Helmar Pless neuer Vizepräsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm

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Helmar Pless ist nicht nur frisch gewähler Vizepräsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), sondern auch Geschäftsführer der grünen Ratsfraktion in Essen.
 
Immer wieder gab es für lärmgeplagte BürgerInnen in den vergangenen Jahren Grund, auch vor dem Eingang des Flughafens Essen/Mülheim gegen die immer wieder verzögerte Abwicklung dieses überflüssigen Regionalflughafens zu protestieren.
Essen: Haarzopf | Im letzten Monat hat die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) in Frankfurt am Main ihren neuen Vorstand für zwei Jahre gewählt. Helmar Pless aus Essen wurde dabei zu einem von drei Vizepräsidenten gewählt. Dem BVF-Vorstand gehörte Pless, der bei der Essener Ratsfraktion der Grünen als Fraktionsgeschäftsführer beschäftigt ist, zuletzt als Pressesprecher an. Zudem hat ihn die BVF seit 2014 in die Fluglärmkommissionen an den Flughäfen Düsseldorf und Essen/Mülheim entsandt.
In der BVF haben sich von Fluglärm betroffene Initiativen und Kommunen aus ganz Deutschland zusammengeschlossen. Der BVF steht nach § 32 b Luftverkehrsgesetz das Recht zu, ein bis zwei Mitglieder in die Fluglärmkommissionen an allen deutschen Flughäfen zu entsenden.

Verbesserte Bundesgesetze gegen Fluglärm notwendig

Helmar Pless ist nicht nur frisch gewähler Vizepräsident er Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF sondern auch Gschäftsführer der grünen Ratsfraktion in Essen
Zu seiner Wahl als Vizepräsident erklärt Helmar Pless:
„Ich werde mich in den kommenden zwei Jahren insbesondere für verbesserte gesetzliche Grundlagen zum Fluglärmschutz einsetzen. Als einer von zwei Nordrhein-Westfalen im 16köpfigen Vorstand der BVF betrachte ich mich auch als das Sprachrohr Fluglärmbetroffener in NRW. Dabei gilt mein Einsatz besonders der Verhinderung der geplanten Kapazitätserweiterung am Flughafen Düsseldorf. Bei dem derzeit von der Bundesregierung erarbeiteten Luftverkehrskonzept muss außerdem verhindert werden, dass der Flughafen Düsseldorf, dessen Umweltkapazität bereits überschritten wurde, zu einem Drehkreuz ausgebaut werden soll.“

Breidenbach: Bundesregierung muss endlich den Koalitionsvertrag erfüllen

In seinem Amt als Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) wurde Helmut Breidenbach aus Potsdam bestätigt. Wiedergewählt wurde auch Vizepräsident Dr. Berthold Fuld aus Bad Homburg und Schatzmeisterin Christine Jäckel aus Bremen. Helmar Pless aus Essen und Rainer Teschner-Steinhardt aus Berlin sind neue Vizepräsidenten der BVF. Neue Pressesprecherin und zugleich Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes ist Ina Hauck aus Frankfurt am Main.
Wolfgang Born aus Braunschweig, Prof. Dr. Wolf Carius aus Eichwalde, Werner Groth aus Hallbergmoos, Wolfgang Hoffmann aus Köln, Georg Kölbl aus Neufahrn, Matthias Möller-Meinecke aus Frankfurt am Main, Karsten Schulze aus Hallbergmoos und Dirk Treber aus Mörfelden-Walldorf wurden als Beisitzer wieder gewählt. Der Vorstand wird schließlich mit den neu gewählten Beisitzern Klaus Rehnig aus Frankfurt am Main und Wolfgang Schwämmlein aus Mainz komplettiert.

Luftverkehrskonzept der Bundesregierung verhindern!

Helmut Breidenbach stimmte die Mitglieder auf die Schwerpunkte der BVF in den kommenden Monaten ein. So gelte es, ein Luftverkehrskonzept der Bundesregierung zu verhindern, das einseitig auf Wachstum des Luftverkehrs ausgelegt sei und den Lärm- und Klimaschutz komplett vernachlässige. Die BVF werde die Bundesregierung außerdem an ihre im Koalitionsvertrag gemachten Versprechungen zum besseren Schutz der Nacht und zur Stärkung der Fluglärmkommissionen erinnern. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt wird die anstehende Überprüfung des Fluglärmgesetzes sein. Hier wird sich die BVF mit eigenen Vorschlägen für die dringend notwendige Verschärfung des Gesetzes einbringen.
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