SPD-Holsterhausen gegen Nazi-Aufmarsch

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Essen: rellinghauser straße | Die SPD Holsterhausen unterstützt die Forderung des Bündnisses "Essen-stellt-sich-quer" für ein Verbot des Naziaufmarsches im Essener Südviertel. Die Polizei bestätigte, dass die rechtsextreme NPD für Samstag, den 2. April von 14.00 bis 20.00 eine Demonstration durch die Essener City angemeldet hat. Rund 100 Neonazis werden zu dem Aufmarsch erwartet. Die Nazis wollen die Essener Innenstadt am Wochenende unsicher machen, das weckt böse Erinnerungen an den 20.9.15 bei der HoGeSa-Demo: Im Anschluss an deren Kundgebung sind Passantinnen und Passanten sowie Gegendemonstrierende angegriffen und eine Bar beschädigt worden.

Die NPD, die in anderen Bundesländern mit dem Slogan "Konsequent abschieben" auf Stimmfang geht, hat in einer von von vielen Kulturen geprägten Stadt wie Essen absolut nichts verloren. Sie schürt diffuse Ängste vor sogenanntem Asylmissbrauch und vor Menschen nicht-christlichen Glaubens. Dabei missbraucht sie bewusst die christliche Religion, deren Nächstenliebe alle Menschen unabhängig von ihrem Glauben meint. Nazis lehnen demokratische Grundwerte ab und befürworten Gewalt gegen Gruppen, die nicht in ihr Weltbild passen. Statt Lösungen bieten sie einfache Erklärungen und damit falsche Antworten auf dem Rücken derer an, die sich nicht wehren können. Den Erben des Nationalsozialismus gebührt der entschiedene Widerstand der zivilisierten Gesellschaft. Tägliche Meldungen über Brandanschläge auf Asylbewerberunterkünfte und über rassistische Gewalttaten Asylbewerber und ehrenamtlichen Helfern zeigen uns, was sie für eine Gesellschaft wollen: Eine Diktatur.
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 24.03.2016 | 19:12  
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