Wird Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern?

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Übernehmen Roboter unseren Job?

Nicht nur auf der diesjährigen Re:publicaTEN war der Wandel in der Arbeitswelt ein großes Thema, es wird immer mehr über die zunehmende Automatisierung und Vernetzung in der Berufswelt gesprochen.
Langsam hat sich die künstliche Intelligenz in unser Leben geschlichen. Lernende Maschinen erkennen unsere Gesichter und Stimmen und können unsere Handlungen voraussagen. Das kann Angst machen und es wird tatsächlich bereits befürchtet, dass künstliche Intelligenz so schlau werden könnte, dass sie die menschliche Spezies zu Fall bringt.

Das sagt Kate Crawford, Forschungsleiterin bei Microsoft Research in New York. Diese Bedenken gibt es allerdings seit 1950. Die Idee von Crawford ist es, einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, derKünstliche Intelligenz transparenter, demokratischer und fairer macht. Das könnte den Menschen helfen, weniger wertend vorzugehen als sie es heute tun.

Unternehmen experimentieren mit Big Data

Jüngstes Beispiel ist ein IBM-Experiment. Die Firma hat Datensätze ausgewertet, die Flüchtlinge von Dschihadisten unterscheiden sollen. Die Software errechnet einen Wert, der den Einzelnen als Flüchtling oder Terrorist ausweist. Dazu werden aus Reisepasslisten und Presseberichten Personen gefiltert, die mit Terroraktivitäten in Verbindung stehen könnten. Das Verfahren ist jedoch zweifelhaft und ethisch nicht vertretbar. Der Algorithmus darf also noch nicht darüber entscheiden, wer einreisen darf und wer nicht.
Google hat ebenfalls eine Software entwickelt, die den weltbesten Go-Spieler in Seoul schlagen konnte. AlphaGo hat den Südkoreaner Lee Sedol zum Aufgeben gezwungen, er geriet am Ende in Zeitnot und entschuldigte sich: „Ich war machtlos“.
Dabei galt „Go“ bislang als zu komplex für einen Computer, die Programmierer fütterten den Computer mit Millionen Zügen der besten menschlichen Spieler - und trotzdem lernt AlphaGo noch dazu.
Mitgründer Demis Hassabis sagte in Seoul, der Sieg habe ihn sprachlos gemacht. Doch sei AlphaGo noch weit davon entfernt, perfekt zu sein: „Da ist noch Raum zur Verbesserung.“ Hassabis spricht oft davon, Computern das Denken beizubringen.

Bots treiben ihr Unwesen

Das Social Web bleibt auch nicht verschont, hier treiben sogenannte Social Bots ihr Unwesen. Das sind automatisierte Fake Accounts , die unter anderem Hass- und Hetzkommentare auf Facebook, Twitter oder Instagram posten. Die Bots sind so schwer zu erkennen, weil sie sich wie Menschen verhalten, aber keine sind.
Schätzungen bei Facebook gehen davon aus, dass es sich bei rund 15 Millionen Accounts um Bots handelt, ähnlich wie bei Twitter. Das gefährliche an den Bots ist, dass sie in der Lage sind die Trends in Netzwerken zu manipulieren. Die Betreiber der Plattformen unternehmen derzeit aber nichts gegen Bots, zumal diese schwer aufspürbar sind.

Wer wird in Zukunft ersetzt?

Auch in den Chefetagen herrscht Unruhe und zwar mehr als bei der Belegschaft. Zu Recht: Experten prognostizieren, dass bis zu 50 % der heutigen Jobs der Digitalisierung zum Opfer fallen.
Immer häufiger fällt in dem Zusammenhang auch hier der Begriff Künstliche Intelligenz. Ziel ist es dabei, Computer in die Lage zu versetzen, Aufgaben zu bewältigen, die normalerweise die Intelligenz eines Menschen erfordert. Die Entwicklung hat bereits große Fortschritte erreicht.
Disruptive Geschäfte erobern den Markt und verdrängen die Marktführer immer mehr. So waren es nicht die großen Automobilhersteller, die das erste selbstfahrende Auto vorstellten, sondern Google. Jetzt heißt es für die großen Konzerne: „Aufwachen“. Laut dem Experten für Künstliche Intelligenz, Neil Jacobstein, wird etwa im Jahr 2030 die Superintelligenz erreicht. Denn künstliche Intelligenz ist rund um die Uhr verfügbar, wird nie krank, braucht keinen Urlaub und jammert nicht, so der Wissenschaftler Jacobstein.

Lässt sich das menschliche Gehirn mit der Cloud verbinden? Nach den Vorstellungen von Google, könnte es in etwa 15 Jahren so weit sein.
Was denkt Ihr? Oder lasst Ihr auch schon denken?
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32 Kommentare
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Peter Krämer aus Bochum | 04.06.2016 | 14:15  
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Martina Janßen aus Hattingen | 04.06.2016 | 15:20  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 04.06.2016 | 22:14  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 05.06.2016 | 00:42  
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Volker Dau aus Bochum | 05.06.2016 | 02:39  
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Volker Dau aus Bochum | 05.06.2016 | 02:44  
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 05.06.2016 | 08:25  
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Robert Giebler aus Gladbeck | 05.06.2016 | 14:49  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 05.06.2016 | 22:37  
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Volker Dau aus Bochum | 06.06.2016 | 10:48  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 06.06.2016 | 21:27  
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Martina Janßen aus Hattingen | 06.06.2016 | 22:29  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 07.06.2016 | 21:19  
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Martina Janßen aus Hattingen | 08.06.2016 | 12:43  
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Peter Krämer aus Bochum | 09.06.2016 | 10:43  
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Imke Schüring aus Wesel | 10.06.2016 | 20:03  
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Bernhard Ternes aus Marl | 29.06.2016 | 17:13  
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Martina Janßen aus Hattingen | 29.06.2016 | 23:14  
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Bernhard Ternes aus Marl | 30.06.2016 | 19:17  
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Imke Schüring aus Wesel | 01.07.2016 | 12:51  
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Dennis Witt aus Essen-Süd | 01.07.2016 | 21:45  
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Peter Krämer aus Bochum | 02.07.2016 | 10:21  
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Martina Janßen aus Hattingen | 02.07.2016 | 12:28  
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Bernhard Ternes aus Marl | 07.07.2016 | 16:54  
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Martina Janßen aus Hattingen | 07.07.2016 | 23:00  
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Imke Schüring aus Wesel | 14.07.2016 | 23:12  
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Martina Janßen aus Hattingen | 15.07.2016 | 23:38  
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Imke Schüring aus Wesel | 20.07.2016 | 11:32  
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Martina Janßen aus Hattingen | 20.07.2016 | 21:49  
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Imke Schüring aus Wesel | 20.07.2016 | 22:33  
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Bernhard Ternes aus Marl | 21.07.2016 | 21:16  
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Martina Janßen aus Hattingen | 21.07.2016 | 22:58  
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