Innogy präsentiert Entwurf für den neuen Firmensitz

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So soll der neue Standort aussehen. In der Bildmitte verläuft die Huyssenallee, rechts sind der Handelshof und das Rathaus zu erkennen. (Foto: innogy SE)

"Zentral gelegen, hochmodern und nachhaltig gebaut" – so präsentiert Innogy seinen neuen Firmensitz, der in unmittelbarer Nähe zur Essener Innenstadt entstehen soll. Spatenstich für die RWE-Tochterfirma soll 2018 sein, ein erster Bauabschnitt Ende 2020 fertiggestellt werden, die weiteren Gebäude bis Mitte 2024. Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklungs- und Genehmigungsphase.


Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der Innogy SE, will einen Gebäudekomplex, der "innovativ, kreativ und grün" ist: "Keine Bürowüste, sondern ein lebendiger Ort der Kommunikation. Wir werden die digitale Zukunft ins Haus holen und ganz neue und moderne Formen der Zusammenarbeit ermöglichen."
Der neue Campus ist nur wenige Hundert Meter vom Hauptbahnhof entfernt. Auf die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wurde bei der Planung großer Wert gelegt. Die Innogy SE wird die Büroflächen mieten, Vermieter und Entwickler ist das Essener Immobilienunternehmen Kölbl Kruse.

RWE-Tochter wird Hauptmieter

Der Entwurf stammt vom Hamburger Architekturbüro BAID, er soll jetzt fortentwickelt und an die speziellen Anforderungen angepasst werden. Das Gesamtkonzept umfasst ein Grundstück von knapp 31.000 Quadratmetern sowie rund 100.000 Quadratmetern Mietfläche. Die Innogy SE wird Hauptmieter.
Im ersten Bauabschnitt an der Ecke Huyssenallee und Baedekerstraße errichtet Kölbl Kruse ein Gebäude mit rund 18.000 Quadratmetern; das Grundstück wurde bereits geräumt. Sobald der erste Bauabschnitt von Innogy bezogen worden ist, also wahrscheinlich 2020, starten die Abbrucharbeiten auf dem restlichen Areal. Die derzeitige Planung sieht vor, dass die momentan von Innogy genutzten Immobilien entlang der Huyssenallee abgerissen werden.
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