Sperrung der Sommerburgstraße dauert noch länger

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Seit Januar (Foto) ärgert die Sperrung der Sommerburgstraße Anwohner und Pendler. Doch wegen der Kanalbaumaßnahmen ist sie unvermeidlich. Nun wird man sie noch mindestens vier Wochen länger ertragen müssen. (Foto: Debus-Gohl)

Oft genug verwünschen Anwohner der Margarethenhöhe ebenso wie Autofahrer die Sperrung auf der Sommerburgstraße, doch sie werden sich noch länger als vorgesehen damit herumschlagen müssen. Die für Mitte September angedachte Fertigstellung wird nicht klappen, es dürfte eher Ende Oktober werden.

Das teilen die Stadtwerke Essen auf Anfrage mit. Deren Mitarbeiter haben zwar die Stollenbauarbeiten unter den Gleisen am Brückenkopf beendet, doch nun folgt die Verlegung der Gas- und Wasserrohre.

Ende Oktober statt Mitte September


Als Grund für die Verlängerung nennt Stadtwerke-Sprecher Dirk Pomplun einen Domino-Effekt: "Wir haben vier Wochen später angefangen, weil die Arbeiten an der Hufelandstraße länger dauerten. Und die mussten erst beendet sein." Ferner bremsen die Sicherheitsmaßnahmen im U-Bahn-Verkehr die Arbeiten. Den lasse man ja bewusst weiter laufen, doch, so Pomplun: "Die Auswirkungen stellen sich oft erst während der Arbeiten heraus."

Fahrbahnausbau nicht direkt im Anschluss


Eine weitere Verschiebung steht auch schon fest: Nach dem Kanalbau erfolgt der Fahrbahnausbau durch die Stadt - jedoch nicht, wie ursprünglich geplant, direkt im Anschluss. Anwohner und Autofahrer können also erst einmal durchatmen und -fahren. Nach einer noch nicht festgelegten Frist wird dann die Fahrbahn erneuert. Und es wird wieder gesperrt.
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Dennis Witt aus Essen-Süd | 27.07.2016 | 21:10  
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