeit. In dem schmutzigen Geschäft Politik wählt man immer das geringste Übel. Und da spielt Glaubwürdigkeit eine große Rolle.
Bin jetzt weg.
Und Herr Guttenberg wusste nicht, wieviel er kopiert hatte, ohne dies kenntlich zu machen?
Herr Plecker, jetzt mal im Ernst: War Guttenberg fremd gesteuert oder senil?
Und die Sache mit dem Führerschein ist eindeutig in den jeweiligen Ländern geregelt udn für jedermann einsehbar.
Zitat: "Und Herr Guttenberg wusste nicht, wieviel er kopiert hatte, ohne dies kenntlich zu machen?
Herr Plecker, jetzt mal im Ernst: War Guttenberg fremd gesteuert oder senil?"
Darüber brauchen wir doch gar nicht zu spekulieren. Dazu hat Herr zu Guttenberg sich doch pausiebel erklärt und in der Fragestunde des Bundestages. Er hat diesen Fehler eingeräumt und eine Begründung (keine Entschuldigung - bitte nicht verwechseln!!!) angeführt.
Und genau da setzt meine Kritik im Umgang mit der Sache ein: Herr zu Guttenberg stand zu diesem Zeitpunkt bereits unter Generalverdacht und seine Einlassungen wurden nicht ausreichend gewürdigt von vielen, sondern ganz bequem pauschal in Frage gestellt.
Zitat: "Und die Sache mit dem Führerschein ist eindeutig in den jeweiligen Ländern geregelt udn für jedermann einsehbar."
Das ist richtig. Aber können Sie ausschließen, dass Ihnen hier nicht auch mal ein Fehler unterlaufen würde???
Wie gesagt: Wer glaubt, frei von Sünde zu sein, der werfe den ersten Stein!!!
Wer gestern Nacht hart aber faif gesehen hat, kommt zu dem Schluß, liegst du am Boden, dann roll dich zur Seite, denn es gibt immer jemanden der nocheinmal zutritt.
Es wurde debatiert, was Herr zu Guttenberg gesagt hat. Das er zuerst die Soldaten beerdigen wolte. Das sein Fehlverhalten von den Ereignissen im Afghanistan abgelenkt haben und er das nicht so stehen lassen wollte. Das er nicht sofort zurückgetreten sei, weil er zuerst ein sauberes Haus hinterlassen wollte, bevor sein nachfolger das Amt übernimmt.
Er hätte sagen können was er wollte, er hätte zerknirscht am Boden kriechen können, er hätte sich 1000 mal entschuldigen können, mit welchen Worten auch immer,
ES WÄRE ALLES FALSCH GEWESEN.
Selbst wenn er stillschweigend verschwunden wäre, wäre es einem Herrn Seehofer auch nicht recht gewesen.
Für mich sieht es so aus, die größten Schreier wollen doch nur vom eigenen Fehlverhalten ablenken.
Da jemand Herrn Kohl angesprochen hat, hat er wirklich die Deuteschen vereint? Ist es nicht so, das Jahrzehnte lang andere an diesem Ziel gearbeitet haben und Herr Kohl strich die Lorbeeren einen?
Ich glaub ich mache mir einmal die Mühe und stelle zusammen, wie der kleine Mann betrügt und lügen kann. Da fange ich am besten beim Versicherungsbetrug an .............................................!
Das ist die Wiedergabe seiner Entschuldigung. Das ist nichts verwerfliches, sondern eine Entschuldigung gebietet bereits die gute Erziehung.
Was ich meine ist die Einlassung, also die Begründung, weshalb ihm diese tatsächliche Verfehlung unterlaufen war:
Er sagte sinngemäß, er war ein engagierter Politiker, Familienvater etc....
Natürlich kann man leicht sagen: "Na und, dann hättest Du dich besser konzentrieren können!". Das steht jedem zu. Aber Menschen machen Fehler und Menschen haben Grenzen...
Das ist ein Teil seiner Begründung (nochmals bitte nicht zu verwechseln mit Entschuldigung):
*** Die Fehler seien entstanden, weil er mit der Dissertation neben allen anderen Tätigkeiten überlastet gewesen sei. ***
Das ist zunächst eine klare Aussage des Ex-Ministers zu Guttenberg, die ihm bisher NIEMAND faktisch wiederlegen konnte bzw. wiederlegt hat. Und dennoch haben viele, insbesondere die Opposition im Bundestag, ein Urteil erwirkt: Rücktritt!!!!
Wahrscheinlich haben alle diese Gegner des Ex-Ministers noch eine solche Situation erlebt, überlastet zu sein. Und daher mangelt es offenbar diesen Gegnern des Herrn Guttenbergs auch an Vorstellungskraft, sich in solche Situationen hineinzuversetzen.
Merkwürdiges Demokratieverständnis, kann ich in diesem Zusammenhang nur feststellen
Es ist menschlich, Fehler zu machen, das ist richtig.
Aber: Herr Guttenberg wollte den Doktortitel (niemand zwang ihn), also musste er sich der Spielregeln vergewissern. Wenn er unter Druck Fehler macht, dann muss man befürchten, dass dies auch im Amt passiert.
Wie in Kundus: Erst war der Luftangriff angemessen, dann wiederum nicht.
Was denn nun?
Zweitens: Er wollte Minister werden, also musste er sich auch hier der Spielregeln vergewissern.
Es ist doch nicht so, dass ihm die Fehler nicht verziehen würden, sondern dass er sie erst dann eingestand, als sie ihm bereits nachgewiesen wurden.
Wenn jemand zehn- oder tausendmal sagt, der der Vorsatz nicht gegeben sei, heißt das doch nicht, dass er dadurch glaubwürdig wird.
Es steht doch außer Frage, dass Menschen Fehler machen dürfen. Darum geht es doch hier gar nicht. Diese Diskussion führt doch ins Leere.
Zitat: "Es ist menschlich, Fehler zu machen, das ist richtig."
Hierfür gibt es kein "Wenn" und "Aber"!!!
Allein die Tatsache, dass Menschen Fehler machen, zählt. Natürlich kann er auch als Minister Fehler machen. Keine Frage. Das steht ihm zu.
Jemandem Vertrauen zuzusprechen bedeutet nicht, ihm zugleich die Fehlerhaftigkeit zu entziehen.
Die Motivation sowie der Hintergrund jeder Handlung, also eine Doktorarbeit zu schreiben, Minister zu werden, Ehemann und Vater etc. ändern an dieser Tatsache, die ich oben angeführt habe rein gar nichts.
Weiteres Zitat: "Wenn jemand zehn- oder tausendmal sagt, der der Vorsatz nicht gegeben sei, heißt das doch nicht, dass er dadurch glaubwürdig wird."
Das stimmt. ABER: Wenn jemand zehn- oder tausendmal entgegnet bekommt, dass (Zitat Franz Geib) "niemand mehr davon ausgehen" kann, "dass der Vorsatz nicht gegeben sei", wird er dadurch allerdings auch nicht unglaubwürdig.
Sorry, Herr Scholz, so war das nicht gemeint. Ich habe mich da etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich wollte ich Ihnen nicht unterstellen, dass das geschriebene in Ihren Postings nicht Ihre persönliche Meinung darstellt.
Lassen Sie es mich anders ausdrücken. Sie schrieben:
"Thema Glaubwürdigkeit. In dem schmutzigen Geschäft Politik wählt man immer das geringste Übel. ..."
Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es offenbar so ist, dass SIE und nicht MAN in dem schmutzigen Geschäft Politik immer das geringste Übel wählt.
Mit Ihrem Posting assoziierte ich, dass Sie sagen wollten, dass die Allgemeinheit das "geringste Übel" wähle und deshalb hatte ich das auf Sie gemünzt.
Ich denke, wenn jemand eine Dissertation schreibt, damit aber nach eigener Einschätzung überlastet ist, somit also gar nicht in der Lage ist, die nötige Sorgfalt an den Tag zu legen, dann sollte er das schlicht und einfach bleiben lassen.
Darum ist die Frage ob Vorsatz oder nicht für mich gar nicht entscheidend.
Hier wird jetzt so getan, als sei Herrn zu Guttenberg Schaden zugefügt worden, dabei ist der Schaden ganz klar durch diesen Herrn entstanden.
Man sollte nicht Ursache und Wirkung vertauschen.
Zitat: "Ich denke, wenn jemand eine Dissertation schreibt, damit aber nach eigener Einschätzung überlastet ist, somit also gar nicht in der Lage ist, die nötige Sorgfalt an den Tag zu legen, dann sollte er das schlicht und einfach bleiben lassen."
Da gebe ich Ihnen Recht bzw. stehe da bei Ihnen. Allerdings - und das ist in diesem konkreten Fall offenbar so gewesen - stellte sich die Überlastung resp. die fatalen Folgen doch erst später heraus. Damals war der Herr zu Guttenberg guter Dinge, vielleicht sogar euphorisch... das kann man nur spekulieren.
Zitat: "Hier wird jetzt so getan, als sei Herrn zu Guttenberg Schaden zugefügt worden, dabei ist der Schaden ganz klar durch diesen Herrn entstanden.
Man sollte nicht Ursache und Wirkung vertauschen."
In diesem Fall ist eher beides passiert, meines Erachtens: Sowohl der Herr zu Guttenberg hat einen Schaden angerichtet und wurde durch die Aberkennung des Titels dafür abgestraft.
Die Weiterungen, die danach jedoch eingetreten waren, also der Rücktritt, ist auf das oberflächliche Verhalten der Opposition sowie des "blutrünstigen" Teils der Gesellschaft entstanden.
Ich glaube nicht an den von Ihnen gezeichneten "blutrünstigen Teil" der Gesellschaft.
Herr zu Guttenberg könnte welche Motivation gehabt haben, den Doktortitel zu erwerben?
1.) Er ist ein leidenschaftlicher Wissenschaftler?
2.) Er brauchte dringend einen gutbezahlten Job an einer Universität oder sonstigen wissenschaftlichen Einrichtung?
3.) Es gehört sich einfach für einen Angehörigen der oberen 10000, einen Doktortitel zu führen.
Gehen wir das mal im Einzelnen durch.
Im Falle von 1.) wären ihm nicht solch eklatante Fehler unterlaufen,
der 2.) Fall ist eher unwahrscheinlich.
Bleibt also 3.).
Und in dem Zusammenhang wollen wir natürlich auch nicht die Universität Bayreuth (böse Tastaturen schreiben auch schon Mal "Buyreuth")
vergessen und den zuständigen Doktorvater und den Zusatz
"summa cum laude".
Für mich als argwöhnischem, gar nicht so sehr blutrünstigem Menschen ist das ein bißchen viel
"Summa Summarum".
Wir können uns auf dieser Ebene noch lange austauschen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin sehr kommunikativ und daher würde mir das nichts ausmachen. Ich diskutiere hier sehr gerne...
Allerdings bleiben wir hier weiter auf der spekulativen Ebene und das reicht nicht aus, auch einem Herr zu Guttenberg Vorsatz vorzuhalten. Solange der Vorsatz nicht bewiesen ist, können wir weiter spekulieren und und und....
Im Zweifel für den Angeklagten... wenngleich der Herr zu Guttenberg zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus strafrechtlicher Sicht nicht einmal ein Angeklagter ist, sondern lediglich ein Beschuldigter...
Interessant finde ich zu dem Thema folgenden Absatz aus wikipedia zum Begriff "Plagiat"
"Nicht nur Studierende plagiieren. Auch Dozenten bedienen sich gelegentlich aus Arbeiten ihrer Studenten oder Mitarbeiter. Da der eigentliche Autor oft in einem Abhängigkeitsverhältnis steht, ist Widerstand dagegen selten und hat in der Regel keine Konsequenzen für den Dozenten. Eine besonders perfide Methode des Plagiats ist es, im Rahmen des Peer reviews eine zur Veröffentlichung vorgesehene Arbeit abzulehnen oder wenigstens deren Annahme zu verzögern, deren Ergebnisse aber für eigene Arbeiten zu nutzen."
Warum wird hier nicht über die Uni diskutiert? Was hat der Doktorvater gemacht? Wer hat da Summa cum laude hingeschrieben? Welcher Lektor war am Werk.? Ist das nicht peinlich für die Uni und alle Wissenschaftler die daran mitgewirkt haben? Diese Leute kommen mir bei dieser Diskussion zu gut weg.
Und dann gleiches Recht und gleicher Maßstab für ALLE. Jetzt also bitte alle Doktor- und Diplomarbeiter unter die Lupe nehmen und dann verreissen oder loben. Nicht nur eine Arbeit von einem gehassten/geliebten Politiker. Wenn dieser Vorschlag angenommen würde, wird wohl so manche Dissertation auf dem Müll landen.
Die demütige Geste des Barons ist nur gespielt: Er war und ist ein Blender. Höchstwahrscheinlich kennt er seine eigene Doktorarbeit nicht und hat sie in Auftrag gegeben. Sein Rücktritt kam viel zu spät. Auch die Rückendeckung von Merkel und Co. hat ihn nicht retten können. Seine Plagiatsaffäre hat weit mehr Schaden angerichtet als sein Rücktritt. Die Universität Bayreuth steht ziemlich schlecht dar. Wie konnte so etwas einer renommierten bayerischen Universität passieren? Die Guttenbergs haben halt einen Lehrstuhl in Jura finanziert. Warum macht sich die Bildzeitung für den ehemaligen Bundesminister so stark? Durch ihn persönlich hat sie einen starken Einfluss auf die Bundesregierung. Der Springerverlag erhält durch ihn einen großen Auftrag für die Bundeswehrwerbung. Warum hat der fränkische Baron noch immer so viel Rückhalt in der Bevölkerung? Das liegt auf der einen Seite durch die PR-Kampagnen des Kampfplattes des Springerverlags, auf der anderen Seite durch seine Zugehörigkeit zum Adel. Dieser Herr muss anders als die anderen Politiker sein. Das stimmt auch. Aber es war und ist ein reines Täuschungsmanöver dieser Seilschaften.
Das Sie Benno Justfelder , als SPD Mann sowas von sich geben müssen, ist schon klar. Egal was jemand angestellt hat, ein solches Verhalten von politischen Gegnern, hat niemand verdient. Ich nenne sowas Mobbing...................!
Ich nenne sowas nicht Mobbing. Für mich gibt es für solche ein Verhalten, wie es einige Gegner des Herrn zu Guttenberg an den Tag gelegt hatte, keinen Namen bzw. keine Bezeichnung. Aber es bewegt sich irgendwo zwischen Kindergarten und Krabbelgruppe....
@Helmuth Plecker
Sie kämpfen ja geradezu wie ein Stier um das Ansehen des EX- Verteidigungsministers. Der Einzige in dieser Diskussionsrunde, dem man Kindergartenverhalten vorwerfen könnte sind sie selbst. Der von ihnen über alles geschätzte "Baron von Münchhausen", hat getäuscht, gelogen und betrogen.
Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft, dass Guttenberg von sich aus sein Lügenkonstrukt preisgegeben hätte, wenn es nicht Dritte aufgedeckt hätten.
Ich korrigiere mich....sie glauben es wirklich....!
Ich glaube, Sie haben da etwas missverstanden. Ich kämpfe nicht wie ein Stier um das Ansehen des Ex-Verteidigungsminister, sondern ich rechtfertige energisch den Hintergrund meiner Meinung, der sich mit den Hintergründen einiger Anderer hier nicht deckt und doch widerum Gleichgesinnte hier trifft.
Weshalb das - also den Blickwinkel beim Faktischen zu belassen als auf dem Spekulativen - Kindergartenverhalten sein soll, man mir Ihrer Meinung nach vorwerfen könnte, erläutern Sie doch bitte der Leserschaft und mir.
Und zum Schluss:
Zitat: "Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft, dass Guttenberg von sich aus sein Lügenkonstrukt preisgegeben hätte, wenn es nicht Dritte aufgedeckt hätten."
Es geht hier nicht darum, was ich glaube. Sehen Sie, sie haben da was missverstanden. Ich beurteile die reinen Fakten, die bekannt sind und nicht, was ich dem Minister unterstellen würde oder was ich glauben würde...
Natürlich... Ich beurteile den Sachverhalt, nämlich das Kopieren von Textteilen in die Dissertation ohne Fussnoten und die damit verbundene Sanktion, rein nach den Fakten.
Ich beteilige mich nicht an irgendwelchen Spekulationen und erst Recht leite ich daraus keine Sanktionen gegen Herrn zu Guttenberg ab. Diejenigen, die es tun, denen steht es zu, allerdings wirkt das Ganze auf mich wie zwischen Krabbelgruppe und Kindergarten.
Außerdem, werter Herr van den Heuvel... ich habe niemandem "Krabbelgruppe" VORGEWORFEN, wie Sie mir falsch vorhalten. Ich habe lediglich eine Metapher beschrieben, die mir auf Grund des Verhaltens einiger zG-Gegner in den Sinn gekommen ist. Lesen Sie die Postings bitte etwas aufmerksamer...
Oh, ich lese sehr aufmerksam.
Ich darf zB an Ihren Kommentar vom 03.03. 18Uhr03 erinnern. Dort spekulieren Sie selbst frei von der Leber weg:
" Allerdings - und das ist in diesem konkreten Fall offenbar so gewesen - stellte sich die Überlastung resp. die fatalen Folgen doch erst später heraus. Damals war der Herr zu Guttenberg guter Dinge, vielleicht sogar euphorisch... das kann man nur spekulieren. "
Wenn ich das mal zitieren darf.
Da war ich der mit den Fakten und Sie ließen sich auf Spekulationen ein.
Außerdem haben Sie sich in Ihrem "Krabbelgruppen-Kommentar" ausschließlich auf den Mobbingeinwand zuvor bezogen, und eine rein spekulative Wertung vorgenommen, die Ihrer subjektiven Wahrnehmung geschuldet war und nicht etwa einer unumstösslichen Faktenlage.
Sie sehen, ich lese sehr genau.
Ich habe großen Respekt vor jemandem, der gegen eine Mehrheit seine Meinung zu behaupten versucht, allerdings verwässern Sie bitte Ihr Anliegen doch nicht damit, sich selbst als wahren Hüter der Objektivität zu präsentieren.
Achtung: Weitere Beiträge unter diesem Thread werden gelöscht, sollte die Diskussion nicht mehr unseren Leitlinien entsprechen. Laut unserer Vorgabe und unserem Lokalkompass-Verhaltenskodex soll lokalkompass.de von Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Offenheit und einem charmanten Umgang miteinander geprägt sein. Um diesen Anspruch einzulösen, ist jeder Lokalkompass-Nutzer gefordert, seine Veröffentlichungen (ob Beitrag oder Kommentar) auf diese Kriterien und die Wahrung des Lokalkompass-Verhaltenskodexes hin zu prüfen.
Entsteht auf Seiten der Betreiber das Gefühl, dass dies nicht mehr gegeben ist, schließen wir - nach Vorwarnung - zum Schutze der Nutzergemeinschaft das Forum an dieser Stelle. Wer durch sein Verhalten beständig das Schließen von Foren notwendig macht, der wird durch das Lokalkompass-Team gesperrt werden.
@Artur Stephan: Ich habe mich intensiv und umfangreich an dieser Diskussion bzw. dem Meinungsaustausch beteiligt und das stets konstruktiv. Insoweit verstehe ich nicht, weshalb Sie mich nun persönlich "angehen" und nach meiner Familie oder meinen Hobbies fragen. Es mag sein, dass wir beide nicht gleicher Meinung sind. Das akzeptiere und das respektiere ich, denn es steht jedem Menschen zu seine eigene Meinung zu haben. Insofern machen Sie sich auf Grund unserer Meinungsunterschiede mal keine Sorgen um meine Familie und meine Hobbies. Was würde es denn im Kern ändern, wenn ich Ihnen zu dieser Frage betreffend meiner Familie und meiner Hobbies eine Antwort geben würde?
Hallo Herr Plecker, meine Bemerkung war nicht böse gemeint, mir viel nur auf das Sie so viele Komentare geschrieben haben. Machen Sie ruhig so weiter, ich
werden alles lesen.
Dortmund: harenberg-center | Rund 200 potenzielle Bürgerreporter kamen am Donnerstag zur Auftaktveranstaltung von Lokalkompass Dortmund in das Harenberg-Center. Ab sofort haben die wie allen anderen Bürger auch die Möglichkeit, in der neuen Bürgercommunity der Dortmunder Anzeiger (die mit dem Kompass) aktiv zu werden.
Düsseldorf: NRW-Forum | Frischer Schwung für die Meinungsvielfalt in der Landeshauptstadt: Das neue Bürgerportal Lokalkompass ist online. Hier sehen Sie Bilder von der Auftaktveranstaltung am Montag im NRW-Forum.
Der Streit um den Tausendfüßler geht in die nächste Runde. Trotz der Ablehnung des Abrisses der denkmalgeschützten Hochstraße durch Landeskonservator Udo Mainz erklärte Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) am Donnerstag im Stadtrat, dass der "Tausendfüßler fallen" werde. Das sorgte für einen heftigen Schlagabtausch der Lager.
Während sich CDU und FDP, mit deren Stimmen der Abriss längst beschlossen wurde, sich...
Diese Woche begrüßte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe über 400 Gäste zu seinem diesjährigen Jahresempfang in Berlin. Besonderer Höhepunkt des Abends war der Besuch von Bundeskanzlerin Merkel, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft und mehr Inklusion aussprach.
Ein wichtiger Schritt hierzu könne der gemeinsame Unterricht von behinderten und...