„Essen erntet“ im Grugapark ein sonniges Spektakel

Anzeige

Sonne, leckeres Essen und viele Tiere zum Anfassen: Das diesjährige „Essen erntet“ im Grugapark hat sich im Glanze des goldenen Oktobers präsentiert.

Neben vielen Ausstellern, die ihre Waren zeigten, war es besonders für die Kleinen ein großer Spaß, denn die konnten Tiere vom Bauernhof hautnah erleben. Neben zwei kleinen Kälbern traf man auf Lammböcke, Ferkel und Pferde.
Ein Schaukasten mit Bienen sorgte ebenfalls für Staunen bei den Besuchern. Zwar befanden sich dort nur um die 2000, stellten also kein Volk dar, wie Jürgend Fedner vom Kreisimkerverband Essen/Mülheim verriet, doch spannend war es allemal. „Sinn ist es, dass die Besucher mal schauen können, wie so etwas aussieht. In dem Schaukasten herrschen warme 34 Grad“, erklärte Fedner. Damit die Bienenkönigin sofort gefunden wird, hatte man ihr einen kleinen weißen Punkt auf den Körper gemalt.

Genug Platz für Tradition


Auf dem gut besuchten Außengelände waren große und kleine Kürbisse ausgestellt, die die Besucherin Regina Hufmann zu einer familiären Tradition bewog: „Wir machen jedes Jahr Bilder mit den Kürbissen und den Kindern, um so das Aufwachsen der Kinder festzuhalten. Mittlerweile habe ich meine Nachbarin damit ebenfalls angesteckt“, sagte sie lachend. „Außerdem ist es schön, viele nette Leute zu treffen“, fügte sie hinzu.

Dreht es sich um „Essen erntet“ darf natürlich auch das Umweltbildungszentrum „Schule Natur“ aus dem Grugapark nicht fehlen. Mit einem eigenen Stand informierten die Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres der „Schule Natur“, unter Anleitung von Mario Krupp, interessierte Besucher über Insektenhotels, Vogelfutterhäuser und erstmals auch Fledermauskästen. „Wir klären die Menschen darüber auf, was sie in die Häuser packen müssen, damit es zu einem Insektenhotel wird, ohne, dass es den Tieren schadet“, erklärte die Biologin Dr. Verena Schmidt-Eichholz. Den Teilnehmern konnte man indes dabei zusehen, wie solche Häuschen gebaut werden.

Natur vereint mit Spiel und Spaß


Die Freiwilligen lernen darüber hinaus den Umgang mit der Biotoppflege im Grugapark. Von groß bis klein war für jeden Besucher etwas dabei: „Wir haben einen enormen Andrang auf das Kürbisschnitzen“, so die Biologin. „Außerdem können Anfänger und Fortgeschrittene noch mit Filz arbeiten und natürliche Blüten zu Blütenbildern gestalten.“
Auch zu Fotografieren gab es reichlich: Riesige Strohpuppen, die an die fünf Meter in die Höhe ragten, luden zum Begutachten ein.

Fotos: Renate Debus-Gohl
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.