Als Bürgerreporterin zum BVB

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Durch Zufall ergab sich nach der Pressekonferenz die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Foto mit Jürgen Klopp.
Es war eine echte Dortmunderin, die mit zur Pressekonferenz des BVB vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg durfte: Unter allen „Steilpass“-Tippern hatte sich die Glücksfee für Susanne Schwager entschieden. Die 47-jährige Diplomkauffrau kommt aus dem Süden der größten Stadt des Ruhrgebietes und sympathisiert mit der Borussia, weil dort halt guter Fußball gespielt wird.

Ins Stadion geschafft hatte es Schwager allerdings bisher ein einziges Mal. „Das muss im Februar 2005 gewesen sein. Es war saukalt und die Borussia hat unentschieden gespielt“, erinnert sie sich. Die Beschreibung passt auf ein 1:1 im Heimspiel gegen die Borussia am letzten Januarwochenende vor fast acht Jahren.

Also war es höchste Zeit, dem Verein mal wieder einen Besuch abzustatten. Vor der Kälte brauchte man diesmal allerdings keine Angst haben, denn es ging am Donnerstag in die Räumlichkeiten unter der Nordtribüne. Hier stand BVB-Trainer Jürgen Klopp den Medienvertretern vor dem letzten Heimspiel des Jahres Rede und Antwort – für Susanne Schwager eine (fast) neue Erfahrung: „Ich war bereits auf Pressekonferenzen bei Film-Conventions.“

Zwischen den Vertretern der lokalen und überregionalen Zeitungen sowie der Nachrichtenagenturen durfte Susanne Schwager im Presseraum schließlich Platz nehmen. Mit dem Fotoapparat hielt sie die Arbeit der Journalisten fest und machte sich auch selbst Notizen. „Ich werde auf Lokalkompass einen Beitrag dazu veröffentlichen“, versprach sie. Notieren konnte sie, dass dem BVB im letzten Heimspiel neben Bender und Kehl möglicherweise vier weitere Spieler fehlen könnten.

Fragen durfte die Bürgerreporterin, so die Bitte von Borussia Dortmund, nicht stellen. Auch war darum gebeten worden, nach dem Ende der Pressekonferenz nicht das persönliche Gespräch mit Jürgen Klopp zu suchen. Zur Begegnung mit dem Trainer kam es dann aber doch noch vor einer verschlossenen Tür. Und so war am Ende tatsächlich die Gelegenheit gekommen, diese besondere Begegnung im Bild festzuhalten. „Ich kenne Leute, die würden für so ein Foto töten“, kommentierte Susanne Schwager diesen Moment.
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