Haushalt Regionalverband

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Essen: Regionalverband Ruhr | Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat auf der heutigen Sitzung (27. März) mit großer Mehrheit den Haushalt für das Jahr 2015 beschlossen. Danach liegt die Verbandsumlage bei konstantem Hebesatz von 0,6499 Prozent bei rund 52 Millionen Euro. Insgesamt beläuft sich das Haushaltsvolumen des RVR auf 72,2 Millionen Euro. Durch leicht gestiegene Steuereinnahmen in den Städten und Kreisen der Metropole Ruhr und eine strikte Kostenkontrolle legt der RVR nach 2014 erneut einen ausgeglichen Haushalt vor.

Die breite Zustimmung der Politik zum diesjährigen Haushaltsentwurf sieht Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel als Vertrauensbeweis in die Arbeit des Verbandes. „Mit dem positiven Votum des Ruhrparlaments können wir nicht nur die begonnene Arbeit auf wichtigen Themenfeldern wie Bildung und Europa weiter fortsetzen“, so die Regionaldirektorin. „Wir setzen auch neue Projekte um, ohne die Städte und Kreise zusätzlich zu belasten. Dazu gehören das Geodatennetzwerk oder die Ruhr Games, die wir zusammen mit dem Land NRW veranstalten.“ Das neue und eigenständige Sportformat Ruhr Games stellt eine bislang einzigartige Mischung aus olympischen Sportarten sowie publikumsstarken Trend- und Actionsportarten in den Mittelpunkt und feiert Anfang Juni seine Premiere in der Metropole Ruhr.

Das Ruhrparlament hat auch ein breites Bekenntnis für den Radschnellweg Ruhr (RS1) abgelegt und macht sich für dessen zeitnahe Realisierung stark. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Gremium einstimmig. Nun sollen alle beteiligten Städte und Kreise von Duisburg bis Hamm über eine gleichlautende Vorlage zum Radschnellweg Ruhr beraten und ebenfalls ihre Unterstützung bekunden. Martin Tönnes, RVR-Bereichsleiter Planung: "Mit der Zustimmung im RVR sowie einer Unterstützung in den Räten und dem Kreistag Unna wollen wir ein starkes Signal aus dem Ruhrgebiet nach Berlin und Düsseldorf senden."
Im September vergangenen Jahres hatten der RVR und das Bundesverkehrsministerium die Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Ruhr zwischen Duisburg und Hamm vorgestellt. Das Gutachten belegt die Umsetzbarkeit der untersuchten Linienführung und betont das hohe Nutzungspotenzial für den bundesweit ersten Radschnellweg in einem Ballungsraum. Für die Realisierung veranschlagt das Gutachten 183,7 Millionen Euro. Die komplette Studie kann auf der Projektwebseite www.rs1.ruhr eingesehen werden.

Die RVR-Verbandsversammlung hatte zu Beginn der Sitzung in einer Schweigeminute den Opfern des tragischen Unglücks in den französischen Alpen gedacht, bei dem auch eine Schulreise-Gruppe aus Haltern am See und weitere Bürgerinnen und Bürger aus dem Ruhrgebiet aus dem Leben gerissen wurden.

Alle Beratungsvorlagen der Verbandsversammlung sind öffentlich einsehbar unter www.ruhrparlament.de.

Diese Nachricht stammt vom IDR - Informationsdienst Ruhr - Die Agentur für Nachrichten aus dem Ruhrgebiet, www.informationsdienst.ruhr, Herausgeber und Verlag: Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen.
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