SPD Holsterhausen: Neujahrsempfang als Mutmacher

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Sie gehören zu den Hoffnungsträgern der SPD. Seit 10 Jahren engagieren sich Julia Jankovic und Alexander Nolte in der SPD.
 
Der Ortsvereinsvorstand freute sich über den regen Zuspruch der Mitglieder für den Neujahrsempfang.
Essen: AWO | Der Ortsvereinsvorsitzende Benno Justfelder freute sich besonders über den zahlreichen Besuch der Ortsvereinsmitglieder und einiger Gäste: "Euer zahlreiches Erscheinen macht uns Mut für die kommenden Aufgaben in diesem Jahr. Das ist ein ermutigendes Zeichen für die schwierigen Wahlkämpfe in diesem Jahr." Bei der SPD Holsterhausen ist es schon Tradition, dass auf einem Neujahrsempfang die Jubilare geehrt werden. Gerade in diesen eher dunklen Zeiten braucht man Vorbilder in der eigenen Partei, an die man sich immer wieder aufrichten kann.

Der Ortsvereinsvorstand hatte seine Mitglieder und Gäste für den 19. Januar 2017 ins Otto-Hue-Haus geladen. Zu den Gästen zählten dieses Mal der Bezirksbürgermeister Klaus Persch, die Vorsitzende der Holsterhauser AWO Sigrid Schepers, die Vorsitzende des AWO-Seniorenclubs Erika Gatzke, der Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bezirksvertretung, Günther Schröder, der Bundestagskandidat Gereon Wolters, die Unterbezirksgeschäftsführerin Yvonne Hartig und die frühere Leiterin der Essener Verbraucherzentrale Margret Schulte. Die Ehrung der Jubilare nahm die Landtagsabgeordnete Britta Altenkamp zusammen mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Benno Justfelder vor. Zu den Jubilaren in diesem Jahr gehören für 60 Jahre Mitgliedschaft Hans-Jürgen Holler, für 50 Jahre Eckart Löser, für 40 Jahre Walter Priputsch, für jeweils 10 Jahre Julia Jankovic und Alexander Nolte.

Der ehemalige Rektor des Berufskollegs in der Sachsenstraße Hans-Jürgen Holler war auch 40 Jahre lang Vorsitzender des Tierschutzvereins Essen. Darauf ging die Holsterhauser Sozialdemokratin Britta Altenkamp in ihrer Laudatio ein: "Zu den großen Leistungen von Hans-Jürgen gehört, dass er damals in der SPD unliebsame Themen wie Umwelt- und Tierschutz in unserer Partei populär gemacht hat. Darüber hinaus wirkte er auch mit den Erfahrungen als Rektor eines Berufskollegs in der Essener Bildungspolitik mit. Heutzutage kann man sagen, dass er seine Spuren in Essen unverkennbar hinterlassen hat."

Auf 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft kann der ehemalige DGB-Vorsitzende Essens, Eckart Löser, zurückblicken. Auch er hat neben seinem gewerkschaftlichen Aufgaben in Essen seine Spuren hinterlassen. "Eckart Löser hat sich in Essen um die Ausbildungssituation und um den Einstieg ins Arbeitsleben von Jugendlichen verdient gemacht. Er half mit die Jugendberufshilfe aufzubauen. Ein zweites Anliegen ist ihm der Bürgerfunk gewesen. Als Vorsitzender des Lokalfunk e.V. hat er die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gegen die Interessen der Verlage vertreten und zwar mit Erfolg," erinnerte Britta Altenkamp an die unverwechselbaren Spuren in Essen von Eckart Löser.

Der Jubilar mit 40 Jahren Parteizugehörigkeit kann auf ein bewegtes und interessantes Leben zurückblicken. Der gelernte Maschinendreher verbrachte eine lange Zeit als Entwicklungshelfer unter anderem in Chile. Nach dieser Zeit in Entwicklungsländern kam er nach Essen zurück und vermittelte sein Wissen an Kursteilnehmer in Berufsförderungszentrum (BfZ) in Essen. Er wurde sogar Betriebsrat in der damals innovativen Einrichtung.

Zum Abschluss der Jubilarehrungen standen Julia Jankovic und Alexander Nolte für ihre jeweilige 10-jährige Mitgliedschaft im Mittelpunkt. "Beide haben ihre ersten Erfahrungen bei den Jungsozialisten gemacht und arbeiteten mit unterschiedlichen Erlebnissen in ihren Ortsvereinen. Julia hatte das Glück, im SPD Ortsverein Holsterhausen sein zu können. Heute ist sie eine anerkannte Ratsfrau. Alexander wohnt seit einem Jahr in Holsterhausen und ist schon Mitglied im Ortsvereinsvorstand. Das kommt nicht oft vor," mahnt die Laudatorin Britta Altenkamp, stärker auf junge Menschen einzugehen.

Nach den Ehrungen der Jubilare hatten die Mitglieder die Gelegenheit, viele Gespräche untereinander zu führen. Vor allem der Bundestagskandidat Gereon Wolters nutzte die Möglichkeit, sich bekannt zu machen und sich mit vielen Genossinnen und Genossen auszutauschen. Der Neujahrsempfang hat ein Mal mehr bewiesen, wie wichtig solche parteiinternen Rituale in der SPD sind. Nur mit motivierten Parteimitgliedern können Wahlkämpfe bestritten und Wahlen gewonnen werden.
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