Podiumsdiskussion: Schmelztiegel Ruhrgebiet? Über das Zusammenleben der Kulturen im Revier" mit Oberbürgermeister Thomas Kufen am 17. Mai 2017

Wann? 17.05.2017 18:00 Uhr

Wo? Ruhrturm, Huttropstraße 60, 45138 Essen DE
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Essen: Ruhrturm | Lange Zeit galt das Ruhrgebiet als Paradebeispiel für gelungene Integration. Von den ,Ruhrpolen‘ bis zu den sogenannten ,Gastarbeitern‘ kamen Menschen aus unterschiedlichen Regionen in ‚den Pott’ um dort zu arbeiten. Unter Tage arbeitete man Hand in Hand und unabhängig vom nationalen oder religiösen Hintergrund. Auch jenseits der Werktore lebten die unterschiedlichen Kulturen traditionell gut miteinander, wenn auch oftmals nebeneinander her. Mit dem einsetzenden Strukturwandel hat sich dies in der Wahrnehmung vieler Menschen in den vergangenen Jahrzehnten jedoch zunehmend geändert. Heute stellt sich deshalb besonders drängend die Frage, ob - und wie - das Ruhrgebiet wieder an die Tradition des Schmelztiegels der Kulturen anknüpfen kann. Was können wir aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen? Wie kann das Revier wieder zum Wegweiser bei Integration und interkulturellem Miteinander werden? Welche Rolle kann die Politik spielen, wie können sich aber auch Wirtschaft und Zivilgesellschaft einbringen?

Diese Fragen stehen im Zentrum unserer Diskussionsveranstaltung

am 17. Mai 2017
18.00 bis 19.30 Uhr
im Ruhrturm Essen
Huttropstr. 60

mit Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Publizistin, Mehrdad Mostofizadeh, MdL und Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag NRW und Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG-Aktiengesellschaft und Moderator des Initiativkreis Ruhr. Andreas Tyrock, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung wird die Veranstaltung moderieren.

Um Anmeldung bis zum 12. Mai wird unter veranstaltungen@bapp-bonn.de gebeten. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des in Kooperation mit der Brost Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Christian Wulff durchgeführten Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ statt.
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