Vorteil Platzwahl!

Anzeige
Der ESPO-Geschäftsführer Wolfgang Rohrberg mit dem SPD-Ratsherrn Hans Aring an einem aufwendig gestalteten Tisch des ehemaligen Fußballkreise Süd-Ost.
 
Der Haupteingang der ESPO-Geschäftsstelle ist aus Sicherheitsgründen auf der Rückseite des Gebäudes. Nach einem Einbruch sind Überwachungskameras und ein Sicherheitsschlosssystem installiert worden.
Essen: espo | Vor einem Jahr hielt SPD-Ratsherr Hans Aring die Entscheidung des Essener Sportbunds (ESPO) für richtungweisend und bei einem Besuch in der neuen Bleibe des ESPO in der ehemaligen Planckschule konnte er sich zusammen mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Benno Justfelder von dem Ergebnis überzeugen: "Wenn man das Viertel nach der Schließung des Jugendzentrums und der ehemaligen Grundschule entwickeln will, ist die Ansiedlung des Essener Sportbundes genau der richtige Schritt, mit einer guten Anbindung an die U-Bahn, einem großen Außengelände, einem Bolzplatz und einer Turnhalle nebenan." Im Gespräch mit den beiden SPD-Vertretern erläuterte der ESPO-Geschäftsführer Wolfgang Rohrberg das Konzept des neuen Hauses, erzählte von den Anfangsschwierigkeiten und stellte die Zukunftspläne des ESPO vor.

"Der ESPO hat sich bewusst für den Standort Planckstraße in Holsterhausen entschieden. Dieses Gebäude ist hervorragend an den Öffentlichen Nahverkehr und an das städtische und überregionale Straßennetz angebunden. Darüber hinaus kennzeichnet Holsterhausen eine gute Infrastruktur an sportlichen Einrichtungen und Vereinen," so skizziert der gebürtige Altendorfer die Platzwahl. Das Gebäude selbst bietet für die Belange des ESPOs alle guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit. Die Büros sind größer als diejenigen im Hauptbad. Die großen Flure lassen viel Licht ins Gebäude scheinen, so dass man sich trotz der Länge der Flure nicht eingemauert fühlt. Für die sichtbare und spürbare Sauberkeit im Gebäude und in der Turnhalle sorgt ein eigener "Putztrupp", der eine ganz tolle Arbeit leistet.

In der ersten Etage befinden sich die Büros der Geschäftsstelle des ESPOs. Das Sportbildungswerk hat im selben Stockwerk hervorragende Arbeitsbedingungen gefunden. Diese Dependance des LSB ist für die Städte Bottrop, Essen, Mülheim und Oberhausen zuständig. Viele einzelne Sportverbände haben ihre Heimat im ehemaligen Schulgebäude gefunden. So tagen hier die Vertreter des neuen Fußballkreises Essen. Die Handballer halten hier ihre Sitzungen ab. Die starken Jungs der Assindia Cardinals haben sich hier häuslich niedergelassen. Der Sportverband der Deutschen Jugendkraft (DJK) im Bistum Essen fühlt sich hier auch zu Hause ebenso wie der Essener Betriebssportverband, die Gemeinschaft der Essener Turnvereine ( GET), die Sparte Schwimmen und die Essener Seniorengemeinschaft (ESG). In der Parterre des Hauses liegt der große Konferenzraum. Er ist der einzige Raum des Gebäudes, der aufwendig umgebaut werden musste. Aber das Ergebnis ist atemberaubend, wie die beiden Besucher der Holsterhauser SPD Hans Aring und Benno Justfelder anerkennen mussten. Erfreut nehmen sie auch zur Kenntnis, dass in der ehemaligen Dienstwohnung nun ein Pflegestützpunkt der EABG eingerichtet wurde. Von hier aus gehen morgens Mitarbeiter der EABG in den Stadtteil um Pflegarbeiten an Grünanlagen und Wegen vorzunehmen.

"Für uns ist die Turnhalle von zentraler Bedeutung. Hier finden vor allem an den Wochenenden die Ausbildungskurse für die Übungsleiter statt. Die Seniorengemeinschaft kann hier ihren Sport treiben, selbst die Grundschüler der Bardelebenschule kann drei Schulsportstunden hier durchführen", ist Wolfgang Rohrberg sichtlich stolz auf sein Juwel. Auch die Sportvereine, die schon in Zeiten der Planckschule hier ihren Sport getrieben haben, dürfen hier weitermachen. Der ESPO möchte sich auch ganz bewusst dem Stadtteil Holsterhausen öffnen, wohl wissend, dass das direkte Umfeld in Richtung Friedbergstraße nicht ganz einfach ist. Vorstellbar ist für ihn die Nutzung und Betreuung des angrenzenden Bolzplatzes mit Kunstrasen. Aber dafür sind Gespräche mit den Anwohnern und den örtlichen Politikern notwendig. Dass der ESPO in Holsterhausen ein guter Nachbar sein wird, hat er durch die "Wasserspende" für das Urban Gardening-Projekt des Holsterhauser Bürgerbunds bewiesen.

Am Ende des Gesprächs gab es selbstverständlich noch einen Ausblick in die Zukunft an diesem Standort des ESPO von dessen Geschäftsführer Wolfgang Rohrberg: "Wichtig für uns ist es, dass die Ausnahmegenehmigung für den ESPO in das regelrechte Baurecht umgewandelt wird. Nach dem Abbau des Zeltdorfs beginnt ja die Überplanung des Riesengrundstücks auf dem Fußballplatz. Das wird für uns, für Essen und für Holsterhausen ein ganz spannendes Projekt." Dem ist nichts hinzuzufügen.

0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.