Saubere Luft für Essen: Greenpeace setzt Zeichen an der Steilen Lagerung

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Gegen die anhaltende Gesundheitsgefahr durch Dieselabgase demonstrierten Greenpeace-Aktivisten am Denkmal ‚Steile Lagerung’ oberhalb der A40 am Hauptbahnhof. (Foto: Greenpeace)

Gegen die anhaltende Gesundheitsgefahr durch Dieselabgase demonstrierten Greenpeace-Aktivisten am Denkmal ‚Steile Lagerung’ oberhalb der A40 am Hauptbahnhof. Zusätzlich informierten die Umweltschützer unter dem Motto „Städte wollen atmen“ über die gesundheitlichen Folgen der Dieselabgase.

Um auf die Luftsituation aufmerksam zu machen, bespannten die Aktivisten die Gesichter der Figuren des Denkmals mit Atemschutzmasken. Dazu entrollten sie Banner mit der Aufschrift ‚Städte wollen atmen’ und ‚Atemlos durch die Stadt’.

Die Stickoxid-Konzentration im Ballungsraum Essen überschreitet regelmäßig die Grenzwerte, so Greeenpeace. Zwei Drittel der Stickoxide aus dem Verkehr stammen von Diesel-Pkw. "Das Atemgift erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Asthma sowie andere Herz-Kreislauferkrankungen und verursacht laut Europäischer Umweltagentur gut 10.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr in Deutschland. Die schlechten Luftwerte zeigen, deutsche Großstädte brauchen alternative Mobilitätskonzepte“, so Björn Ahaus von Greenpeace Essen.

Bergleute mit Atemschutzmasken versehen


Mit Abstand wirksamstes Instrument für bessere Luft sei die Blaue Plakette. Als Erweiterung der Umweltzone verringere sie Stickoxide am wirksamsten: nach einem Gutachten des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg für die Stadt Stuttgart um 95 Prozent. Busse, Taxen und Paketdienste auf Elektroantrieb umzustellen, wie es Verkehrsminister Dobrindt vorsehe, würde die Stickoxidbelastung lediglich um 14 Prozent senken, kritisiert die Umweltschutzorganisation.

Fotos: Greenpeace Essen
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