Erfolgreicher Bürgerdialog der SPD zum Thema „Gesundheit bis ins hohe Alter fördern – Gesund alt werden“

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Alfred Steinhoff, Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Essen hat alle Gäste eingeladen, an den Sitzungen des Beirates teilzunehmen oder Anliegen zu formulieren.
 
SPD Ratsherr Udo Karnath informiert über die Arbeit eines Beiratmitgliedes im Altenheim Aachener Straße

Die Frohnhauser SPD hatte zu ihrem dritten Bürgerdialog Denk.bar zum Thema „Gesundheitsversorgung im Stadtteil“ im Bürgerforum des Cafés Apostelkirche eingeladen.


Der Zuspruch und Informationsbedarf, besonders bei der Generation 60 plus, war sehr groß. Mit fast 100 Besuchern war das Bürgerforum des Cafés in der Apostelkirche bis auf den letzten Platz gefüllt.
Nach Fragen zu ausreichender ärztlicher Versorgung für Bürgerinnen und Bürger in Quartiersnähe und den Beratungen zu einer ständigen Kindergesundheitskonferenz für den Essener Westen, beschäftigt sich die Frohnhauser SPD nun mit der Gesundheitsberatung und -Versorgung bis ins hohe Alter.

Unsere Lebenserwartung steigt. Wir arbeiten länger. Und wir hegen den Wunsch, auch im hohen Alter noch weitestgehend gesund und selbstbestimmt zu leben. Das Thema „Die Übergänge im Alter und selbstbestimmt im Stadtteil leben“ gewinnt in einer Gesellschaft des langen Lebens grundsätzlich an Bedeutung“. Die Herausforderungen des Alters - die sich speziell für unsere älteren Mitbürger stellen – mindern teilweise die Lebensqualität. Dies muss nicht sein. Die SPD Frohnhausen hat mit eingeladenen Fachleuten die Beratungs- und Hilfsangebote in der Stadt anschaulich vorgestellt.

Der TVG Holsterhausen – vertreten durch Herrn Tobias Wehr – hat eine Tagesbetreuung ins Programm aufgenommen. Es handelt sich um einen Tagestreff für Menschen mit einer schwierigen Lebenssituation. Sie leben in der eigenen Wohnung, sind aber teilweise vereinsamt. Ebenso treten Krankheit und Demenz bei älteren Menschen häufiger auf. Dieser Personenkreis soll wieder gemeinsam aktiv am Leben teilnehmen können, so die Ziele des TVG Holsterhausen.
Das evangelische Seniorenzentrum Essen-Frohnhausen wurde von Herrn Arnd Schneider vorgestellt. Auch hier zeigte sich, dass Vorsorge die beste Sorge ist. Viele Informationen, die dem gedanklichen Einstieg in das Überwechseln in ein Seniorenheim die Angst nehmen, wurden sehr anschaulich vorgetragen. Dort finden viele Aktionen statt, bei denen sich jeder Frohnhauser Bürger informieren und engagieren kann.
Über die Pflegeversicherung wurde von Frau Knierim, Mitarbeiterin des Amtes des Stadt Essen für Soziales und Wohnen, sehr fachkundig referiert. Eine Appell von Frau Knierim: „Suchen sie bei Fragen die Pflegestützpunkte der Stadt Essen, in Frohnhausen jeden 1. und 3. Freitag im Monat in der Freytagstr. 29, 45144 Essen, auf. Wir beraten sie gerne persönlich.“

Immer beliebter und auch wichtiger wird der in Essen von mehreren karikativen Organisationen angebotene Haus-Notruf-Dienst. Dazu gehört auch das Schlüsselsystem, dass den Wohnungszugang in Notfällen sicherstellt. Herr Volker Niemann von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Essen, stellvertretend für die Essener Organisationen, stellte den Hausnotruf sehr ausführlich und fachkundig vor.

Alfred Steinhoff, Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Essen, machte die Informations- und Beratungsangebote der Stadt Essen bekannt. Er kündigte an, dass für 2017 der Rat der Stadt dem Seniorenbeirat Mittel zur Projektförderung zur Verfügung stellen wird. Es sollen damit innovative Ideen und Pilotprojekte in unserer Stadt für die ältere Generation gefördert. Vorschläge für Maßnahmen und Projekte können schon jetzt beim Seniorenbeirat der Stadt eingereicht werden, so Steinhoff

Fazit der SPD Frohnhausen:
Wir können selber durch eine bessere gesundheitliche Verfassung und durch wachsendes Gesundheitsbewusstsein wirksam dazu beitragen, insbesondere chronische Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit zu verhindern, zu überwinden oder abzumildern. Lebensqualität, Gesundheit und Teilhabe werden gestärkt. Und Informationen können jederzeit von entsprechenden Organisationen eingefordert werden. Aktiv und selbstbestimmt im Stadtteil zu leben, egal in welcher Altersgruppe.
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