Greenpeace-Aktivisten aus dem Ruhrgebiet demonstrierten in Essen für die sofortige Energiewende
Essen: RWE-Tower | Rund 5.000 Demonstranten zogen heute in Essen vom Kennedyplatz zur Hauptverwaltung der RWE. Darunter waren erneut zahlreiche Greenpeace-Aktivisten aus dem ganzen Ruhrgebiet, auch aus Mülheim und Oberhausen. Vor dem Hintergrund, dass RWE-Chef Großmann sich weiterhin komplett der Energiewende verschließt und unverändert lange Laufzeiten für seine gefährlichen Atommeiler politisch durchdrücken will, lautete die Hauptforderung der Demonstranten „Abschalten!“
Besonders groß war zudem der Ärger, dass Umweltminister Röttgen offenbar einen Bericht des -seinem Ministerium nachgeordneten- Umweltbundesamts unter Verschluss hält, der aufzeigt, dass Deutschland bis 2017 problemlos aus der Atomkraft aussteigen kann, ohne dass es zu Engpässen der Stromversorgung oder zu nennenswerten Preissteigerungen käme.
Greenpeace selber hat mit „Der Plan“ sehr detailliert und auf jedes einzelne Kraftwerk herunter gebrochen aufgezeigt, dass der Atomausstieg sogar schon bis 2015 zu realisieren ist. Die Greenpeace-Forderung, die Energiewende für Deutschland sofort anzugehen, ist auch ökonomisch sinnvoll, da schon jetzt der volkswirtschaftliche Nutzen aus dem Erneuerbare Energien Gesetz die Kosten weit übertrifft und Deutschland somit ökologisch und ökonomisch von einem schnellen Ausstieg aus der Atomkraft profitieren wird.
Dass Atomkraft als Brückentechnologie ohnehin völlig ungeeignet ist, zeigt eine im März veröffentlichte Studie des ehemaligen Leiters der Bundesatomaufsicht Wolfgang Renneberg für Greenpeace. Demnach sind Atomkraftwerke als Grundlastkraftwerke zu unflexibel, um die durch verstärkte Einspeisung der Erneuerbaren Energien entstehenden Lastschwankungen auszugleichen. Starke Regelschwankungen und Abschaltungen belasten die Reaktoren und erhöhen dadurch das Sicherheitsrisiko.
Essen: Burgplatz | Aktivisten von Greenpeace beteiligten sich in Essen am ersten Anti-Atom-Montagsspaziergang. Vom Burgplatz/Kettwiger Straße zogen die Demonstranten zur RWE-Konzernzentrale und machten darauf aufmerksam, dass das RWE noch immer den weitaus größten Teil seiner Investitionen in Atomkraft und konventionelle, fossile Energieerzeugung steckt, hingegen nur einen Bruchteil in Erneuerbare Energien. Diese wenigen Projekte werden vom RWE...
Essen: RWE-Tower | Der Anti-Atom-Montagsspaziergang wächst!
500 Demonstranten, darunter erneut etliche Aktivisten von Greenpeace Mülheim-Oberhausen, zogen unter dem Eindruck der nuklearen Katastrophe von Fukushima beim Essener Anti-Atom-Montagsspaziergang vom Willy-Brandt-Platz zur Hauptverwaltung der RWE. Dort wurde die wichtigste Forderung skandiert: „Abschalten!“ So laut, dass es bis in das Büro von RWE-Chef Jürgen Großmann zu hören...
Hand in Hand mit Anwohnern demonstrierten Aktivisten von Greenpeace Mülheim-Oberhausen am Atomkraftwerk Neckarwestheim gegen die schwarz-gelbe Atompolitik.
Aktueller kann ein Anlass für eine Großdemonstration kaum sein. Während im japanischen Fukushima nach dem Erdbeben offenbar eine Kernschmelze abläuft und es somit zum GAU kommt, demonstrierten heute mehr als 60.000 Menschen mit einer Menschenkette gegen die Verlängerung...
Paris (Frankreich): Champs-Elysees | Zwei Jahre nach der Katastrophe im japanischen Fukushima demonstrierten am Samstag, 9.3.2013 tausende Menschen in Deutschland und Frankreich gegen die weitere Nutzung von Atomkraft. Mehrere Aktivisten von Greenpeace Mülheim-Oberhausen waren zur großen Demonstration nach Paris gefahren und haben sich dort an der Menschenkette beteiligt, die rund 20.000 Demonstranten quer durch die französische Hauptstadt gebildet hatten.
Da...
Mülheim: Adventsmarkt | Weihnachten ist in Augen vieler zu einem reinen Konsumfest degeneriert. Ob die Weihnachtszeit schön war, wird immer öfter an den Umsatzzahlen des Einzelhandels fest gemacht. Greenpeace möchte einen Denkanstoß liefern und darauf hinweisen, dass schneller und massenhafter Konsum massive Auswirkungen auf die Umwelt, auf das Klima, auf die Tierwelt und sogar auf andere Menschen hat. Nachhaltiges Handeln auch und gerade in der...