Kanalbau auf der Alfredstraße erfolgt im Stollenvortrieb - mit Rücksicht auf die A52-Baustelle

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Zwischen den Anschlussstellen Kettwig und Rüttenscheid soll die Fahrbahn der A52 erneuert werden. Der bereits fertige Abschnitt endet in Höhe des früheren Parkplatzes.

Die Erleichterung der A52-Nutzer über die erneuerte Fahrbahn währt nur bis zum nächsten Jahr. 2016 ist wieder ein Abschnitt an der Reihe. Um so wichtiger, dass die Alfredstraße als Ausweiche Richtung Innenstadt nicht auch von Bauarbeiten blockiert wird.

Um das zu verhindern, sind die Stadtwerke Essen gefordert, denn sie planen eine Kanalerneuerung an der Alfredstraße im Bereich Einigkeitstraße/ Blumenkamp - möglichst ohne die Probleme, die durch die Autobahnbaustelle erzeugt werden, zu verschärfen. Deshalb wurde die ursprüngliche Planung geändert. Statt der offenen Bauweise mit entsprechend mehr Sperrungen ist jetzt die geschlossene Bauweise mit unterirdischem Stollenvortrieb vorgesehen. Das erläutert Stadtwerke-Sprecher Dirk Pomplun.

Stadtwerke Essen erneuern Kanäle auf der B224


In der Bezirksvertretung IX wird am Dienstag, 24. November, Genaueres vorgestellt. Die Stadtwerke beabsichtigen, rund 270 Meter Entwässerungsleitung und ein Regenklärbecken (ca. 30 mal 5 Meter) zu bauen, und das ab Juni 2016 bis Ende März 2017.
Ziemlich zeitgleich, nämlich ab dem kommenden Frühjahr, startet der Landesbetrieb Straßen.NRW die Komplettsanierung der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Kettwig und Rüttenscheid. Dafür ist mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr zu rechnen. Um Ostern 2017 ist sind einwöchige Vollsperrungen der
A 52 angesagt.

Maßnahmen laufen zum Großteil zeitgleich


Den Stadtwerken und allen Beteiligten ist klar: „Während dieser Vollsperrungen muss die Vierspurigkeit der Alfredstraße gewährleistet bleiben.“ Das wollen die Stadtwerke in ihrem Verkehrskonzept für die B 224 berücksichtigen.
Deshalb gab es Überlegungen, den Kanalbau früher zu starten, doch ein Baubeginn noch in diesem Jahr wurde verworfen, so Dirk Pomplun: „Das klappt nicht, wir haben derzeit zu viele große Projekte, zum Beispiel in Karnap und im Walpurgistal.“
Also weicht man auf die geschlossene Bauweise aus und will die beauftragten Firmen anhalten, drei Kolonnen einzusetzen.

A52-Sperrung im Frühjahr 2017


Ob Letzteres umsetzbar ist, hängt von der Auftragslage bei den Firmen ab. Der Stollenvortrieb immerhin bewirkt weitgehend, dass auf der Alfredstraße beide Spuren befahrbar bleiben. Behinderungen wird es geben, wo die Schächte in die Erde getrieben werden und beim Setzen des Regenklärbeckens.
Das große Ziel der Stadtwerke lautet: Fertig werden, bevor es zur Autobahnsperrung kommt. Und sollte sich dieser Zeitplan nicht einhalten lassen und doch gegenseitige Behinderungen drohen? Dirk Pomplun: „Dann müssen wir für kurze Zeit mal aussetzen.“
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