Neue Flüchtlingsunterkünfte in Bergerhausen: Bezirksvertretung berät

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In der Liste von privaten Immobilien nennt die Verwaltung auch das VGB-Haus an der Klinkestraße 27 - 31.

Das Thema Flüchtlinge geht derzeit an keinem politischen Gremium in Essen vorbei. Zu heftig wogt die Diskussion um Bebauung von Grünflächen und Verteilung bzw. Größe der Standorte. Am morgigen Donnerstag berät darüber auch die Bezirksvertretung II.

Deren Teilnehmer treffen sich um 16.30 Uhr in der Kantine „Prinz Ludwig“ bei der Jugendhilfe, Schürmannstraße 7. Auf dem öffentlichen Teil der Tagesordnung finden sich unter anderem folgende Punkte:

Flüchtlinge in Bergerhausen


Vorbehaltlich der Diskussion im Rat der Stadt Essen am heutigen Mittwoch, ist der Bezirk II auf der Standortliste für Flüchtlingsunterkünfte vor allem mit zwei Nennungen für private Immobilien vertreten, welche die Stadt anmietet. Nahe der Ruhrallee in Bergerhausen verhandelt die Verwaltung um die Anmietung einer Immobilie, um rund 500 Plätze für Asylbewerber zu schaffen. Ganz in der Nähe, an der Klinkestraße 27-31, also ebenfalls in Bergerhausen, ist man sich mit dem Vermieter, der das Gebäude entsprechend herrichtet, bereits einig. Die Anmietung ist erfolgt, bis Ende Juni sollen dort 400 Menschen einziehen.

Neubau von Wohnungen


Über die Aufstellung des Bebauungsplanes für den Bereich „Wittekindstraße/Walpurgisstraße“ diskutieren die Bezirksvertreter. Das ca. 1,6 ha große Plangebiet in Rüttenscheid umfasst die ehemals gewerblichen Flächen westlich und östlich des STEAG-Fernwärmeheizkraftwerkes.
Der neue Eigentümer plant Wohnnungen in Mehrfamilienhäusern. Die Verwaltung soll prüfen,ob öffentlich geförderter Wohnungsbau dort möglich ist.

Leisere Glascontainer


Erneut bilden die Glascontainer an der Von-Einem-/Odastraße ein Thema im Bezirk II. Wie berichtet, wurde der Wunsch von Anwohnern nach einer Verlegung mangels geeigneter Alternative und wegen des hohen Nutzungsgrades abgelehnt. Inzwischen gab es jedoch eine Verbesserung: Die Firma Rhenus habe, so die Verwaltung, im Dezember die bisherigen Container durch andere ausgetauscht, bei denen das Einwerfen von Flaschen noch weniger Lärm verursachen soll. Das sei als Entgegenkommen von Rhenus zu sehen, denn auch die bisherigen Behälter hatten den Schallleistungspegel der gesetzlichen Vorschriften eingehalten.

Bahn gibt Fläche frei


Das „Rommenhöller Gleis“ an der Müller-Breslau-Straße wird künftig nicht mehr für Bahnbetriebszwecke genutzt und geht somit vollständig in die Planungshoheit der Stadt über.

Keine neue Parkregelung


Nach einem Ortstermin an der Warthestraße/Am Krausen Bäumchen erklärt die Verwaltung, dass der Einmündungsbereich auch nach Meinung der Feuerwehr genügend Platz biete. Daher sei es nicht nötig, das Parken gegenüber der Einmündung der Warthestraße zu verbieten.

Weiterhin Glas beim Rü Fest


Ein Verbot von Glasflaschen soll es auch künftig beim Rü Fest nicht geben - weder beim dortigen Verkauf noch bei Getränken, die von Besuchern mitgebracht werden. Zum einen sind die Zugangsmöglichkeiten mit rund 40 zu viele, um effektiv kontrollieren zu können. Zugleich würde sich das Problem der Verschmutzung nur verlagern, nämlich in umliegende Straßen, wenn vor den Kontrollen ‚wild‘ entsorgt würde. Zum anderen bezieht sich, so die Einschätzung der Verwaltung, der Problembereich auf zwei Straßenabschnitt. Dafür wolle man nicht eine so grundlegende Änderung einführen, die den Charakter des Festes verändern würde.

Kanalbau verschoben


Erst ab Anfang April sollen die Kanalbauarbeiten im Bereich Rellinghauser Straße/ Am Frommen Joseph beginnen. Eigentlich war der Start für den 22. Januar vorgesehen. Die Stadtwerke Essen legen aber erst später los, dafür dauert die Maßnahme wohl bis September 2017.

Fahrbahn instand setzen


Die Fraktionen von SPD, Grüne sowie Linke beantragen, die Fahrbahndecke auf der von-Einem-Straße im Abschnitt Oda- und Rosastraße bald in Stand zu setzen. Der sehr schlechte Zustand der Fahrradstraße gefährde gerade auch Schüler/-innen.
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