Gebäude in Bergerhausen nach Brand einsturzgefährdet

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Schlimme Folgen eines Dachstuhlbrandes: Das Haus an der Rellinghauser Straße ist einsturzgefährdet. (Foto: Filzen)

Schlimme Auswirkungen hat der Dachstuhlbrand eines dreieinhalbgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in Bergerhausen am frühen Montagmorgen, 24. Oktober.


Zunächst als brennende Matratze gemeldet, entwickelte sich der Brand im ausgebauten Dachgeschoss so rasant, dass bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr die Rellinghauser Straße stark verraucht war und Flammen aus den
Dachgauben schlugen.

Mit insgesamt drei Löschzügen waren die Retter vor Ort. Schnell war klar, dass alle Menschen das Haus verlassen hatten. Mehrere Personen, darunter Kinder und Jugendliche, wurden rettungsdienstlich versorgt, ein Transport ins Krankenhaus war jedoch in keinem Fall erforderlich.

Die Brandbekämpfung war durch eine direkt vor dem brennenden Haus befindliche Baustelle, ferner durch Straßenbahnoberleitungen und eine, wie Mike Filzen, Sprecher der Feuerwehr Essen es beschreibt, "miserable Zugänglichkeit zur
Rückseite des Hauses erheblich erschwert". Das Löschen von innen war daher nicht möglich.

Die Nachlöscharbeiten werden sehr wahrscheinlich bis in die Abendstunden laufen, kündigt Filzen an. Da das Haus einsturzgefährdet ist, werden die 14 Bewohner durch das Sozialamt andernorts untergebracht.
Zeitweise war die Rellinghauser Straße zwischen Schürmann- und Werrastraße komplett gesperrt, auch die Straßenbahn konnte nicht fahren, da die Oberleitungen abgeschaltet und geerdet waren.
Zur Brandursache gibt es noch keine konkreten Hinweise, die Kripo ermittelt.
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