PARTEI-Piraten Essen fordern von OB Kufen die Integration der EMG in die EWG

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Im zurückliegenden Wahlkampf um die Stadtspitze hatte die Fraktion der PARTEI-Piraten mit Freude die Absicht des heutigen Oberbürgermeisters Thomas Kufen vernommen, die Anzahl der derzeit insgesamt 71 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften der Stadt Essen reduzieren zu wollen.

Das nun bekannt gewordene beabsichtigte vorzeitige Vertragsende mit der Geschäftsführerin der Essener Marketing GmbH (EMG) Eva Sunderbrink wäre nach Ansicht der PARTEI-Piraten ein willkommener Anlass, dieser Ankündigung nun Taten folgen zu lassen.

Nach Ansicht der Fraktion ist die Verbesserung des Essener Images wie auch die Steigerung ihrer nationalen und internationalen Bekanntheit nicht nur im Interesse der Stadt sondern spielt auch in besonderer Weise für die ansässigen Unternehmen eine bedeutende Rolle. Stärker als bisher müssen gemeinsame Ziele und Umsetzungsstrategien erarbeitet werden, um die Stadt einerseits optimal zu vermarkten und anderseits den Wirtschaftsstandort zu fördern.

„Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing sollten daher in einer Hand liegen, um eine Außendarstellung des Standortes Essen gleichermaßen für die Essener Bürger wie auch die Wirtschaft attraktiv zu gestalten. Außerdem ist neben der inhaltlichen Komponente auch der Kostenbereich nicht zu vernachlässigen. Bei den Stadtgesellschaften häuft sich jährlich ein Defizit von rund 140 Millionen Euro an. Oberbürgermeister Kufen ist jetzt gefordert, die ersten Schritte in Richtung erhöhter Effizienz zu gehen“, ist sich Kai Hemsteeg, Fraktionsvorsitzender der PARTEI-Piraten sicher.

Bereits mehrfach haben die PARTEI-Piraten im Stadtrat beantragt, die Essener Beteiligungsgesellschaften auf den Prüfstand zu stellen, um die Defizite mittelfristig spürbar zu reduzieren. Zuletzt beantragten sie die Überprüfung der STEAG-Beteiligung und eine Offenlegung der durch die Essener Tochtergesellschaften getätigten Derivatgeschäfte.
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