Nach Messerangriff an der Kreuzeskirchstraße nahmen Polizisten Verdächtigen fest

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Ein 22-jähriger Essener wurde in der Nacht auf Sonntag, 29. Mai, durch einen Messerangriff schwerstverletzt. Den mutmaßlichen Täter (32) nahmen Polizisten wenig später fest.

Gegen 3.10 Uhr ging der Notruf ein. Sofort fuhren mehrere Streifenwagen zur Kreuzeskirchstraße. Vor Ort fanden die Beamten einen schwer verletzten jungen Mann (22) vor. Seine Begleiter gaben an, ein Unbekannter hätte sich von hinten genähert und ihrem Freund unvermittelt in den Hals gestochen. Danach sei er geflohen. Ein Zeuge habe den Täter bis zum Limbecker Platz verfolgt, diesen dort aber aus den Augen verloren.
Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leisteten Polizisten mit Hilfe der Zeugen Erste Hilfe.
Währenddessen fahndeten zahlreiche Streifen nach dem Geflohenen. Auf der Segerothstraße fiel zwei Beamten wenig später ein Mann auf, dessen Aussehen zur Täterbeschreibung der Zeugen passte. Bereits bei der ersten Ansprache zeigte er sich extrem aggressiv. Mit allen Kräften sperrte sich der 32-Jährige gegen seine Festnahme. Nur unter Einsatz von Pfefferspray konnte er schließlich fixiert und zur Wache gebracht werden.
Bei der Absuche des Fluchtweges fanden Polizisten ein Messer. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, müssen weitere Ermittlungen klären. Der schwerstverletzte 22-Jährige wird in einer Klinik behandelt.

Aktualisierung:


Am Montagnachmittag (30. Mai) wurde der 32-Jährige aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach der Vernehmung weiterer Zeugen kann ein Handeln aus Notwehr nicht mehr ausgeschlossen werden.
Die Mordkommission unter der Leitung des Kriminalhauptkommissars Klaus-Dieter Senftleben ermittelt weiterhin die Umstände des Deliktes und bittet Zeugen, sich zu melden (Telefon: 0201 8290).
Bei dem mit dem Messer verletzten 22 Jahre alten Essener besteht keine Lebensgefahr.
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